Endlich: Der neue VW ID. Cross gibt sein Debüt – als finale Serie. Mehr noch: Volkswagen öffnet direkt die Bestellbücher, wenn auch nur im Vorverkauf. Dafür halten die Wolfsburger ihr Versprechen.
Denn beim Händler – ab Herbst – sollte das vollelektrische Kompakt-SUV ab rund 28.000 Euro stehen. Nun ist fix: Die Preise starten ab 27.995 Euro. Davon ab rückt VW mit weiteren Infos zu seinem neuen Fünfsitzer raus. Optische Überraschungen bleiben allerdings aus. Denn die finale Serie orientiert sich deutlich am ID. Cross Concept, den Volkswagen im September 2025 als Vorschau zeigte. Somit ist auch die neue VW-Designsprache „Pure Positive“ keine Überraschung.
VW ID. Cross in drei Leistungsstufen
Ebenfalls keine Überraschung: Die drei Leistungsstufen mit 85, 99 und 155 kW oder eben 116, 135 und 211 PS. Parallel sind zwei Akku erhältlich, die jedoch an die Antriebe gekoppelt sind. Die zwei kleineren Leistungsstufen sind mit einem Akku á 37 kWh netto gepaart. Die 211-PS-Variante dagegen mit einer Batterie á 52 kW netto. So schafft der VW ID. Cross bis zu 427 km ohne Ladestopp. Apropos: Laden ist mit bis zu 88 oder 105 kW möglich. So ist die Batterie in 24 Minuten von zehn auf 80 Prozent gefüllt. Daheim an der Wallbox liegen 11 kW52 kWh an.
| Akku netto | 37 kWh | 37 kWh | 52 kWh |
| Reichweite WLTP | 317 km | 306 km | 427 km |
| Leistung | 85 kW/116 PS | 99 kW/135 PS | 155 kW/211 PS |
| 0-100 km/h | 11,0 s | 9,8 s | 7,1 s |
| Ladeleistung DC | 88 kW | 88 kW | 105 kW |
| Ladezeit (10-80 %) | 23 min- | 23 min. | 24 min. |
Die Abmessungen seines neuesten Stromers verrät VW übrigens mit 4.153 mm Länge, 1.581 mm Höhe und 1.794 mm Breite. Den Radstand mit 2.601 mm. Damit entspricht der ID. Cross dem T-Cross, bietet aber mehr Raum als der Verbrenner. So kommt zum Beispiel der Kofferraum mit 475 l auf 20 l mehr Stauraum. Möglich machen das Plus ein zusätzlicher Bereich unter dem variablen Ladeboden, der Platz für bis zu zwei Getränkekisten bietet. Davon ab ist ein Frunk mit weiteren 25 l vorhanden.
Digital Cockpit Pro auf waagerechter Linie
Innen setzt der Fünfsitzer auf ein Wohlfühlambiente. Soll heißen: viel Sitzkomfort, stoffbezogene Flächen sowie (optional) ein Premium-Soundsystem. Ebenfalls optional gehen Massagesitze. Serie dagegen: das Digital Cockpit Pro, das auf einer waagerechten Linie die digitalen Instrumente (10,25 Zoll) und das Infotainmentdisplay (12,9 Zoll) eint. In einer speziellen Retro-Anzeige tauchen die Instrumente des Golf I auf.

Ansonsten verpasst Volkswagen seinem neuen Elektor-SUV etliche Technologien aus höheren Klassen. Zum Beispiel den (zugegeben wieder optionalen) Connected Travel Assist samt Ampelerkennung. Weitere Helfer: Müdigkeitswarner, automatische Distanzregelung, Einparkhilfe, Kreuzungsassistent, Front Assist, Rückfahrkamera, Spurhalte- und Spurwechselassistent sowie Verkehrszeichenerkennung. Wobei diese selbstredend von der jeweils gewählten Ausstattung abhängig sind.
VW ID. Cross ist ab sofort bestellbar
Apropos: Bestellungen für den VW ID. Cross sind ab sofort möglich. Zur Wahl stehen drei Linien: Trend, Life und Style. Wobei das Basismodell ab 27.995 Euro erst ab Oktober erhältlich ist. Das Digital Cockpit Pro und der zentrale Touchscreen samt dem Infotainment Innovision sind aber generell Serie. Dafür ist die Basis lediglich mit dem kleinen Akku und dem schwächsten Motor verfügbar. Den großen Akku gibt es ab der zweiten Linie Life (ab 36.525 Euro).

Immer Standard ist zudem Vehicle to Load. Entsprechend kann der VW ID. Cross externe E-Geräte oder E-Bikes mit Strom (max. 3,6 kW) versorgen. Die Stützlast der steckbaren Anhängerkupplung gibt Volkswagen übrigens mit 75 kg an. Die Anhängelast mit bis zu 1.200 kg (mit 52-kWh-Akku).
Bilder: Volkswagen