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Toyota bZ4X 2022: Antrieb, Akku, Infotainment, Preis

Das hat aber gedauert. Zum Juli rollt mit dem Toyota bZ4X endlich der erste reinrassige Stromer des japanischen Herstellers in den Handel. Auf den ersten Blick haben die Japaner mit diesem alles richtig gemacht.

Toyota bZ4X 2022

Okay, der Name ist sperrig. bZ4X heißt Toyotas erstes Elektroauto. Doch mit diesem hauen die Japaner gleich mal kräftig auf die berühmte Pauke. Denn das Elektro-SUV ist nur der Auftakt von Toyotas neuer Submarke bZ (beyond Zero). Übersetzt heißt das so viel wie „über die Null hinaus“. Also in Form von „null Emissionen“. Der Name ist übrigens schnell erklärt. „bZ“ steht wie gesagt für „beyond Zero“. Die „4“ für ein mittleres Segment, das „X“ für einen Crossover bzw. SUV.

Toyota bZ4X steht auf Plattform e-TNGA

Als Basis nutzt der bZ4X jedenfalls die modulare Plattform e-TNGA. Bei dieser ist der Akku in die Struktur des Fahrzeugs integriert. Das macht die Karosserie steifer und senkt außerdem den Schwerpunkt. Davon ab ist die Plattform nicht unbekannt. Auch Lexus RZ sowie Subaru Solterra stehen auf der e-TNGA.

Dank Plattform sowie E-Antrieb kommt der elektrische Crossover auf 2.850 mm Radstand. Das sind 160 mm mehr wie im aktuellen Toyota RAV4. Platz ist im bZ4X also garantiert. Auch für ein (O-Ton Toyota) „überdurchschnittlich großes Gepäckabteil“. Mit aufgestellter Rückbank (teilbar 60:40) schluckt dieses 452 l. Der Clou ist aber eher der Boden, der in der Höhe zweistufig einstellbar ist.

Frontantrieb, Allrad und X-Mode

Interessant: Die Entwicklung des bZ4X erfolgte zusammen mit Subaru. Dabei profitierte Toyota vor allem von Subarus Know-how im Bereich Allrad. Denn im Verkauf steht der Toyota-Stromer mit Front- und Allradantrieb. Der Fronttriebler setzt auf einen E-Motor mit 150 kW (204 PS) sowie 265 Nm auf der Vorderachse. Der Allrader entsprechend auf zwei Motoren vorn und hinten mit jeweils 80 kW. Das macht im Fazit 160 kW (218 PS) sowie 336 Nm. So befeuert rennt der Allrader in nur 6,9 Sekunden von null auf Tempo 100. Bei Teillast arbeitet übrigens nur der Front-Motor. Die E-Maschine auf der Hinterachse schaltet lediglich bei Bedarf zu.

Toyota bZ4X 2022 Cockpit

Gepaart sind die Motoren zudem mit dem Allradsystem X-Mode, das laut Toyota eine „herausragende Offroad-Performance“ verspricht. Zum Beispiel mit dem Modus „Snow/Mud“. Dieser ist für Touren mit höchstens 20 km/h durch tiefen Schnee oder starken Matsch gedacht. Der Modus „Grip Control“ wiederum für „besonders anspruchsvolle Offroad-Passagen“ bei unter 10 km/h. Während die Technik das Tempo regelt - egal ob bergauf, bergab oder auf ebener Fläche -, kann sich der Fahrer allein auf das Lenken konzentrieren. Bergab hilft zudem eine Bergabfahrhilfe.

Toyota bZ4X 2022 schafft bis zu 686 km

Als Energiespeicher dient schließlich eine wassergekühlte Li-Ionen-Batterie mit 71,4 kWh. Diese erlaubt bis zu 513 km (Frontantrieb) bzw. 415 km (Allrad) Reichweite - nach WLTP. Per Schnelllader mit 150 kW (CSS2) ist der Akku in 30 Minuten zu 80 Prozent geladen. Daheim zieht der Toyota-Stromer per 6,6 kW Onboard-Lader in neun Stunden frischen Saft. „Voraussichtlich Ende 2022“ will Toyota den 6,6-kWler gegen einen Lader mit 11 kW austauschen. Ebenfalls später soll ein Solardach kommen. Dieses erzeugt genug Energie für 1.800 km pro Jahr.

Den Verbrauch nennt Toyota auf 100 km mit 14,4 bis 16,7 kWh für den Fronttriebler bzw. 18,0 kWh für den Allrader. Die Wasserkühlung des Akkus ist zudem mit der Klimaanlage gepaart. Batterie- und Innenraumtemperatur werden so koordiniert und energieeffizient geregelt. So soll der Akku - auch dank des effektiven Heizsystems samt Wärmepumpe - selbst bei Minusgraden zuverlässig arbeiten. Toyota garantiert übrigens, dass der Akku nach zehn Jahren oder einer Million Kilometer noch 70 Prozent Kapazität hat.

Exterieur, Interieur, Infotainment

Den Kontrakt zur Straße übernehmen Räder in 18 oder 20 Zoll. Das Design selbst ist recht sportlich geraten. Toyota spricht gar von einem Hammerhai-Design. Ins Auge fallen zum Beispiel die extrem schmalen LED Scheinwerfer, die markanten Ecken, die schlanke Silhouette oder der geteilte Dachspoiler. Lackiert ist der Toyota bZ4X 2022 je nach Wunsch in sechs Monoton-Farben - neu sind Palladium Silber und Cosmic Silber - sowie fünf Zweifarblackierungen. Bei diesen sind Dach und Dachsäulen schwarz.

Toyota bZ4X 2022

Innen fällt wieder das schmale und flache Armaturenbrett auf. „Schuld“ an diesem ist die neue Klimaanlage, die 30 Prozent kompakter ist. Dadurch genießt der Fahrer bessere Sicht. Dieser schaut außerdem auf einen TFT-Infodisplay in sieben Zoll. Mittig prangt dagegen ein Screen in acht oder 12,3 Zoll für das Multimedia. Der zweite ist mit dem neuen Toyota Smart Connect gepaart, das mehr Funktionen sowie Spracherkennung verspricht. Per MyT-App kommen diverse Online-Dienste dazu. Zum Beispiel das Suchen von Ladesäulen oder das Finden des Fahrzeugs. Die Mittelkonsole mit 20 l Stauraum und transparenter Abdeckung bietet Ablagen für Flaschen, Smartphones und Tabletts.

Toyota bZ4X setzt auf Toyota T-Mate

Davon ab setzt der Stromer auf Toyota T-Mate, die nächste Generation des bekannten Toyota Safety Sense-Systems. Zu T-Mate gehören zum Beispiel...

  • das Pre-Collision-System (PCS), das entgegenkommende Fahrzeuge erkennt und bei Bedarf automatisch bremst oder per Notlenkassistent ausweicht
  • Kreuzungsassistent
  • Spurführungsassistent
  • die Adaptive Geschwindigkeitsregelung
  • Nothalteassistent (reagiert, wenn der Fahrer eine gewisse Zeit weder bremst noch Gas gibt noch sonst inaktiv bleibt)
  • Verkehrszeichenerkennung
  • Ausstiegsassistent samt Totwinkelassistent

Updates erfolgen dank dem DCM (Data Communication Module) natürlich „over the air“.

Preise sind noch keine offiziell...

Preise zum Toyota bZ4X sind noch nicht bekannt. Update folgt...

Bild: Toyota


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