Erst triumphierten die Ingolstädter als erster Hersteller der Welt mit einem Hybrid bei den legendären 24 Stunden von Le Mans, vor einigen Wochen folgte prompt der WEC-Titel für die Konstrukteure – und jetzt der Fahrertitel…
Audi ist mit seinem Dieselhybrid R18 e-tron nicht zu stoppen, nach dem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans und dem WM-Titel bei den Konstrukteuren folgte nun der nächste Streich: Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer krönten sich im Hybrid-Boliden zu den ersten Fahrerweltmeistern der neuen WEC.

Dem flotten Audi-Dreier reichte für den Titelgewinn beim WEC-Finale in Shanghai/China ein dritter Platz hinter dem Toyota TS030 – ebenfalls mit Hybridantrieb – und den Audi-Kollegen Tom Kristensen und Allan McNish, womit Audis Hybrid-Renner eine erfolgreiche Debütsaison feiern. Neben beiden WM-Titeln stehen Audi in acht WEC-Läufen fünf Pole Positions und fünf Siege zu Buche, außerdem der mittlerweile elfte Sieg in Le Mans.

Der dritte Platz reicht zum Fahrertitel: Das Audi-Trio (Fotos Audi)
Einmal mehr war Audis ärgster Gegner Toyota, wobei die Japaner im Gegensatz zur Volkswagen-Tochter auf einen herkömmlichen Hybrid aus Benziner und Elektroantrieb statt Diesel-Hybrid setzen. Nächstes Jahr dürfte der Kampf der Hybridautos in der WEC in die nächste Runde gehen…
Ergebnis WEC-Rennen 6 Stunden von Shanghai/China
1. Wurz/Lapierre (Toyota) 191 Runden
2. Kristensen/McNish (Audi R18) + 58,570 Sek.
3. Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi R18) + 1.42,814 Min.
4. Belicchi/Cheng/Primat (Lola-Toyota) – 6 Runden
5. Brabham/Chandhok/Dumbreck (HPD-Honda) – 6 Runden
6. Kane/Leventis/Watts (HPD-Honda) – 9 Runden
7. Martin/Graves/Beche (Oreca-Nissan) – 11 Runden
8. Dalziel/Potolicchio/Sarrazin (HPD-Honda) – 11 Runden
9. Lahaye/Nicolet/Pla (Morgan-Nissan) – 12 Runden
10. Kaffer/Minassian/Perez Companc (Oreca-Nissan) – 12 Runden