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Ferrari

Ferrari, kaum ein anderer Name steht so sehr als Synonym für rassige (Super)Sportwagen wie eben die italienische Sportwagenschmiede im kleinen Maranello, welche heute mehrheitlich im Besitz der Fiat Group ist. Parallel ist Ferrari weltweit bekannt für sein Formel-1-Team wie ebenso die traditionell rote Farbe seiner Modelle – und für Enzo Ferrari!

Ferrari ist Enzo Ferrari

Tatsächlich war es besagter Enzo Ferrari, der – begeistert von Motoren und Autos – unter dem Namen Scuderia Ferrari zwischen 1929 bis 1938 für andere Hersteller wie Alfa Romeo an Rennen teilnahm. Tatsächlich fuhr Enzo Ferrari sogar selber Rennen und war dabei so talentiert, dass er mehr als ein Viertel seiner 47 Rennen gewann. Ab 1940 konstruierte Enzo Ferrari seine Rennwagen dann sogar selbst, das heute weltweit bekannte Logo mit dem sich aufbäumenden Pferd nutzte Enzo zu dieser Zeit ebenfalls schon.

1947, als Enzo Ferrari keine Rennen mehr fuhr, gründete er den heutigen Sportwagenbauer, blieb dem Rennport allerdings treu. Interessant: Ferrari gründete seine Scuderia nicht im heutigen Stammsitz in Maranello, sondern in Modena, den späteren Sportwagenbauer hingegen in Maranello. 1943 war Ferrari nämlich umgezogen, prompt wurde das Werk 1944 durch einen Bomberangriff zerstört und erst 1946 wieder aufgebaut…

Die ersten Modelle von Ferrari waren zudem in erster Linie als reinrassige Rennwagen konzipiert, die jedoch auch an Kunden verkauft wurden, um einfach Geld zu verdienen. Aus den Rennwagen wurden später allerdings Straßenwagen, die an betuchte Privatkunden vermarktet wurde. Allerdings war nicht jeder Ferrari ein „Enzo Ferrari“, auch die bekannte Firma Pininfarina zeichnete für den Sportwagenhersteller wie ebenso Bertone oder Scaglietti. Besonderes Merkmal der Ferrari-Boliden waren außerdem die V8- und V12-Motoren…

Ferrari: Luxus und Not in einer Hand

Trotz Luxus pur und der Beliebtheit bei den Reichen und Schönen stand es rein finanziell nicht immer gut um Ferrari. 1960 etwa gab es ein Übernahme-Angebot vom US-Hersteller Ford, das Ferrari ablehnte. Prompt schickte Ford den GT40 in die Sportwagen-Rennen, der ebenso prompt Ferraris Vorherrschaft im Motorsport beendete. 1969 stieg dann allerdings der Hersteller Fiat bei Ferrari ein, wobei der 50-Prozent-Verkauf der Ferrari-Anteil erst das Kapital brachte, um den Ferrari 512S zu bauen und nun wieder Porsche bei den Sportwagen-Rennen Konkurrenz zu bieten.

Der Spaß allerdings war für Ferrari so teuer, dass die Italiener aus den Sportwagen-Rennen ausstiegen, zumal das Formel-1-Team in arger Not war. Tatsächlich ist Ferrari das einzige Team der Formel 1, das in jeder Saison der Weltmeisterschaft dabei war – allerdings nicht bei jedem Rennen. Eingestiegen in die Formel 1 ist Ferrari nämlich erst zum zweiten Rennen im F1-Gründungsjahr 1950, in 1973 ließ die Scuderia sogar gleich einige Rennen aus – wegen mangelndem Erfolg.

Ebenso bekam Ferrari in den 1970er in den USA reichlich Ärger, hiesige Vorschriften zur Sicherheit, Abgase und Verbrauch brachten schnell Absatzeinbrüche. Selbst sportlich hinkte der Mythos Ferrari ab den 1960er eher der Konkurrenz, speziell Porsche, hinterher. Mit dem Ferrari 360 und besonders den neuen V8-Motoren allerdings ging es zumindest sportlich wieder bergauf.

