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Hybridantrieb

Hybrid und Hybridantrieb sind heute speziell im Automobilbau – allerdings nicht nur in diesem Bereich – bekannte Begriffe, wobei ein Hybride aus dem lateinischen „hybrida“ abgeleitet ist, was soviel wie Bastard oder Mischling bedeutet. Eben genau das, nämlich ein Mischling aus (mindestens) zwei Antriebskonzepten, ist dann auch ein Automobil mit einem Hybridantrieb.

Hybride ist denn allerdings mehr die Bezeichnung für Mischlinge oder, wenn man denn so will, Bastarde in der Tier- oder Pflanzenwelt, in der Technik spricht man eher vom Hybridantrieb und Hybrid ohne das „e“ – die Bedeutung und Herkunft ist jedoch die gleiche wie bei Hybride. Kurzum: In der Technik steht Hybrid für etwas Gebündeltes oder etwas Gekreuztes, ergo ebenfalls für einen Mischling.

Übertragen auf den Automobilbau ist hier im Allgemeinen die Kombination eines konventionellen Verbrennungsmotors, sprich einem Benziner, Diesel oder (Flüssig)Gas-Motor, mit einem Elektromotor gemeint. Diese Kombinationen ist allerdings nicht zwingend, ein Hybrid oder Hybridantrieb besteht laut Definition aus mindestens zwei Antriebseinheiten sowie ebenfalls mindestens zwei Energiespeichern. In der Autobranche ist ein Hybrid aber in der Regel aus einem Ottomotor (oder seltener Diesel) und mindestens einem Elektromotor kombiniert.

Tatsächlich spricht man in diesem Fall eines Hybridantriebs von einem sogenannten Hybridelektrofahrzeug, wo beispielsweise der Toyota Prius ein gutes Beispiel ist. Dieser nämlich kombiniert in seinem Hybridantrieb einen „normalen“, sprich einen konventionellen Benziner mit einem Elektroantrieb und glänzt durch dieses Antriebskonzept seit Jahren mit guten Verbrauchs- wie ebenso Emissionswerten.

Hybridelektrofahrzeuge und das Hybrid Konzept

Ein Hybridelektrofahrzeug respektive das eigentliche Hybrid Konzept zu erklären ist eigentlich gar nicht so schwer – tatsächlich nämlich ist bei einem Hybridantrieb der Elektromotor eher als eine Art Unerstützung für den konventionellen Verbrennungsmotor zu sehen. In der Praxis übernimmt die Hauptarbeit – meist – ein Benziner, welcher allerdings mit seiner überschüssigen Energie einen Generator bedient, der wiederum die Akkus oder eigentlich genauer die Akkumulatoren auflädt. Über diese Akkus, gern auch als Batterien bezeichnet, bezieht wieder der Elektromotor seine Power und unterstützt etwa beim Beschleunigen oder Anfahren den Verbrennungsmotor.

Die Folge dieser Zusammenarbeit von Verbrennungsmotor und Elektromotor eben im Hybrid Konzept respektive im Hybridantrieb ist wiederum, das der Verbrennungsmotor weniger Energie benötigt, was ergo eben weniger Benzin, Diesel oder Gas bedeutet. Somit sinken Verbrauch und ebenso CO2-Emissionen, was einerseits den Geldbeutel freut, andererseits denn auch Mutter Natur. Zudem können die Akkus parallel mit Bremsenergie gespeist werden oder aber ebenso bei Bergabfahrten. Bei geringer Geschwindigkeit oder im Leerlauf kann ein Hybrid gar allein mit dem Elektromotor „laufen“, was den Verbrauch noch weiter drosselt.

Vorteile von Hybridelektrofahrzeugen und Hybridantrieben

Die Vorteile von Hybridelektrofahrzeugen und somit Hybridantrieben liegen ergo klar auf der Hand: Der Fahrzeugführer spart Geld durch weniger Verbrauch und schont parallel ebenso die Umwelt durch weniger CO2-Ausstoss. Tatsächlich aber gibt es noch einen weiteren ökonomischen wie ökologischen Vorteil, welcher sich im Fachjargon der internationalen Automobilbranche „Downsizing“ nennt.

