Kia pimpt seine PBV-Plattform: Künftig ist der Kia PV5 Cargo auch mit Hochdach sowie als Kurzversion zu haben. Damit verspricht der Stromer entweder eine hohe Ladekapazität oder mehr Wendigkeit.
Kia schärft seinen PV5 Cargo. Neu sind der L2H2 sowie der L1H1. Der erste stellt die neue Version mit Hochdach und entsprechend mehr Laderaum. Der zweite hingegen die Kurzversion, welche optimal für die City ausgelegt ist.
Kia PV5 Cargo L2H2: viel Ladekapazität
Die Hochdachversion Kia PV5 Cargo L2H2 (Bild) bringt es jedenfalls auf einen Laderaum mit 2.255 mm Länge, 1.815 mm Höhe und 1.565 mm Breite. Oder umgerechnet mehr als 5 m³ – nach VDA. Das entspricht einer Kapazität, der sonst eher im M-Van-Segment zu finden ist. Der PV5 ist jedoch im kleineren S-Segment angesiedelt.
Wobei die Hochdachversion L2H2 weitere funktionale Verbesserungen mitbringt. Dazu gehören je nach Sonderausstattung bzw. Zubehör eine Durchgangsmöglichkeit vom Fahrerbereich zum Laderaum, ohne das Fahrzeug verlassen zu müssen. Sowie ein Airline-Schienensystem, das eine sichere, anpassbare Fixierung der Ladung erlaubt. Damit wieder eine Vielzahl professioneller Anwendungen. Ebenfalls flexibel ist die Fahrerkabine gehalten. Statt mit zwei Einzelsitzen ist diese gegen Aufpreis auch mit einer Dreisitzer-Bank erhältlich.
Kia PV5 Cargo L1H1: Die City ruft
Der Kia PV5 Cargo L1H1 als Kurzversion ist wiederum für den urbanen Raum entwickelt – und daher auf Wendigkeit ausgelegt. Der Laderaum ist kompakter, verspricht aber immer noch gut 4 m³ nach VDA.
Die neuen Versionen sind mit drei Akkus á 43,3 kWh, 51,5 kWh sowie 71,2 kWh verfügbar. Die maximale Reichweite beträgt bei der Hochdachvariante bis zu 372 km, bei der Kurzversion bis zu 392 km (WLTP). Davon ab ziehen beide Varianten Wechselstrom (AC) mit 22 kW.
Preise nannte Kia noch nicht.
Bild: Kia