Neuer Name, neues Design, neues Interieur, neue Technologien. Mit dem VW ID.3 Neo rollt Volkswagen eine rundum aufgefrischte Version seines Kompakt-Stromers auf den Markt. Start soll im Juli sein.
Der Zusatz „Neo“ sagt quasi alles. Mit dem ID.3 Neo legt VW ein Facelift auf, das wirklich mal „neo“ ist und daher auch optisch auffällt. Freilich kein Wunder, folgt das aufgefrischte Design doch Volkswagens neuer Designsprache „Pure Positive“.
Neue Frontpartie, neues Lichtdesign
Auffällig ist jedenfalls die neue Frontpartie und hier wieder die neuen, schmaleren LED-Scheinwerfer. Verbunden sind diese zudem mit einer Querspange unter Glas, die – je nach Linie – sogar beleuchtet ist. Ebenfalls neu: die Lufteinlässe für Antrieb und Kühlung. Von der Seite betrachtet scheint der VW ID.3 Neo dynamischer, weil gestreckter. Möglich machen es Dach und Heckspoiler, die nun in Wagenfarbe statt in Schwarz lackiert sind. Ansonsten bleibt das Design gleich. Einzige Ausnahme sind neue Felgen. Zuletzt ist auch die Heckklappe künftig in Wagenfarbe (statt schwarz) gehalten. Weitere Änderungen gibt es im Heck nicht.

Innen setzt Volkswagen vor allem auf neue hochwertigere Materialien, somit weniger Plastik. Dazu kommen „neue ergonomische und selbsterklärende Bedienelemente, griffige Tasten und intuitive Regler für zentrale Funktionen“. Komplett neu konzipiert ist zudem das Multifunktionslenkrad mit einem oben und unten abgeflachten Kranz und klar gegliederten Tastenfeldern. Sowie das Infotainment Innovision mit einem 12,9 Zoll (32,8 cm) großen Display und dem Digital Cockpit in 10,25 Zoll (26 cm). Mit Innovision bekommt der VW ID.3 Neo zudem neue Apps für Audio, Video-Streaming, Parking, Charging und Gaming.
VW ID.3 Neo mit 170 bis 231 PS
Eine weitere Neuentwicklung ist der E-Antrieb. Dieser garantiert Volkswagen zufolge mehr Drehmoment bei gleichzeitig weniger Verbrauch. Zur Option steht der Antrieb in drei Leistungsstufen: 125 kW/170 PS, 140 kW/190 PS sowie 170 kW/231 PS. Dazu gibt es drei Akkugrößen: 50, 58 und 79 kWh (netto). Die zwei kleineren Batterien laden per DC mit maximal 105 kW, die große mit bis zu 183 kW. Die Reichweite beträgt bis zu 630 km (WLTP).

Erhältlich ist das Facelift schließlich in drei Linien: Trend, Life und Style. Schon das Basismodell bringt zig moderne Assistenten mit. Serie sind zum Beispiel Lane Assist, Front Assist und Abbiegebremsfunktion. Neu ist – dank der neuesten Softwaregeneration – der weiterentwickelte Connected Travel Assist mit Ampelerkennung (Option). Sowie das sogenannte One-Pedal-Driving, bei dem das Fahrzeug bis zum Stillstand rekuperiert. Per V2L (Vehicle to Load) kann der VW ID.3 Neo außerdem externe E-Geräte mit Strom (max. 3,6 kW) versorgen.
Preise sind noch keine offiziell
Optionen sind überhaupt ein Thema. Gegen Aufpreis bietet VW unter anderem
- Augmented-Reality-Head-up-Display,
- Panoramadach,
- 360-Grad-Rundumsicht (Area View),
- Sitze mit Massage- und Memory-Funktion (vorn),
- Soundsystem von Harman Kardon oder
- Memory-Funktion für den Parkassistent „Park Assist Pro“
an. Verfügbar ist außerdem eine abnehmbare Vorrichtung zur Befestigung eines Fahrradträgers für Anhängerkupplungen (bis zu 75 kg Stützlast).
Beim Händler steht der VW ID.3 Neo ab Juli. Vorbestellungen sind ab sofort sowie ab 33.950 Euro möglich. Damit wird der VW-Stromer ein paar Hundert Euro teurer, kostete das Basismodell bisher doch nur 33.330 Euro. Dank der ID.-Kaufprämie sinkt der Preis allerdings noch mal um 4.000 Euro. Wie lange die VW-interne Prämie noch gilt, ist freilich offen.
Bilder: Volkswagen / Gruppe C Photography