Downsizing ist nichts anderes, als die Motoren und zwar hierbei speziell die bekannten konventionellen Verbrennungsmotoren zu verkleinern, allerdings ohne dabei Leistung zu verlieren oder diese gar zu erhöhen. In der Praxis bedeutet Downsizing die Verkleinerung der Motoren im Hubraum, ergo die Nutzung kleinerer Aggregate, die – dank einem zusätzlichen alternativen Antrieb respektive einem Hybridantrieb – jedoch eben keine Leistung einbüßen.

Ebenfalls ein Vorteil eines Hybrid respektive eines Hybridantriebes ist das Drehmoment. Gegenüber einem konventionellen Verbrennungsmotor, der sein maximales Drehmoment erst ab einer bestimmten Drehzahl erreicht, liefert ein Elektromotor dieses sofort. Mit anderen Worten: Ein Elektromotor entfaltet sofort bei Start seine volle Power, während ein Verbrennungsmotor sprichwörtlich erst auf Touren kommen muss.

Hybridkonzepte: Vom seriellen Hybrid bis zum Plug-in

Was derzeit viele Kunden und speziell den Laien – aber Hybrid Interessierten – möglicherweise verwirrend erscheint, ist die „Vielzahl“ der Hybrid Konzepte und somit die unterschiedlichen Hybridantriebe. Tatsächlich hört man von einem seriellen oder parallelen Hybrid, einem Plug-in-Hybrid, dann wieder von einem Mild-Hybrid und einem Voll-Hybrid, was aber ist nun was und was ist wieder das berühmte Gelbe vom Ei – oder zumindest eben vom Hybrid?

Was sich nun wirklich hinter den einzelnen Hybrid Konzepten und Hybridantrieben verbirgt, wird auf den folgenden Seiten verraten:

Der Hybrid untereilt sich zudem noch einmal in die drei Stufen:

Fazit Hybrid, Hybridantriebe und Hybridfahrzeuge

Im Fazit ist der Hybrid eine Idee, neben dem herkömmlichen Verbrennungsmotor quasi einen billigen Helfer zu gewinnen. Ohne einen Verbrennungsmotor aber, gleich ob Benziner, Diesel oder Gas-Motor , funktionieren Hybridautos nicht. Ergo: Trotz Hybrid und Hybridantrieb ist der Fahrzeughalter weiterhin auf (meist) fossile Energielieferanten und Kraftstoffe wie eben Benzin, Diesel und Flüssiggas angewiesen.

Trotzdem ist der Hybridantrieb eine durchaus gelungene Idee, um zum einen seinen Geldbeutel zu schonen, auf der anderen Seite dank deutlich minimierter Abgase die Umwelt zu entlasten. Im Endeffekt aber ist der Hybrid und Hybridantrieb wegen seiner Abhängigkeit eben zu fossilen Brennstoffen wohl nicht der Antrieb der Zukunft, hier wird sich wohl eher – irgendwann in vielen Jahren – der Elektroantrieb oder Wasserstoffantrieb eher durchsetzen können.

Interessant ist allerdings, dass mittlerweile alle namhaften Automobilhersteller auf den Hybrid Zug aufgesprungen sind und unter ihren ganz eigenen Labels Hybridfahrzeuge oder besonders umweltschonende Versionen ihrer Automodelle offerieren. Mercedes etwa nennt diese Idee BlueEfficiency, BMW wieder ActiveHybrid und Renault Z.E., was für Zero Emission steht oder zu Deutsch eben für null Emissionen. Selbst Sportwagenhersteller wie Porsche oder gar Ferrari basteln bereits an eigenen Hybridangeboten oder haben sie sogar schon der Öffentlichkeit präsentiert, denkt man nur einmal an den Ferrari 599 HY KERS...

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