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Förderung: Welche EU-Staaten zahlen für Elektroautos

Eine Million Stromer will Deutschland bis 2020 auf seinen Straßen sehen, aktiv fördern - also mit finanziellen Zuschüssen - will der Bund entsprechende Fahrzeuge aber nicht. Andere EU-Staaten sind da deutlich spendabler...

Mitsubishi EV/i-MiEV

Der ADAC e-Mobility-Blog hat sich einmal die Förderung von Elektroautos in der EU genauer angeschaut. Das Fazit überrascht nicht, denn im Vergleich zu den Nachbarländern ist Deutschland regelrecht geizig. Lediglich eine zehnjährige Befreiung von der Kfz-Steuer gewährt der Bund auf Stromer wie Mitsubishi i-MiEV (Bild oben), BMW i3 oder VW e-Golf, was mehr als mager ist. Und wie fördern andere EU-Staaten?

Übersicht: Das zahlen EU-Staaten für Stromer

Belgien geht einen ähnlichen Weg wie Deutschland und erlässt Stromer-Fahrern die Kfz-Steuer, in der nördlichen Region Flandern zusätzlich die Zulassungsgebühr. Dänemark erhebt bei Fahrzeugen mit Elektroantrieb unter 2.000 Kilo keine Zulassungssteuer und streicht die Umweltsteuer. In Finnland wird auf Stromer lediglich eine Mindeststeuer erhoben, die nach der CO2-Emission berechnet wird.

Frankreich zahlt richtig Cash und belohnt jeden Kauf eines Elektroautos beziehungsweise Fahrzeugs mit unter 20 Gramm CO2 pro Kilometer mit 6.300 Euro. Selbst bei einem CO2-Ausstoß von maximal 60 Gramm zahlen die Franzosen noch 4.000 Euro. Ähnlich die Förderung in Großbritannien: Bis 75 Gramm CO2 gewähren die Briten 6.200 Euro Zuschuss, außerdem fällt die Kfz-Steuer weg.

Stromer-Förderung: Cash gibt’s in GB, FRA, Irland

Käufer in Irland können sich über 5.000 Euro freuen, parallel werden auch andere „Alternative“ gefördert. Italien streicht wieder für fünf Jahre die Kfz-Steuer, ab dem sechsten Jahr sind 75 Prozent des üblichen Steuersatzes fällig. Luxemburg löhnt für Neuwagen unter 60 CO2/Kilometer 5.000 Euro, allerdings nur bei Aufladung per Öko-Strom. Die Niederlande streichen bei Elektroautos die Zulassungssteuer, ebenso (anteilsweise) bei Hybridautos. Autos unter 50 Gramm CO2 pro Kilometer sparen außerdem die Kfz-Steuer.

Norwegen erlässt Stromer-Käufern Mehrwert- und Zulassungssteuer, was im Fazit ein Drittel des Preises ausmacht. Parallel können Norweger kostenlos parken und brauchen keine Maut bezahlen. Österreich erlässt Elektroautos die Steuer, ansonsten ist die Förderung den Bundesländern überlassen. Niederösterreich sponsert Elektroautos beispielsweise mit bis zu 5.000 Euro. Schweden gewährt eine Befreiung von der Kfz-Steuer (5 Jahre) und fördert die ersten 5.000 Neuwagen unter 50 Gramm CO2/km mit 4.500 Euro. Spanien zahlt für Elektroautos 6.500 Euro.

Bild: Mitsubishi - Quelle: adacemobility.wordpress.com


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