Dodge Charger Daytona: Erstes Muscle Car mit E-Power

Dodge Charger Daytona R/T

Das erste vollelektrische Muscle Car der Welt: Nicht mehr und weniger verspricht Dodge mit dem „neuen“ Charger. Und tatsächlich: Der Dodge Charger Daytona hat es in sich – und ist ab sofort in Europa erhältlich.

In den Staaten ist der Sportler längst zu haben. Nun folgt die alte Welt, also Europa. Ab sofort bietet Dodge auch bei uns – über seinen offiziellen Importeur KWA – den (nicht mehr ganz so) neuen Charger an. Und zwar klassisch mit Sechszylinder-Benziner oder alternativ mit E-Antrieb.

Der Daytona ist vollelektrisch

Sein Debüt gab der neue Charger jedenfalls 2024. Im gleichen Jahr war Marktstart, als zweitüriges Coupé. Die viertürige Limousine folgte 2025. Nun kommen beide Versionen endlich nach Europa. Der Clou sind aber eher die Antriebe. Denn dank der Multi-Energy-Plattform STLA Large Plattform von Stellantis steht sowohl ein Sechszylinder-Benziner mit bis zu 550 PS und ein reiner E-Antrieb zur Wahl.

Die Version mit Verbrenner vermarktet Dodge als Sixpack (weil sechs Zylinder), die E-Version wiederum als Daytona. Beide Varianten sind als R/T sowie Scat Pack erhältlich. So oder so: das erste vollelektrische Muscle Car der Welt weiß zu überzeugen. Denn verbaut ist dem Stromer jeweils ein E-Motor auf Vorder- und Hinterachse. Allrad ist somit generell Serie.

Der Charger Daytona R/T bringt es auf 400 kW bzw. 536 PS. So rennt der elektrische Kraftprotz in 4,2 Sekunden von null auf Tempo 96. Die legendäre Viertelmeile ist in 12,4 Sekunden absolviert. Der Scat Pack mobilisiert sogar 500 kW bzw. 670 PS. Entsprechend fallen die Werte auf 3,3 Sekunden respektive 11,5 Sekunden.

Dodge Charger Daytona: 100,5-kWh-Akku

Beiden Modellen gemein ist die 400-Volt-Architektur sowie ein Akku mit 100,5 kWh. Damit schafft der Starkstromer bis zu 510 km. Per Schnelllader ist die Batterie mit bis zu 350 kW und in 27 Minuten von 20 auf 80 Prozent geladen. Zehn Minuten reichen bereits für bis zu 110 km.

Dodge Charger Daytona R/T Cockpit

Dem Scat Pack vorenthalten ist das (optionale) Track Package. Dieses verspricht

  • Brembo-Bremsscheiben in 16 Zoll,
  • rot lackierte Bremssättel,
  • gestaffelte 20-Zoll-Räder (305 vorne / 325 hinten),
  • ein adaptives Fahrwerk sowie
  • den Drive eXperience Recorder.

Der PowerShot ist wieder beiden Modellen verbaut. Dieser liefert bei Bedarf auf Knopfdruck (Lenkrad) 40 zusätzliche PS.

Optisch hebt sich der Dodge Charger Daytona ebenfalls vom konventionellen Sixpack ab. Und zwar mit Elementen wie dem innovativen R-Wing-Luftkanal an der Front und dem beleuchteten Fratzog-Logo. Als „einzigartiges akustisches Erlebnis“ feiert Dodge außerdem den Fratzonic Chambered Exhaust mit einem „charakteristischen Performance-Sound“. Trotz E-Antrieb verspricht der Daytona also weiterhin echte Muscle-Car-Klänge.

Ab sofort in Europa bestellbar

Innen zeigt der Dodge Charger Daytona unter anderem Performance-Ledersitze – vorn mit Belüftung und Heizung -, und ein beheizbares Lenkrad mit abgeflachtem Ober- und Unterteil. Schaltwippen am Lenkrad regeln die Rekuperation. Dazu kommt ein Attitude Adjustment-Lichtsystem mit 64 wählbaren Innenraumfarben. Cooles Gimmick: Der Drive Experience Recorder zeichnet Drag-Race- und Rundstreckenfahrten auf.

Bestellbar ist der Charger in Europa wie gesagt ab sofort. Als Elektro oder Benziner, als Zwei- (Coupé) oder Viertürer (Limo), als R/T oder Scat Pack. Die Preise starten bei 66.000 Euro.

Zur Option steht eine eigens für Europa kreierte Plus-Ausstattung. Standard ist zum Beispiel das Dodge-eigene Konnektivitätssystem I-DUV. Samt Fahrzeugüberwachung in Echtzeit, Geofencing, Diebstahlerkennung sowie spezielle Ladefunktionen für E-Fahrzeuge. Außerdem diverse Assistenten wie Totwinkelüberwachung, Verkehrszeichen- und Müdigkeitserkennung oder ein automatischer Notbremser.

Bilder: Dodge / Stellantis

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