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Stromer für Ride-Pooling: MOIA startet 2018 in Hamburg

Carsharing dürfte mittlerweile ein bekannter Begriff sein. Aber Ride-Pooling? Das steht im Grunde schlicht für Fahrgemeinschaften. Darauf setzt zum Beispiel das Startup MOIA. Und zwar ab 2018 in Hamburg.

Ride-Pooling MOIA Hamburg

Weltpremiere in Berlin: Auf der TechCrunch 2017 stellt das Startup MOIA sein Ride-Pooling-Konzept vor - mit Elektroautos. Eigens konzipiert und mit MOIA-Logo. Unter dem Blech steckt dagegen Technik von Volkswagen, denn MOIA ist das „junge Mobilitätsunternehmen des Volkswagen Konzerns.“ Die Mission des Startups ist relativ leicht erklärt und mit den Worten „One Million Cars off the Road“ zusammengefasst.

Ole Harms, CEO von MOIA:

„Wir sind vor einem Jahr auf der TechCrunch in London mit der Vision gestartet, als Partner der Städte die Effizienz auf den Straßen zu verbessern. Wir wollen für Verkehrsprobleme wie Staus, Luftverschmutzung, Lärm und Platzmangel eine Lösung anbieten und damit den Städten dabei helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. In kürzester Zeit haben wir alle wichtigen Weichen gestellt, um den städtischen Modalmix um eine neue Mobilitätskomponente ergänzen zu können. Mit unserem Ride-Pooling-Konzept sind wir ab 2018 bereit, international durchzustarten und unser Ziel zu verwirklichen, bis 2025 die Städte Europas und der USA um eine Million Fahrzeuge zu entlasten.“

MOIA: One Million Cars off the Road

Ride-Pooling ist übrigens nichts anderes als das Bilden einer Fahrgemeinschaft. Eine Art Shuttle on Demand Service (Pendelverkehr auf Verlangen) statt eigenes Auto. Schließlich belegen Studien immer wieder, das private Pkw 95 Prozent des Tages ungenutzt herum stehen. Will ein Nutzer nun von A nach B kommen, stellt er via App bei MOIA eine Anfrage. MOIA bündelt diese Anfragen und bildet entsprechende Fahrgemeinschaften von Personen mit gleichen bzw. nahe liegenden Zielen. Die App zeigt dem Nutzer zudem, wann ein Fahrzeug parat steht und wie viel die Fahrt kostet. MOIA sieht seinen Service daher als Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs. Start ist Ende 2018 in Hamburg. Das dazu passende und eigens konzipierte Elektroauto zeigt MOIA wie gesagt gerade in Berlin.

Das Fahrzeug entpuppt sich als vollelektrischer Kleinbus mit Platz für sechs Passagiere, der für den Pooling-Service optimiert ist. Heißt: freistehende Sitze, viel Beinfreiheit und Platz. Außerdem verfügt jeder Sitz über eine dimmbare Leselampe oder USB-Ports zum Laden des Handys. WLAN ist ebenfalls an Bord. Für Gepäck ist neben dem Fahrer ein gut einsehbarer Extrabereich gedacht. Die Tür öffnet automatisch.

Harms:

„Wir können nun die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich des Ride-Pooling anbieten – je nach Bedarf aber auch einzelne Bausteine davon.“

MOIA-Stromer schafft 300 km am Stück

Der MOIA-Stromer ist wenig überraschend zusammen mit Volkswagen Nutzfahrzeuge entwickelt. Als Reichweite nennt das Startup 300 km und zwar nach WLTP. In 30 Minuten ist der Akku zu 80 Prozent neu geladen, womit Schnelllader gemeint sein dürften.

Robert Henrich, COO von MOIA:

„Das Fahrzeug steht für absoluten Komfort und ist für uns wichtiger Bestandteil eines konsistenten Serviceerlebnis'. Wir haben dazu im Rahmen des „MOIA Co-Creation-Prozesses" immer wieder potenzielle Nutzer über alle Altersgruppen hinweg eingebunden. Viele der Ideen sind bereits in die Entwicklung dieses Fahrzeugs eingeflossen. Parallel arbeiten wir an weiteren, zukünftigen Versionen.“

Daten dürften MOIA tatsächlich einige vorliegen. Denn seit Oktober 2017 testet MOIA seinen Service bereits in Hannover. Hier setzt das Startups allerdings noch auf 20 konventionelle VW T6 Multivan. In Hamburg will MOIA rein elektrisch an den Start gehen. Vorerst sind 200 Shuttle geplant. Ein Ausbau ist für 2019 gedacht.

Bild: Volkswagen - Video: MOIA


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