Enzo Ferrari: Tod einer Legende und Auferstehung

Mit dem Tod Enzo Ferraris starb 1988 eine Legende, für den Sportwagenbauer Ferrari aber brachte dieser einen wahren Boom, speziell ältere Modellen waren plötzlich gesucht. 1996 gelang dem F1-Team Scuderia Ferrari zudem der Coup, Michael Schumacher von Benetton abzuwerben, prompt feierte der rote Rennstall trotz unterlegenem Auto gleich drei Siege.

Mit den neuen Erfolgen in der Formel 1 – ab 1997 kämpfte die Scuderia und Schumacher regelmäßig um den Titel mit – kamen auch die Verkaufserfolge zurück. Tatsächlich gewann der Mythos Ferrari, letztendlich wohl vor allem durch die Titelgewinne in den F1-Weltmeisterschaften 2000 bis 2004, neues Leben, der Sportwagenbauer florierte regelrecht.

Selbst in der weltweiten Wirtschaftskrise, wo eigentlich (fast) alle Automobilhersteller zu leiden hatten, war Ferrari obenauf und konnte sogar Gewinne einfahren. Anno 2008 etwa lag der Absatz bei genau 6.452 Modellen, was sich im Gegensatz zu Volumenherstellern wie Toyota, Audi oder BMW nicht viel anhört, bei den üblichen Ferrari-Preisen aber Millionen und sogar Milliarden bedeutet. Mittlerweile gehört Ferrari zu 90 Prozent dem Fiat-Konzern, trotzdem ist die Familie Ferrari weiterhin dabei: Enzo Ferraris Sohn Pierro ist heute Vizepräsident beim Sportwagenbauer.

Ferrari Logo: Schwarzes Pferd auf gelb

Weltberühmt neben dem Mythos Ferrari ist ebenso das „cavallino rampante“, das aufbäumende schwarze Pferd auf gelben Hintergrund – das Ferrari-Logo. Beim Rennteam finden sich zudem die Buchstaben „SF“ wieder, was für Scuderia Ferrari steht, ebenso wird das Logo im oberen Bereich von der italienischen Flagge geziert.

Das Pferd im Logo geht auf Baron Francesco Baracca zurück, einem Fliegerass im Ersten Weltkrieg, der nach 34 (Luft)Siegen letztendlich am 19. Juni 1918 selbst abgeschossen wurde. Für jeden seine Luftsiege ließ der Baron jedoch ein Pferd auf sein Flugzeug pinseln, denn seine Gruppe gehörte tatsächlich einer Kavallerie-Einheit an. Außerdem kämpfte der Bruder Dino Ferrari, der Bruder von Enzo, im Ersten Weltkrieg in einer Einheit, welche ein solches Pferd ebenfalls führte.

Eine andere Legende besagt wiederum, dass der Baron das aufbäumende Pferd von einem deutschen Flieger abgekupfert hat, welcher das Stuttgarter Wappen auf seinem Flugzeug führte. Eben jenes Pferd jedenfalls kombinierte Enzo Ferrari anno 1923 mit der Farbe seiner Geburtstadt Modena, gelb. Die Anregung zum Pferd kam zudem von der Mutter des Barons, der Komtess Paolina – genutzt wurde das Logo jedoch erst ab 1932.

Ferrari und die Konkurrenz

Interessant am Sportwagenbauer Ferrari ist schlussendlich, dass der heute so große Mythos oft genug finanziell schlecht dastand oder im Motorsport bei weitem nicht so erfolgreich war, wie man heute meist glauben will. Allein in der Formel 1 wartete die Scuderia Ferrari ganze 21 Jahre auf einen Titel, bis Michael Schumacher diesen anno 2000 endlich wieder noch Maranello holte.

Mit den sportlichen Siegen jedoch kehrte Ferrari in die Erfolgsspur zurück, zumal der Sportwagenhersteller heute gar die Konkurrenz von Maserati mit Motoren ausstattet – wobei das kein Kunststück ist, schließlich gehören beide Edelmarken zur Fiat Group…

Aktuelle Modelle von Ferrari

Sportwagen:

  • Ferrari 458 Italia
  • Ferrari California
  • Ferrari 599 GTB Fiorano
  • Ferrari 612 Scaglietti

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