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Nissan zeigt Nutzfahrzeug mit neuer Bio-Brennstoffzelle

Nissan e-Bio Fuel Cell Prototyp

Vor kurzem überraschte Nissan mit der Entwicklung einer Bio-Brennstoffzelle. Nun haben die Japaner bereits das erste Modell vorgestellt, ein Nutzfahrzeug auf Basis des bekannten NV200. Als Bio-H2-Stromer hat der 600 km Reichweite.

Im Juni verkündete Nissan die Entwicklung einer e-Bio-Brennstoffzelle, die mit Bioethanol betrieben wird und aus diesen den nötigen Wasserstoff direkt an Bord produziert. Kaum ist das Echo verhallt, legt Nissan nach: mit einem Nutzfahrzeug auf Basis des vollelektrischen e-NV200. Der wird längst in Serie gebaut, kommt allerdings nur auf magere 160 Kilometer. Dem Prototypen mit der neuen Festoxid-Brennstoffzelle (Solid Oxide Fuel Cell = SOFC) sind dagegen ganze 600 Kilometer möglich.

600 km: Aus Bioethanol wird Wasserstoff

Statt Wasserstoff wird wie erwähnt 100-prozentiges Bioethanol oder ein Ethanol-Wasser-Gemisch getankt, der in mehreren chemischen Schritten in Wasserstoff gewandelt wird. Aus dem Wasserstoff wird schließlich die elektrische Energie für den eigentlichen Elektroantrieb generiert - laut Nissan mit einem „überragend hohen Wirkungsgrad“.

Carlos Ghosn, Präsident und CEO von Nissan:
„Die e-Bio-Brennstoffzelle ermöglicht eine umweltfreundliche Mobilität und bietet Chancen für die regionale Energieproduktion – unter Nutzung der bestehenden Infrastruktur. In Zukunft wird die e-Bio-Brennstoffzelle sogar noch nutzerfreundlicher: Ein Ethanol-Wasser-Gemisch ist einfacher und sicherer zu handhaben als die meisten anderen Kraftstoffe. Ohne Aufbau einer zusätzlichen Infrastruktur birgt dies ein großes Wachstumspotenzial.“

Neben Bioethanol kann der Prototyp mit der e-Bio-Brennstoffzelle übrigens auch andere alternative Kraftstoffe nutzen, etwa Erdgas. In Verbindung mit der bekannten 24-kWh-Batterie schafft der Bio-H2-Stromer jedenfalls mehr als 600 Kilometer. Den Prototypen will Nissan nun weiteren Praxistests auf öffentlichen Straßen in Brasilien unterziehen.

Nissan Festoxid-Brennstoffzelle: Hoher Wirkungsgrad

Bioethanol ist in Brasilien und überhaupt Südamerika weit verbreitet und wird aus Zuckerrohr oder Mais gewonnen. Mit der neuen e-Bio-Brennstoffzelle verbindet Nissan somit (laut eigener Aussage) eine umweltfreundliche Mobilität mit regionalen Möglichkeiten der Energieerzeugung und nutzt obendrein die bereits bestehende Infrastruktur. Eine neue muss nicht aufgebaut werden, womit fehlende H2-Tankstellen kein Problem sind.

Mit der e-Bio-Brennstoffzelle folgt der japanische Autobauer einmal mehr seiner „Nissan Intelligent Power“. Das Konzept baut auf drei Säulen auf, wovon die e-Bio-Brennstoffzelle eine stellt. Im Fazit soll „Nissan Intelligent Power“ mehr Effizienz und Leistung bringen, insbesondere durch die Elektrifizierung von Fahrzeugen.

Mit Elektroautos kennt sich Nissan bereits gut aus, wie bekannt sein dürfte. Stichwort Nissan Leaf und Nissan e-NV200, auf dem der Prototyp mit der neuen Brennstoffzelle basiert.

Technische Daten Prototyp mit Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC)*

  • Basismodell: Nissan e-NV200
  • Batteriekapazität: 24 kWh
  • Energiequelle: Strom, Ethanol
  • Tankvolumen: 30 l
  • SOFC-Leistung: 5 kW
  • Reichweite: mehr als 600 km

* vorläufige Prototyp-Daten, Änderungen möglich

Bild & Video: Nissan


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