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ePrix Rom 2018: Bird gewinnt vor di Grassi & Lotterer

Zweiter im Qualifying, Sieg im Rennen: So verlief der ePrix Rom 2018 für Sam Bird. Auch Champion Lucas di Grassi konnte in Italien mal wieder seine Klasse zeigen, wenn auch nur mit Platz zwei. Im Pech dagegen: Felix Rosenqvist.

ePrix Rom 2018: Bird gewinnt vor di Grassi & Lotterer

Rosenqvist als einen der Top-Stars der aktuellen Formel E Saison 2017/2018 zu bezeichnen, ist sicher nicht weit hergeholt. Kein Wunder: Denn in der Super-Pole zum ePrix Rom 2018 brannte der Schwede mal wieder die schnellste Runde in die Bahn. Dahinter: Sam Bird, Mitch Evans, Andre Lotterer und Sébastien Buemi.

Startaufstellung ePrix Rom 2018

  1. Felix Rosenqvist (Mahindra)
  2. Sam Bird (Virgin)
  3. Mitch Evans (Jaguar)
  4. Andre Lotterer (Techeetah)
  5. Sébastien Buemi (Renault e.dams)
  6. Lucas di Grassi (Audi)
  7. Oliver Turvey (NIO)
  8. Jean-Eric Vergne (Techeetah)
  9. Daniel Abt (Audi)
  10. Nick Heidfeld (Mahindra)
  11. Alex Lynn (Virgin)
  12. Rom Blomqvist (Andretti)
  13. Nelson Piquet jr. (Jaguar)
  14. Maro Engel (Venturi)
  15. Nicolas Prost (Renault e.dams)
  16. Jerome d’Ambrosio (Dragon)
  17. Edoardo Mortara (Venturi)
  18. Luca Filippi (NIO)
  19. Jose Maria Lopez (Dragon)
  20. Antonio Felix da Costa (Andretti)

ePrix Rom 2018: Rosenqvist rast davon

Schon gingen die 20 Piloten in ihren Elektroautos ins Rennen. Rosenqvist konnte seine Pole verteidigen. Bis auf Turvey, der gleich zwei Plätze gutmachte, passierte quasi nichts. Buemi sowie di Grassi fielen freilich jeweils einen Platz zurück. Wobei auch Abt an di Grassi vorbeigehen konnte. Rosenqvist konnte sich jedenfalls in den nächsten Runden einen dezenten Vorsprung von 2,5 Sekunden herausfahren. Ansonsten verlief die erste Rennhälfte relativ wenig spektakulär.

Kurz vor den Boxenstopps kam dann endlich Spannung auf. Erst krachte es zwischen Heidfeld und Turvey in der Haarnadel. Dann brummte Filippi ausgerechnet seinem Teamkollegen Mortara ins Heck. Glück im Unglück: Alle vier Crashpiloten schafften es in die Box. Tatsächlich standen eh die regulären Boxenstopps an. Trotzdem sprach die Rennleitung eine Full Course Yellow aus.

Beim Boxenstopp war vor allem Buemi der große Gewinner. Der Schweizer kassierte Evans und Lotterer, war somit plötzlich Dritter. Auch di Grassi konnte wieder an Abt vorbeigehen. Rosenqvist und Bird setzten sich nach dem Stopp prompt wieder ab. Dahinter ging es jedoch rund. Erst holte sich Evans Platz drei zurück, di Grassi schnappte sich wiederum Lotterer.

ePrix Rom 2018: Rosenqvist mit Problemen

Dann plötzlich brach bei Rosenqvist - in Führung - die hintere Radaufhängung. Der Schwede schaffte es nicht einmal mehr an die Box, Aus. Zweite Full Course Yellow. Anschließend lag natürlich Bird in Front, die der Brite für den Rest des Rennens halten sollte.

