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Green-Media #40: Gefährdet Diesel-Affäre Volkswagen-Existenz?

VW Phaeton

Schon letzte Woche drehte sich unsere Wochenschau bei anderen Online-Medien vornehmlich um die Diesel-Affäre bei Volkswagen. Diese Woche stehen die Wolfsburger wieder im Fadenkreuz. Fakt ist: es wird teuer für VW!

Rückblick: Schon letzte Woche berichteten wir in unserer Rubrik „Green Media“ von der Diesel-Affäre bei Volkswagen. Doch es kommt wohl sogar noch schlimmer als gedacht. Neben Strafzahlungen über Milliarden gab es einen steilen Kursrutsch an der Börse, böse Anlegerschelte und neue Enthüllungen.

Diesel-Affäre VII: Vorwürfe gegen Ex-Motorenchef

Anfang der Woche belastete ein VW-Techniker Ex-Motorenchef Heinz-Jakob Neußer. Schon 2011 soll dieser vor „möglicherweise illegalen Praktiken“ gewarnt worden sein. Neußer selbst - zuletzt VW-Markenvorstand - war nicht erreichbar und ist mittlerweile beurlaubt. Volkswagen verspricht immerhin einen „intensiven Aufklärungsprozess“. Mehr auf spiegel.de.

Diesel-Affäre VIII: Steilvorlage für den BUND

Für den BUND ist die Diesel-Affäre natürlich eine Steilvorlage, schließlich ist allein der Verkehr für „40 Prozent der Stickoxide in Deutschland“ verantwortlich. Wenig überraschend fordert der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) den Bund (Politik) zum Handeln auf. Lösungen hat der BUND sogar parat. Mehr auf presseportal.de.

Diesel-Affäre IX: Steilabsturz an der Börse

An der Börse musste Volkswagen übrigens mächtig Federn lassen: Seit Mitte September stürzte die VW-Aktie von rund 170 auf derzeit nur noch knapp 93 Euro (Freitag, 02. Oktober 2015, 10:20 Uhr) ab. Im Fazit sind somit in wenigen Tagen etliche Milliarden vernichtet, schon steht VW erneut im Kreuzfeuer. Hat der Konzern die Öffentlichkeit und vor allem Anleger rechtzeitig informiert? Laut Börsengesetz wäre das Pflicht. Mehr auf welt.de.

Diesel-Affäre X: Rückabwicklung von Aktiendeals

Ansonsten könnten Anleger Schadenersatz fordern, erste Anwälte stehen schon in Lauerstellung. Wer tatsächlich VW-Aktien hält, sollte sich auf jeden Fall beraten lassen. Wichtig: Der Anleger muss noch im Besitz der Aktien sein. Mehr auf presseportal.de.

Diesel-Affäre XI: Volkswagen gar vor der Pleite?

Zu unterschätzen ist die Gefahr von Strafzahlungen und Schadenersatz übrigens nicht, selbst eine Pleite von Europa größtem Autobauer steht mittlerweile im Raum. Die EZB hat Volkswagen sogar schon auf ihre schwarze Liste gesetzt, eine VW-Pleite in den kommenden fünf Jahren wird auf 19 Prozent geschätzt. Kein Wunder, allein JP Morgan rechnet mit 40 Milliarden Euro Kosten. Zumal Volkswagen in den nächsten drei Jahren zig Milliarden Anleihen bedienen muss. Mehr auf welt.de.

Diesel-Affäre XII: Bank rechnet mit 47 Milliarden Schaden

Die Landesbank Baden-Württemberg rechnet sogar mit 47 Milliarden Euro Schaden. Dazu kommen noch Imageverlust und mögliche Verkaufsrückgänge. Vorteil für Volkswagen: Strafzahlungen, Prozesse und dergleichen würden sich über Jahre verteilen. Denn auf seinen Konten hat VW „nur“ 18 Milliarden Euro. Weitere 20 Milliarden könnten die Wolfsburger aus Aktien- und Anteilsverkäufen generieren. Reichen würde das aber immer noch nicht. Mehr auf automobil-produktion.de.

Diesel-Affäre XIII: Aberkennung Green Car of the Year

Apropos Imageverlust: In den Staaten müssen Volkswagen und Audi die Titel „Green Car of the Year“ für ihre Diesel VW Jetta TDI (2009) und Audi A3 TDI (2010) abgeben. Damit gehen VW/Audi in die Geschichte ein, denn das der Titel aberkannt wird, hat es bisher noch nie gegeben. Mehr auf spiegel.de.

Diesel-Affäre XIV: Hybrid-Hersteller als Nutznießer

Für die Konkurrenz könnte „Dieselgate“ übrigens ein Gutes haben, insbesondere für Hersteller von Hybridautos - wie Toyota. Denn Toyota und Volkswagen kämpfen bekanntlich um den Rang des weltgrößten Autobauers. VW konnte Toyota dieses Jahr erstmals in den Verkaufszahlen überholen, „dank“ Diesel-Skandal dürfte sich das Blatt aber wieder zugunsten Toyotas wenden. Mehr auf wiwo.de.

Einen schönen 3. Oktober...

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Bild: Volkswagen


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