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Photovoltaik: Sorgt das Elektroauto für ein Solar-Comeback?

Mitsubishi Outlander PHEV Plug-in-Hybrid

Die Photovoltaik und das Elektroauto haben durchaus einige Dinge gemeinsam. Zum einen sind sie alternativ, zum anderen bekleiden sie eine Nische, zum dritten sind sie nicht wirklich beliebt. Beides zusammen aber hat Potenzial.

Die Solarbranche hat derzeit arg zu leiden, Elektroautos aber könnten der Photovoltaik neuen Schub geben. Wegen der sinkenden Vergütungen für Solar- und Windstrom beplanken immer weniger Deutsche ihre Dächer mit Photovoltaikanlagen, da deren Amortisierung entsprechend länger dauert. Das Elektroauto aber könnte die Rettung sein, wie Auto-Medienportal.Net gerade erklärt.

Zusammen stark? Photovoltaik und Elektroauto

Elektroautos könnten nämlich als Stromspeicher dienen und so dem örtlichen Energieversorger als Zwischenspeicher für alternativen Strom aus Solar, Wasser oder Wind. Bei hohem Bedarf fließt der Strom aus der Batterie zurück ins Netz, womit zu viel erzeugte Strom nicht vergeudet würde - die Branche nennt das Konzept „Loadleveling“. Besitzer von Fahrzeugen mit Elektroantrieb fürchten in solchen Fällen wegen dem steten Laden und Entladen allerdings um eine vorzeitige Alterung ihre Batterie, zumal bei weniger Akkukapazität die Reichweite sinkt.

Solar-Carport für BMW i3 & BMW i8

Doch genau hier soll das Elektroauto zum Retter der Photovoltaik werden. Denn wer eine eigene Solaranlage - beispielsweise als Solar-Carport, wie jüngst von BMW gezeigt - betreibt, braucht erzeugte Energie nicht mehr ins Netz einzuspeisen, sondern kann diese in seinem Stromer oder Plug-in-Hybrid nutzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Erstens kostet die Energie für das Auto keinen Cent, zum anderen kann der heimische Haushalt mit dem Strom aus dem Akku bedient werden - wenn das Auto denn zuhause geparkt ist.

E-Auto als Zwischenspeicher: Theorie & Praxis

Doch kann die Theorie in die Praxis umgesetzt werden? Japan versucht sich bereits an ersten Projekten und vernetzt ganze Siedlungen, die so vollkommen unabhängig vom öffentlichen Stromnetz werden. Mit dem neuen Mitsubishi Outlander PHEV steht zudem das passende Auto parat, erlaubt der Hybrid-SUV doch das sogenannte „bidirektionale Laden“ - das Laden und Entladen seines Akkus - und somit eine Lademimik in beide Richtungen.

Mitsubishi Outlander PHEV Plug-in-Hybrid

Nötig ist hierfür eine Power-Box, die in Japan schon auf dem Markt ist, hierzulande wohl bis Ende 2014 angeboten wird. Das System liefert 110 Volt bei 1,5 kWh Kapazität, die bei Bedarf ins öffentliche Netz fließen. Die 12-kWh-Batterie des Outlander Plug-in ist via 230 Volt Hausstrom in fünf Stunden komplett geladen, mit einer Wallbox sogar in nur 30 Minuten zu 80 Prozent. Soll Energie vom Akku zurück ins Netz fließen, ist die Menge auf 9,5 kWh begrenzt. Diese Menge würde laut dem Ökoinstitut einen 3-Personen-Haushalt für einen Tag versorgen. Hochgerechnet auf ein Jahr spart das rund 1.000 Euro an Stromkosten.

Elektroauto: Solarenergie speichern und Geld sparen

Fazit: Die eigenen Energiekosten wären damit erheblich minimiert. Obendrein besteht die Möglichkeit, erzeugten Strom gegen Entgelt ins Netz einzuspeisen und die Batterie seines Autos via Loadleveling an Energielieferanten zu vermieten. Auch ein stationärer Energiespeicher wäre eine Idee, der natürlich vor allem dann greift, wenn das eigene Auto genutzt wird und somit als Zwischenspeicher gerade nicht zur Verfügung steht. Und auch hier ist das Elektroauto wieder interessant. Denn schwächelt der Akku nach einigen Jahren in seiner Kapazität, kann dieser als Energiespeicher quasi ein zweites Leben feiern, wie beispielsweise General Motors vorführt. Das würde das Recycling der Batterie aufschieben und auch die Wirtschaftlichkeit der heimischen Kombination von Auto, Haus und Solaranlage würde.

GM Volt/Ampera Notstromspeicher

In Kooperation mit Nachbarn würde sich schließlich ein intelligentes Netz (Smartgrid) ergeben. In diesem Smartgrid beliefern sich die Teilnehmer gegenseitig mit Energie und machen sich im Bestfall vom öffentlichen Stromnetz sogar komplett unabhängig. Ob die Rechnung Elektroauto und Photovoltaik tatsächlich aufgeht, werden aber erst die nächsten Jahre zeigen.

Bilder: Mitsubishi, BMW, GM Company
Quelle: Auto-Medienportal.Net


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