Er ist bestellbar – und zwar der brandneue Kia EV2. Eingepreist ist das B-Segment-SUV ab exakt 26.600 Euro, womit sich so manche Konkurrenz warm anziehen sollte. Zumal der Koreaner bis zu 453 km schafft.
Kia öffnet die Bestellbücher für seinen neuen Basis-Stromer Ev2 und offenbart somit Preise und Details. Wobei die Koreaner gleich in die Vollen gehen, setzt das Fahrzeug doch „Maßstäbe bei Raumangebot, Flexibilität und Hightech-Ausstattung“.
In Europa designt und produziert
Das in Europa designte (und produzierte) Modell kommt jedenfalls auf 4,06 m Länge. So bietet das SUV fünf Personen Platz sowie einen Kofferraum mit 362 l. Dank neigbarer Rückenlehnen ist dieser sogar auf bis zu 403 maximierbar. Dazu kommt (je nach Ausstattung) ein kleiner Frunk mit weiteren 15 l. Je nach Ausstattung ist die Rückbank auch mit zwei Einzelsitzen erhältlich, die sich zudem in Längsrichtung verschieden lassen.
Optisch folgt das Kleinwagen-SUV wiederum Kias bekannter Designsprache „Opposites United“ (Vereinte Gegensätze). Markant sind die von den größeren Kia-Stromern übernommenen senkrechten Akzente. Zum Beispiel das Tagfahrlicht im Kia-typischen, an Sternbild-Darstellungen angelehnten „Star Map“ Design. Die robusten SUV-Designelemente an Stoßfängern und Fahrzeugseiten sind je nach Ausführung farblich unterschiedlich gestaltet. Die Topversion GT-Line zeigt exklusive Elemente wie 19 Zoll große Leichtmetallfelgen und eine optionale Mattlackierung. Zur Option stehen dem Kia Ev2 übrigens zehn Außenfarben, Standard ist Magma-Rot Metallic.
Kia EV2 2026 mit ccNC-Infotainment
Auch innen zeigt das Mini-SUV Anleihen größerer Kia-Modelle. Etwa das Connected Car Navigation Cockpit (ccNC) der jüngsten Generation samt einem Panoramadisplay aus drei Screens. Das System ist allerdings erst ab der Linie Air (optional) erhältlich. Serie ist dagegen eine neue „Lite“ Version mit dem gleichen Display-Layout und vielen Kernfunktionen des ccNC – nur ohne Navigation. Via Apps wie Google Maps und kabelloser Smartphone-Integration ist ein solches dennoch verfügbar.

Zu den Systemen ccNC sowie ccNC Lite kommen obendrein die hauseigenen Kia Connect Online-Dienste. Je nach Paket (Standard und Premium) und ccNC-Variante versprechen diese On-Board-Funktionen wie KI-Assistent, Online-Navigation, EV-Routenplaner, In-Car-Payment, Musik- und Videostreaming, WiFi-Hotspot und individuelle Display-Themen. Over-the-Air-Updates (OTA) halten den Kia EV2 auf dem neuesten Stand.
Zwei Akkus mit bis zu 453 km Reichweite
Zur Wahl stehen ebenfalls zwei Akkugrößen. Den Einstieg macht die Standardbatterie mit 42,2 kWh, die bis zu 317 km ermöglicht. Gepaart ist dieser Akku mit einem E-Motor á 108 kW bzw. 146 PS. So rennt der Kia EV2 in 8,7 Sekunden von null auf Tempo 100. Darüber platziert ist eine Langstreckenversion mit 61 kWh und bis zu 453 km. Dafür kommt der Motor nur auf 99,5 kW/135 PS, womit der Sprint 9,5 Sekunden dauert. Die Spitze verrät Kia mit jeweils 161 km/h. Ab der Linie Air taugt der EV2 übrigens als Zugmaschine und hängt bis zu 750 kg (gebremst wie ungebremst) an.
Dank der Elektroplattform E-GMP (Electric Global Modular Platform) setzt das SUV zudem auf 400-Volt-Technologie. So laden die Akkus mit bis zu 118 kW sowie in rund 30 Minuten von zehn auf 80 Prozent. Per Wechselstrom liegen daheim elf, optional 22 kW an.
Kia EV2 2026 startet ab 26.600 Euro
Erhältlich ist das Elektro-SUV in vier aufeinander aufbauenden Linien: Light, Air, Earth sowie GT-Line. Standard sind bereits im Basismodell (ab 26.600 Euro) das Panoramadisplay, Infotainment, LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Freisprecheinrichtung via Bluetooth und Smart Key. Dazu kommen sieben Airbags und diverse moderne Assistenten wie
- Rückfahrkamera,
- Parksensoren vorn und hinten,
- adaptive Geschwindigkeitsregelanlage 2.0 mit Stop & Go-Funktion,
- Frontkollisionswarner 2.0,
- aktiver Totwinkelassistent,
- Querverkehrwarner hinten mit Notbremsfunktion,
- intelligenter Geschwindigkeitsassistent,
- aktiver Spurhalteassistent,
- Spurfolgeassistent 2.0,
- Ausstiegsassistent,
- Müdigkeitswarner,
- Fahreraufmerksamkeitsassistent,
- Fernlichtassistent und
- Multikollisionsbremse.

Je nach Ausführung und Sonderausstattung sind außerdem Autobahnassistent 2.0, Totwinkelassistent mit Monitoranzeige, Auspark-Kollisionsvermeidungsassistent, Rundumsichtkamera und ein fernbedienbarer Parkassistent erhältlich.
Typisch Kia ist eine Garantie über sieben Jahre inbegriffen. Auf den Akku gewährt der Hersteller acht Jahre bzw. 160.000 km. Vom Band läuft der Kia EV2 im slowakischen Zilina. Die ersten Modelle (Air und Earth) will Kia noch im April ausliefern. Zum Juli folgen der große Akku sowie die GT-Line. Die Basisversion Light dann ab Oktober.
Bilder: Kia