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QUANTiNO: Straßenzulassung, neue Daten & 14-h-Dauertest

QUANTiNO 2016

In Genf wurde der Liechtensteiner Stromer die Tage einmal mehr präsentiert, nun gibt es schon wieder Neues zum QUANTiNO. Zum einen erhielt der Mini-Quant seine Straßenzulassung und absolvierte zum anderen einen Dauertest.

Mit seinen Elektroautos Quant FE und QUANTiNO sorgte nanoFlowcell auf dem Genfer Autosalon nicht das erste Mal für Aufsehen. Quasi nebenbei erhielt der erste Niedervolt-Stromer mit dem revolutionären nanoFlowcell®-Antrieb seine Straßenzulassung für Europa, nämlich vom SGS-TÜV Saar. Mit dieser Zulassung darf der QUANTiNO nun offiziell über hiesige Straßen stromern, womit Testfahrten möglich werden.

Mehr als 1.000 Kilometer? Neue QUANTiNO Daten

Interessant sind diese Testfahrten durchaus, denn NanoFlowcell verspricht mit seiner Technik Reichweiten von über 1.000 Kilometern. Sollte sich diese Reichweite tatsächlich bestätigen, könnte nanoFlowcell das Segment der Elektroautos geradezu revolutionieren. Apropos Antrieb: Der generiert im QUANTiNO 108 PS (80 kW) und wird mit nur 48 Volt Nennspannung gespeist. Den Sprint von null auf 100 km/h soll der 3,91 Meter lange und 1.420 2+2-Sitzer in unter fünf Sekunden schaffen, als Spitze nennt das durchaus umstrittene Liechtensteiner Startup 200 km/h.

Die nötige Energie wird über eine Membran erzeugt, die von zwei Elektrolyten umspült wird. Die Flüssigkeiten sind laut nanoFlowcell ökologisch wie gesundheitlich unbedenklich und obendrein kostengünstig herzustellen. Beweise für seine Technologie blieben die Liechtensteiner bisher aber schuldig. Doch ein erster Dauertest hat laut nanoFlowcell die Tage stattgefunden: 14 Stunden und drei Minuten fuhr der QUANTiNO ohne Zwischenstopp. Der Test mit nanoFlowcell®-Erfinder und Chief Technology Officer Nunzio La Vecchia wurde sogar abgebrochen - aus Erschöpfung.

QUANTiNO alltagstauglich? 14 Stunden im Dauertest

Laut nanoFlowcell waren zum Abbruch des Tests die zwei Elektrolyte-Tanks (á 159 l) noch zu 78 Prozent gefüllt. Verbraucht wurden während der 14 Stunden somit nur etwa zweimal 35 Liter, womit der QUANTiNO auf 100 Kilometer rund 12 bis 14 kWh verbrauchte. Fazit: Der kleine Stromer hätte noch gut zwei Tage ohne Stopp weiterfahren können. Unterwegs war La Vecchia übrigens vor allem in der Stadt, was die eher niedrigen Geschwindigkeiten von maximal 74 km/h erklärt. nanoFlowcell beruft sich zudem darauf, dass der Test „unter juristischer Aufsicht“ absolviert wurde.

QUANTiNO 2016

Nunzio La Vecchia nach dem Test:
„Der Wagen könnte noch weiter fahren, doch anders als die nanoFlowcell® habe ich ein Limit. Wir sind stolz, dass wir das Leistungspotential des QUANTiNO nicht nur unter Laborbedingungen, sondern auch im Alltag unter Beweis stellen konnten. Dies bedeutet, dass die von uns entwickelte nanoFlowcell®-Technologie eine konkrete Alternative für die langfristige Bedarfsdeckung an alternativen Kraftstoffen bietet. Die nanoFlowcell AG zeigt einen sehr konkreten Weg für eine saubere und sichere Mobilität der nächsten Jahrzehnte auf.“

Kosten pro Liter im einstelligen Euro-Cent-Bereich

Dass nanoFlowcell seine Technologie als großen Durchbruch der Elektromobilität preist, überrascht natürlich nicht. Zumal der Elektroantrieb laut Hersteller „alltagstauglich“ - da reichweitenstark und flott betankt - und „umweltfit“ ist. Obendrein taugt die Technik zu Land, zu Wasser und in der Luft. Ungefähre Zahlen zum „Treibstoff“ haben die Liechtensteiner übrigens ebenfalls auf Lager: Der Preis pro Liter liege im „einstelligen Euro-Cent-Bereich“. Beim QUANTiNO mit seinen zwei 159-Liter-Tanks dürfte das Volltanken somit selbst beim höchsten einstelligen Euro-Cent-Bereich (9 Cent) gerade mal 28,62 Euro kosten.

Gegenüber konventionellen Flusszellen ist die Leistung nanoFlowcell®-Antriebs übrigens um das 20-fache gesteigert, womit die Liechtensteiner eine Energiedichte „von etwa 600 Wattstunden pro Liter“ erreicht haben wollen.

Nunzio La Vecchia:
„Unser Durchbruch bei der Flusszellentechnologie ist eine Revolution für die Elektromobilität und die Art und Weise, wie wir zukünftig Energie dezentral produzieren und speichern werden. Das Einsatzgebiet der nanoFlowcell® ist fast unbeschränkt und unsere aktuelle Entwicklung zeigt, dass unsere Technologie auch die DNA für einen Supersportwagen liefern kann. Doch nanoFlowcell® könnte noch viel mehr - etwa Strom für die Bordsysteme eines Flugzeuges liefern, große und emissionsintensive Schiffsdieselmotoren ersetzen oder Häuser und Kleinsiedlungen mit nachhaltigem Ökostrom versorgen.“

Bilder: MotorContent.DE/nanoFlowcell AG


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