Jeep Recon: 650 Allrad-PS, 100 kWh – aber nur 450 km

Jeep Recon 2026

Vollelektrisch und voll geländetauglich? Eben das bringt Jeep mit dem neuen Elektro-Kraxler Recon 2026 auf die Straße. Mager scheint dafür die Reichweite, trotz 100-kWh-Akku. Erste Infos zum Jeep Recon.

Jeep vollzieht die Wende hin zu reinrassigen Stromern. Der brandneue Recon ist allein auf Elektro ausgelegt und als solcher von Grund auf neu entwickelt. Denn Jeep will nicht nur elektrisch unterwegs sein, sondern – eben typisch Jeep – auch im Gelände das Maß der Dinge bleiben.

Elektrischer Allrad ist Standard

Serie ist daher ein elektrischer Allradantrieb. Diesen versprechen zwei von Stellantis entwickelte „elektrische Antriebsmodule“ (EDM) á 250 kW. Jedes EDM vereint E-Motor, Getriebe und Leistungselektronik. Im Fazit liegen jedenfalls 478 kW/650 PS und 840 Nm Drehmoment an. Mit dieser Power ist der Sprint von null auf Tempo 100 in nur 3,6 Sekunden erledigt. Spitze? Unbekannt.

Bekannt sind dafür ein elektronisches Sperrdifferenzial zur Verteilung der Momente auf die Hinterräder, robuste Gleichlaufgelenke (CV) oder Unterfahrschutz. Sowie ein Akku mit 100 kWh Kapazität und 400 Volt. Dennoch erlaubt dieser laut Hersteller nur (geschätzte) 450 km am Stück. Werte zu Ladeleistung und Ladedauer verschweigt Jeep wieder.

Jeep Recon Interieur & Cockpit

Dafür taugt der neue Jeep Recon eindeutig zum Kraxeln. Hier kommen das System Selec Terrain sowie Böschungswinkel von 34 Grad vorn bzw. 34,5 Grad hinten und ein Rampenwinkel von 23,5 Grad zum Tragen. Eine spezielle Moab-Variante steht sogar auf 33 Zoll großen Rädern, ist aber wohl nur in der US-Heimat erhältlich.

Jeep Recon: Stromer ist optisch ein Jeep

Optisch bleibt der Recon der Jeep-DNA treu. Typisch sind der (beleuchtete) Grill mit sieben senkrechten Schlitzen und markante LED-Signaturen. Dazu kommt ein cleveres Open-Air-Konzept mit abnehmbaren Türen und einem optionalen Sky One-Touch-Dach. Davon ab setzt Jeep auf Nachhaltigkeit und recycelte Materialien.

Das Interieur ist „speziell für Abenteuer entwickelt“. Entsprechend setzt Jeep auf langlebige Materialien, einem anpassbaren Stauraum und modernste Technologie. Auf der Beifahrerseite gibt es einen Haltegriff. Eine modulare Zubehörschiene auf der Instrumententafel erlaubt die Montage von Kameras, Navigeräten oder sogar einem Entenhalter. Apropos Stauraum: Diesen gibt Jeep – bei umgeklappter zweiter Reihe – mit 1.866 l an. Ein vorderer Kofferraum verstaut weitere 84 l und reicht für einen Handgepäckkoffer. Ebenfalls Serie: Ein Premium-Soundsystem von Alpine, das selbst bei ausgebauten Türen optimalen Musikgenuss verspricht.

Der Moab fällt wieder aus der Reihe. Und zwar mit einem vom Joshua-Tree-Nationalpark in Kalifornien inspirierten „Joshua Tree Tan“ Interieur.

Uconnect Infotainment & Marktstart

Im Cockpit setzt der Jeep Recon auf über 26 Zoll digitale Displayfläche. Diese entfallen auf ein brandneues „Fahrercluster“ in 12,3 Zoll sowie den zentralen Touchscreen in 14,5 Zoll. Letzterer dient dem Uconnect 5 Infotainmentsystem als Bedienoberfläche. Dieses integriert wieder Offroad-Funktionen sowie die neue, exklusive Jeep Trails Offroad-App. Leider taugt diese nur für die USA und Kanada. Dafür hilft die Dynamic Range Mapping von TomTom bei der Routenplanung samt Ladestopps. Weitere Verbesserungen nennt Jeep mit der Amazon Alexa-Funktionalität und einer aktualisierten mobilen Jeep-App für Wartung, Pannenhilfe und Co.

Jeep Recon 2026

Produziert wird der neue Jeep Recon ab Anfang 2026 in Toluca, Mexiko. Den Marktstart plant Jeep für die USA und Kanada. Danach folgt die globale Expansion.

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Bilder: Jeep / Stellantis

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