Kia Niro heißt der SUV unterhalb des Kia Sportage, mit dem Kia Motors quasi den Weg des Toyota Prius geht. Denn wie der Japaner ist der Niro allein mit alternativen Antrieb zu kaufen. Das allerdings gleich dreifach. Und zwar als Hybrid, Plug-in-Hybrid und (ab 2018) als reines Elektroauto.
Kia Niro heißt der SUV unterhalb des Kia Sportage, mit dem Kia Motors quasi den Weg des Toyota Prius geht. Denn wie der Japaner ist der Niro allein mit alternativen Antrieb zu kaufen. Das allerdings gleich dreifach. Und zwar als Hybrid, Plug-in-Hybrid und (ab 2018) als reines Elektroauto.
Als erstes rollte jedenfalls im September 2016 der Niro Hybrid ins Autohaus. Bei diesem paart Kia den Benziner 1.6 GDI der Kappa Baureihe mit einem E-Motor. Während der GDI 105 PS (77 kW) sowie 147 Nm leistet, liefert der E-Motor 32 kW (43,5 PS) und 170 Nm. Zusammen ergeben die Motoren eine Leistung von 104 kW bzw. 141 System-PS. Trotzdem betragen Verbrauch und Emissionen nur 3,8 l/100 km bei 88 g/km CO2. Die Werte gelten mit 16-Zöllern auf den Achsen. Mit Rädern in 18 Zoll (Option) steigen die Werte etwas an.
Gepaart ist der Antrieb übrigens mit einem 6-Gang DSG und Frontantrieb. Fahren kann der Kia Niro Hybrid allein mit Verbrenner, als Hybrid sowie rein elektrisch. Rein elektrisch ist die Reichweite natürlich arg begrenzt. Der Akku fasst lediglich 1,56 kW, wiegt dafür aber nur 33 kg. Kia nennt zur elektrischen Reichweite leider keine konkrete Zahl, sondern nur bis zu 120 km/h. Mehr als drei vier Kilometer dürfte der Akku aber kaum hergeben. Der Kofferraum schluckt 427 Liter. Bei umgeklappten Fondlehnen sogar bis zu 1.425 Liter. Eine Anhängerkupplung ist für den Kia Niro als Option erhältlich (Anhängelast bis zu 1.300 kg).
Kia Niro: Erst Hybrid, dann Plug-in Hybrid
Genau ein Jahr später folgte dem Niro Hybrid im September 2017 der Kia Niro Plug-in Hybrid. Dank einem größeren Akku (9,8 kWh) kann der Plug-in bis zu 58 km rein elektrisch fahren. So schluckt der Niro Plug-in Hybrid auf den ersten 100 km gerade mal 1,3 Liter. Das wieder entspricht einem CO2 Wert von nur 29 g/km. Das Aber folgt prompt: Die Zahlen gelten allein bei vollem Akku. Bei leerer Batterie steigen Verbrauch ebenso wie der CO2 Wert deutlich an.
Der Antrieb setzt übrigens auf dem gleichen GDI-Benziner wie im regulären Hybrid. Dafür ist der E-Motor mit 45 kW (61 PS) etwas stärker. Trotzdem nennt Kia Motor wieder die gleiche Systemleistung. Sprich 104 kW bzw. 141 PS. Wobei der größere Akku (Li-Ion-Polymer) durchaus ein paar Nachteile mitbringt. Zum Beispiel schluckt der Kofferraum des Kia Niro Plug-in-Hybrid nur noch 324 Liter.

Dafür schafft der Kia Niro Plug-in Hybrid wie der Hybrid bis zu 1,3 Tonnen Anhängelast. Die Anhängerkupplung geht wieder extra. Zur Serie des Basismodells Edition 7 zählen dagegen Audiosystem, Bluetooth, Klimaautomatik (2-Zonen) oder die Supervision getaufte Instrumenteneinheit mit. Außerdem spendiert Kia sieben Airbags, Tempomat und Notbremsassistent. Eingepreist ist der Kia Niro Plug-in Hybrid (Stand Aug. 2017) ab 32.350 Euro.
Kia Niro: 2018 folgt die Elektroversion
Für 2018 ist schließlich eine reine E-Version des Kia Niro fix. Die Technik übernimmt der Niro-Stromer wie die Hybride vom Hyundai Ioniq (Elektro). Der Konzernbruder ist ebenfalls als Dreierlei – Hybrid, Plug-in Hybrid, EV – zu ordern. Im Kia Niro EV dürfte allerdings eine optimierte Technik zum Einsatz kommen. Diese will Hyundai Kia eben 2018 auf den Markt bringen.
Datenblatt: Technische Daten Kia Niro I
(erste Generation seit 2016)