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Mehr Klang: Chrometec entwickelt Soundmodul für Mercedes

Mercedes GLE 500 e 4MATIC

Die Formel 1 zeigt es derzeit recht deutlich: Die neuen V6-Hybridantriebe sind zwar stark und verbrauchsarm, vielen Fans aber schlicht zu leise. Dabei könnte man das Gebrüll der V8-Motoren künstlich erzeugen - via Soundmodul.

Was in der Formel 1 2014 eingeführt wurde - kleinere V6-Motoren plus Elektroantrieb statt den zuvor üblichen, laut kreischenden V8-Saugern ohne zusätzlichen E-Motor - ist in der Serie längst gängige Praxis. Die Motoren werden immer kleiner, dafür via Turbo zwangsbeatmet. Das verspricht die gleiche Leistung bei weniger Verbrauch, was man in der Branche als Downsizing bezeichnet.

Klein und stark, doch der gewohnte Sound fehlt

Selbst Sportler bleiben von dem Trend nicht verschont. Groß war beispielsweise der Aufschrei, als sich BMW beim neuen M3/M4 2014 vom V8 abkehrte und einen Reihensechszylinder mit Biturbo einbaute. Konkurrent Mercedes macht es nicht anders. Zwar haben die Schwaben beim „neuen“ GLE (zuvor M-Klasse) immer noch V8-Motoren im Angebot, doch auch im SUV-Segment setzt sich mehr und mehr Downsizing durch. So präsentierten die Stuttgarter im April in New York den neuen GLE 500 e (Bild), der auf einen Hybrid aus V6-Benziner plus E-Motor setzt.

Bei den Dieselmodellen bietet Mercedes ebenfalls nur einen V6 sowie mit dem GLE 250 d einen noch kleineren Reihenvierzylinder. Freunde des Sounds sind da schon enttäuscht, selbst wenn ein Diesel generell lauter als ein Benziner ist. Hilfe ist jedoch gar nicht mal schwer, denn ein Soundmodul kann durchaus für mehr Sound sorgen - wie der Name schon vermuten lässt. Eben für den GLE beziehungsweise ML (M-Klasse) hat beispielsweise Chrometec schon im letzten Jahr ein solches Soundmodul entwickelt, das dem Diesel quasi rein elektronisch den satten Sound eines kernigen V8 verleiht. Möglich wird das durch ein simples Softwareupdate und einem Lautsprecher.

Ein Soundmodul für (fast) alle Mercedes-Modelle

Via Taste stehen dem Fahrer ganze sechs Klangprofile zur Wahl, auch die Lautstärke ist einstellbar. Neu ist die Idee übrigens nicht, denn Chrometec hat sich bei der Entwicklung am Active Sound System von Audi orientiert. Clever: Der Einbau ist recht simpel, womit auch die Rückrüstung des Autos - etwa bei Leasing - kein Problem ist.

Mittlerweile ist das Modul neben M-Klasse/GLE-Klasse zudem für die C-Klasse oder den SLK verwendbar, ebenso natürlich für kleinmotorige Benziner mit entsprechend wenig Sound. Laut Chrometec ist das Soundmodul sogar für den neuen GLC Hybrid geeignet, den Mercedes gerade als Nachfolger des GLK vorstellte. Verbrauch oder CO2-Emissionen steigen durch das Modul wohlgemerkt nicht an.

Bild: Daimler - Quelle: chrome-tec.com


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