Nissan frischt seinen Ariya auf. Der Nippon-Stromer im SUV-Kleid bekommt ein optisches Facelift, mehr Komfort sowie technische Updates. Neu im Nissan Ariya 2026 sind zum Beispiel integrierte Google-Dienste.
Modellpflege zum neuen Modelljahr: Der Ariya erfährt ein paar Updates. Viele sind technischer Natur, einige aber auch optischer. Bestellungen sind ab sofort sowie ab 58.840 Euro möglich.
zeitloser japanischer Futurismus
Im Design folgt der Stromer jedenfalls Nissans aktueller Designphilosophie des „zeitlosen japanischen Futurismus“. Neu gestaltet ist vor allem die Front, die (O-Ton Nissan) „eine klare und nahtlose Optik schafft“.
Die Frontblende ist in Wagenfarbe gehalten. Der V-Motion-Grill sowie die Lichter sind neu gezeichnet. Ebenso wie die Räder in 20 Zoll, die obendrein nun Aluminium und Kunststoff paaren. Neu ist zudem die Zweifarb-Lackierung Plasma Green. Alternativ stehen wie gehabt die Farben Pearl Black, Aurora Green, Pearl White, Dark Grey Metallic sowie Ceramic Grey zur Wahl.
Nisan Ariya 2026: integrierte Google Dienste
Innen zeigt der Ariya eine neu designte Mittelkonsole samt 3,8 l Stauraum. Im vorderen Bereich ist außerdem eine induktive Ladestation eingebaut, die Smartphones mit nun 15 Watt schneller als zuvor auflädt. Alternativ ist das Laden über die nun idealer positionierten USB-C-Slots möglich.
Davon ab ist der Nissan Ariya 2026 mit der neuesten Generation von NissanConnect versehen. Das System setzt auf integrierte Google-Dienste und bietet damit ein noch besseres vernetztes Fahrerlebnis. Der integrierte Google Maps Routenplaner lässt sich zum Beispiel über den Sprachbefehl „Hey Google“ aktivieren. Google Maps setzt bei der Routenplanung automatisch auf optimale Ladestopps – und zwar auf Basis des aktuellen Ladestands. Serie ist zudem ein Head-up-Display, das bei der Navigation mehr Komfort verspricht. Gleiches verspricht übrigens auch das neu abgestimmte Fahrwerk.

Dank der NissanConnect Services App können per Smartphone der Ladestand der Batterie überwacht, Ladevorgänge gesteuert oder Klimaeinstellungen angepasst werden.
11-kW-Onboard-Lader ist Serie
Laden ist das Stichwort. Standard für das Laden daheim ist ein Onboard-Lader mit 11 kW. Mit Gleichstrom sind sogar bis zu 130 kW möglich. Serie ist zudem ein V2L-Adapter. Entsprechend versorgt der Nissan Ariya 2026 externe E-Geräte bei Bedarf mit bis zu 3,7 kW.
Zuletzt frischt Nissan einige Assistenten auf. Zum Beispiel den ProPilot, der nun ein optimiertes Brems- und Beschleunigungsprofil verspricht und Überholvorgänge auf Strecken mit Überholverbot verhindert. Ebenfalls optimiert: der Spurhalteassistent und der 8-Punkt-Around-View-Monitor. Letzterer zeigt mit seinen acht Kameras nun noch mehr Details.
Als Antrieb stehen dem Stromer ein Fronttriebler mit 178 kW/242 PS sowie ein 4-FORCE Allrader mit 225 kW/306 PS zur Option. Beiden Versionen gemein ist der 87-kWh-Akku. Die kleine 63-kWh-Batterie ist somit gestrichen – was die Preise verteuert. Tatsächlich ist der Ariya fortan erst ab 58.840 Euro bestellbar. Mit Allrad sind sogar mindestens 63.840 Euro fällig. Mit dem alten 63-kWh-Akku war der Stromer dagegen schon ab 43.490 Euro erhältlich. Allerdings lieferte der Ariya in dieser Version maximal 160 kW/218 PS.
Bilder: Nissan