Derweil schnappte sich di Grassi Buemi, der sich später zudem noch Lotterer, Abt und Vergne beugen musste. Schon entbrannte um den Sieg ein regelrechter Dreikampf. Erst schnupfte di Grassi Evans, dann blies der Brasilianer zur Attacke auf Bird. Evans kämpfte dagegen mit stumpfen Waffen, der Neuseeländer hatte bereits zu viel Energie verbraucht. Entsprechend wurde Evans in der Schlussphase von sechs (!) Fahrern überholt.

Bird jedenfalls konnte seinen ersten Platz ins Ziel retten. Eine knappe Sekunde hinter dem Briten raste di Grassi über die Ziellinie, kurz darauf Lotterer.

ePrix Rom 2018: Rennergebnis

  1. Sam Bird (Virgin), 33 Runden
  2. Lucas di Grassi (Audi), +0,970 s
  3. Andre Lotterer (Techeetah), +9,518 s
  4. Daniel Abt (Audi), +10,167 s (FL)
  5. Jean-Eric Vergne (Techeetah), +17,444 s
  6. Sébastien Buemi (Renault e.dams), +19,835 s
  7. Jerome d’Ambrosio (Dragon), +24,379 s
  8. Maro Engel (Venturi), +26,350 s
  9. Mitch Evans (Jaguar), +37,709 s
  10. Edoardo Mortara (Venturi), +40,739 s
  11. Antonio Felix da Costa (Andretti), +42,680 s
  12. Oliver Turvey (NIO), +48,833 s
  13. Luca Filippi (NIO), +49,331 s
  14. Nicolas Prost (Renault e.dams), +1:13,880 min
  15. Tom Blomqvist (Andretti), +1:31,832 min
  16. Nick Heidfeld (Mahindra), +1:44,774 min
  • Jose Maria Lopez (Dragon), Ausfall
  • Felix Rosenqvist (Mahindra), Ausfall (PP)
  • Nelson Piquet jr. (Jaguar), Ausfall
  • Alex Lynn (Virgin), Ausfall

PP = Pole Position, FL = Fastest Lap (schnellste Rennrunde)

Formel E 2017/2018: Punktestand Fahrer

Nach sieben von zwölf Rennen

Mit seinem Sieg zieht Bird an Rosenqvist vorbei und belegt nun Platz zwei in der Fahrerwertung. Abt macht gleich zwei Plätze gut. Ebenso wie di Grassi. Lotterer sogar drei.

  1. Jean-Eric Vergne: 119
  2. Sam Bird: 101
  3. Felix Rosenqvist: 80
  4. Sébastien Buemi: 60
  5. Daniel Abt: 50
  6. Nelson Piquet jr: 45
  7. Mitch Evans: 43
  8. Lucas di Grassi: 39
  9. Andre Lotterer: 33
  10. Oliver Turvey: 32
  11. Edoardo Mortara: 29
  12. Nick Heidfeld: 21
  13. Alex Lynn: 17
  14. Antonio Felix da Costa: 16
  15. Jose Maria Lopez: 13
  16. Jerome d’Ambrosio: 12
  17. Maro Engel: 11
  18. Nicolas Prost: 7
  19. Tom Blomqvist: 4
  20. Luca Filippi: 1
  21. Kamui Kobayashi: 0
  22. Neel Jani: 0

Formel E 2017/2018: Punktestand Teams

Nach sieben von zwölf Rennen

Bei den Teams verliert Mahindra seinen zweiten Platz an Virgin. Audi schafft den Sprung von sechs auf vier. Dragon verdrängt wiederum Andretti von Platz neun.

  1. Techeetah: 152
  2. DS Virgin: 118
  3. Mahindra: 103
  4. Audi Abt: 89
  5. Jaguar: 88
  6. Renault e.dams: 67
  7. Venturi: 40
  8. NIO: 33
  9. Dragon: 25
  10. Andretti: 20

Das nächste Rennen ist schon in zwei Wochen. Dann findet am 28. April 2018 der ePrix Paris statt. Vorjahressieger: Sébastien Buemi. Die schnellste Rennrunde drehte dagegen - Sam Bird.

Bild & Video: Formula E Holdings


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