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Verbrauch: ADAC testet Benziner, Diesel, Hybrid, LPG & CNG

Chevrolet Camaro Cabrio

Autobauer geben den Verbrauch ihrer Modelle in der Regel nach NEFZ an, der mit der Realität aber eher selten übereinstimmt. Der ADAC hat daher den großen Verbrauchs-Test und dabei die eine oder andere Überraschung gemacht!

Ganze 345 Modelle hat Deutschlands größter Automobilclub unter die Lupe genommen und nach seinem eigenen EcoTest probiert. Dabei gingen die Tester quasi querbeet vor und nahmen sich vom konventionellen Verbrenner mit Benziner (137 Testmodelle) oder Diesel (156) ebenso Hybridautos (24) sowie Erdgasautos (11) und Autogasautos (5) vor. Zwölf Elektroautos wurden ebenfalls getestet, leider aber nicht näher erörtert.

ADAC EcoTest: Erdgas vorn, Hybride hinten

Erste Erkenntnis: Den wenigsten Mehrverbrauch zeigten CNG-Modelle (Erdgas) mit im Schnitt neun Prozent mehr Durst als vom Hersteller angegeben. Dahinter folgen Benziner (+10%), LPG/Autogas (+11%) und Diesel (+14%), während Modelle mit Hybridantrieb mit durchschnittlich 25 Prozent Plus das Schlusslicht bilden.

Trotzdem gab es einige Modelle, die überraschen konnten. Kurios: Vermeintliche Spritschlucker wie Sportwagen zeigten im ADAC EcoTest sogar weniger Verbrauch als angegeben, während ebenso vermeintliche Sparmodelle ihre Angaben mitunter deutlich übertrafen.

ADAC EcoTest: Tops & Flops Benziner & Diesel

Bei den Benzinern fallen dann sogar gleich drei Sportler mit weniger Durst als nach NEFZ auf:

  1. Chevrolet Camaro Cabrio: -17%
  2. Audi R8 Spyder V10: -7%
  3. Nissan 370Z: -6%

Erster Verlierer ist hingegen ausgerechnet ein Kleinwagen:

  1. Fiat Punto Twinair: +34%
  2. Volvo V70 T5 Geartronic: +33%
  3. Mercedes E250 Coupé: +27%

Laut ADAC sind tatsächlich gerade die kleineren Benziner beziehungsweise Motoren im Nachteil, da geringere Motorleistung oftmals mit Vollgas ausgeglichen wird, was wieder den Verbrauch nach oben treibt.

Auch Dieselmodelle fallen eher durch mehr als weniger Durst auf, hier die Top 3 und Flop 3 im ADAC EcoTest:

  1. Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4 DSG: -1%
  2. Mercedes Viano 2.2 CDI: -0,6%
  3. Citroen C4 Picasso HDI 150: -0,2%
  1. Jeep Grand Cherokee V6 Diesel: +55%
  2. Volvo V40 D2: +42%
  3. Renault Twingo dCi 85: +36%

ADAC EcoTest: Top & Flops Erdgas, Autogas, Hybrid

Bei den Alternativen mit Erdgasantrieb, Autogasantrieb oder Hybridantrieb schaut es ebenfalls nicht viel besser aus, wobei CNG/Erdgas noch am meisten überzeugen kann.

Top & Flop Erdgas/CNG

  1. VW Caddy 2.0 Ecofuel: -4%
  2. Mercedes B200 NGT: +1%
  3. VW Golf 1.4 TGI BlueMotion: +3%
  1. Fiat Panda Twinair CNG: +27%
  2. Opel Combo 1.4 CNG Turbo: +19%
  3. Audi A3 Sportback g-tron: +11%

Top & Flop Autogas/LPG

  1. Opel Astra 1.4 LPG ecoFLEX: +1%
  2. Skoda Octavia Combi 1.6 LPG: +2%
  3. Opel Corsa 1.2 LPG ecoFLEX: +9%
  1. Kia Picanto 1.0 LPG: +28%
  2. Opel Adam 1.4 LPG ecoFLEX: +19%

Top & Flops Hybrid

  1. Kia Optima Hybrid Automatik: +0,4%
  2. Honda Insight 1.3 Hybrid CVT: +10%
  3. Audi A6 2.0 TFSI hybrid: +12%
  1. Volvo V60 D6 Hybrid AWD: +84%
  2. Toyota Prius 1.8 Plug-in-Hybrid: +73%
  3. Lexus IS 300h Sport Automatik: +36%

ADAC EcoTest: Das Fazit der (Verbauchs)Tester

Dass die Werte nach NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) - den übrigens der Gesetzgeber vorgibt und nicht die Autohersteller - nicht die Realität wiedergeben, überrascht die meisten wohl weniger kaum. Der ADAC nennt allerdings einige triftige Gründe zur Erklärung. So wird beim NEFZ beispielsweise nur mit maximal 120 km/h Spitze gemessen, die obendrein nur kurzzeitig gefahren wird. Insgesamt erstreckt sich der NEFZ außerdem auf gerade mal elf Kilometer, wo insbesondere große Motoren nicht auf ihre Betriebstemperatur kommen.

Bei Hybridmodellen ist die Branche wieder „zu optimistisch“, zumal gerade Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid auf längeren Strecken „ihre Besonderheiten nicht mehr ganz ausspielen können“. Kein Wunder: Ist der Akku leer gefahren, können die Teilzeitstromer nicht mehr elektrisch fahren, womit entsprechend der Verbrauch steigt. Im Fazit lobt der ADAC schließlich vor allem Erdgas/CNG-Modelle mit den geringsten Abweichungen, Ausnahmen - hier Fiat Panda CNG - bestätigen quasi die Regel. Überhaupt fallen die Abweichungen vor allem in den kleineren Fahrzeugklassen höher aus, während größere Autos (mit größeren Motoren) weniger Abweichungen zeigen.

Bild: © GM Company - Quelle: adac.de


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