Mercedes GLC EQ 2026 startet ab 71.281 Euro

Mercedes GLC EQ 2026

Premiere auf der IAA: Wie versprochen gab der Mercedes GLC EQ 2026 sein Debüt. Dieser setzt fortan auf reine Elektropower und bringt außerdem zig neue Innovationen mit. Die Preise starten bei knapp 71.300 Euro.

Bei Mercedes-Benz stellt er das beliebteste Modell: der GLC. Ab 2026 ist der Bestseller auch mit rein elektrischem Antrieb erhältlich. Was (leider) bleibt, ist der sperrige Name: Im Autohaus steht der Elektro-GLC als Mercedes GLC mit EQ Technologie. Dazwischen stehen zudem noch die Zahlen der jeweiligen Modelle.

Immerhin: Optisch kehren die Schwaben von ihrem arg glattgebügelten EQ-Design ab. Stattdessen zeigt der GLC EQ einen steilen Grill samt einem beleuchteten Rahmen sowie (optional) sogar animierten Pixelpunkten. Dazu kommen eine sternenförmige Lichtsignatur vorn wie hinten, eine lange Silhouette und ein relativ weiches Heck. Apropos Licht: Mercedes spendiert dem neuen GLC die nächste DIGITAL LIGHT Generation mit Mikro-LED-Technologie. Dessen Beleuchtungsfeld ist deutlich größer als im Vorgänger und verspricht zudem mehr Helligkeit – bei 50 Prozent weniger Energiebedarf. Das ULTRA RANGE Fernlicht leuchtet nicht mehr nur starr nach vorne, sondern ist nun ins Kurvenlicht integriert.

Elektrische Performance mit Reichweite

Die Basis stellt die neue Elektro-Plattform MB.EA-M mit 800-Volt-Technologie. Der Akku fasst 94 kWh. Zumindest in den besseren Modellen. Apropos: Zum Marktstart rollt Mercedes gleich das stärkste Modell zum Händler. Der GLC 400 4MATIC kommt mit 360 kW/490 PS sowie – dank zwei E-Motoren – Allrad. So rennt der Stromer in 4,3 Sekunden von null auf Tempo 100 sowie 210 km/h Spitze. In dieser Version schafft der Elektro-GLC zudem bis zu 715 km nach WLTP. Dank 330 kW Ladeleistung sind in nur zehn Minuten bis zu 303 km „getankt“. Eine Ladung von zehn auf 80 Prozent dauert 22 Minuten. Daheim liegen 11 bzw. optional 22 kW an. Davon ab kann der Elektro-GLC bidirektional laden. V2H sowie V2G sind ebenso wie eine Multi-Source-Wärmepumpe Standard.

Gerüchten zufolge schiebt Mercedes dem 400er mindestens vier weitere Versionen nach. Einen Hecktriebler mit 270 kW/367 PS sowie zwei günstigere Modelle mit einem LFP-Akku á 64 kWh. Außerdem eine AMG-Version mit 400 kW/544 PS. Offiziell sind diese Modelle aber noch nicht. Der Hecktriebler mit 94 kWh könnte jedenfalls die 735 km Reichweite schaffen, die Mercedes bei der Premiere in München versprach.

Praktisch überzeugt der GLC EQ ebenfalls. Mit bis zu 2,4 t Anhängelast. 100 kg Stützlast sowie 570 bis 1.740 l Kofferraum. Dazu kommt ein Frunk mit weiteren 128 l Stauraum. Der Ladeboden ist um 80 mm absenkbar, die Fondlehnen teil- (40:20:40) und elektrisch umklappbar. Die Abmessungen verrät der Stuttgarter Hersteller mit 4.845 mm Länge, 1.913 mm Breite (ohne Spiegel) sowie 1.644 mm Höhe. Der Radstand misst 2.972 mm – 8 cm mehr als im Verbrenner-GLC.

Mercedes GLC EQ 2026: MB.OS & Hyperscreen

Ein weiteres Highlight des „Mercedes GLC 400 4MATIC mit EQ Technologie“: das neue Mercedes-Benz Operating System. Kurz MB.OS. Dieses dient als KI-gesteuertes Superhirn und reguliert sämtliche Fahrzeugfunktionen. Vom Infotainment über Assistenzsysteme bis zum Lademanagement. So lernt der GLC EQ Vorlieben, passt sich Situationen an und entwickelt sich durch Over-the-Air-Updates kontinuierlich weiter.

Mercedes GLC EQ 2026 Hyperscreen Cockpit

Im Innenraum dominiert der MBUX Hyperscreen mit 39,1 Zoll bzw. 99,3 cm Diagonale. Dazu kommt das MBUX der vierten Generation. Als weltweit erstes Infotainmentsystem in einem Auto integriert dieses künstliche Intelligenz sowohl von Microsoft als auch von Google. Der MBUX Virtual Assistant erlaubt Plaudereien wie mit einem Menschen. Das Infotainment-Angebot umfasst mehr als 40 Apps, Video-Streaming und Zugang zu Disney+. Sowie ein Ambientelicht, das sogar den mit 162 Sternen bestückten Sternenhimmel des (optionalen) Panoramadachs inszeniert.

Der Mercedes GLC EQ 2026 setzt zudem verstärkt auf nachhaltige Materialien. Das optionale Vegan-Paket – zertifiziert von The Vegan Society – gilt als weltweit erste vollwertige und tierfreie Innenraumoption.

Mercedes GL EQ 2026 Assistenten

Die Assistenten basieren auf bis zu zehn Kameras, fünf Radarsensoren und zwölf Ultraschallsensoren. Verbunden sind diese wieder durch ein Hochleistungs-Steuergerät, das auf dem MB.OS läuft.

Dank künstlicher Intelligenz erkennt der Elektro-GLC komplexe Verkehrssituationen und unterstützt den Fahrer mit präzisen Eingriffen beim Bremsen, Lenken oder Beschleunigen. Konkret nennt die Marke übrigens

  • Abstandsassistent
  • Lenkassistent
  • Bremsassistent
  • Geschwindigkeitslimitfunktion
  • Spurhaltefunktion
  • Nothaltfunktion
  • Manövrierassistent
  • Ausweichfunktion
  • Ausstiegswarnung
  • Verkehrszeichenassistent
  • Totwinkelassistent Plus
  • Spurwechselassistent
  • Stoppschild- & Ampelwarnung
  • 360°-Kamera

Für ein optimales Fahrgefühl sorgt die AIRMATIC Luftfederung in Kombination mit einer bis zu 4,5 Grad mitlenkenden Hinterachse. Beide Features gehören zum Agility & Comfort Paket, womit diese wohl extra gehen. Verschiedene Fahrmodi wie der Terrain Mode passen Antrieb, Lenkung und Bremse an die Fahrbahn an. Eine „Transparente Motorhaube“ erlaubt einen virtuellen Blick nach vorn unter das Fahrzeug.

Mercedes-Benz GLC 400 4MATIC mit EQ Technologie

Sämtliche verfügbaren Sitze sind AGR-zertifiziert (Aktion Gesunder Rücken). Das neue Lenkrad ist ergonomischer. Mit den ENERGIZING COMFORT Programmen und den individuellen Empfehlungen des ENERGIZING COACH steht ein umfangreiches Wellness-Programm zur Option.

Verkaufsstart ist Ende Oktober 2025

Eingepreist ist der Elektro-GLC ab 71.281 Euro. Den offiziellen Verkaufsstart datiert Mercedes auf den 29. Oktober. Konfigurationen sind bereits online möglich.

Bilder: Mercedes

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