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ePrix Berlin 2017: Siege für Rosenqvist und Buemi

Was war das Wochenende heiß - vor allem in Berlin. In der Hauptstadt fand nämlich der ePrix Berlin 2017 statt und zwar in doppelter Auflage. Siege gab es daher gleich zwei für Rosenqvist und Buemi. Außerdem ein Podium für Heidfeld.

ePrix Berlin 2017 Felix Rosenqvist Mahindra Formel E

Samstag und Sonntag fand der ePrix Berlin statt. Und zwar als Doppelevent. Gleich am Samstag gab es Dramen ohne Ende. Auf Pole raste Lucas di Grassi, mit nur einer Tausendstel Vorsprung auf Jose Maria Lopez. Nick Heidfeld stellte seinen Mahindra auf Startplatz vier. Der große Titelaspirant Sébastien Buemi wurde dagegen nur 14. Wobei es für den Schweizer noch dicker kommen sollte.

Startaufstellung ePrix Berlin 2017 Lauf I

  1. Lucas di Grassi (Abt)
  2. Jose Maria Lopez (Virgin)
  3. Felix Rosenqvist (Mahindra)
  4. Nick Heidfeld (Mahindra)
  5. Sam Bird (Virgin)
  6. Jean-Eric Vergne (Techeetah)
  7. Oliver Turvey (NextEV)
  8. Daniel Abt (Abt)
  9. Nicolas Prost (e.dams)
  10. Jerome d'Ambrosio (Dragon)
  11. Maro Engel (Venturi)
  12. Stephane Sarrazin (Techeetah)
  13. Nelson Piquet jr. (NextEV)
  14. Sébastien Buemi (e.dams)
  15. Tom Dillmann (Venturi)
  16. Mitch Evans (Jaguar)
  17. Robin Frijns (Andretti)
  18. Adam Carroll (Jaguar)
  19. Loic Duval (Dragon)
  20. Antonio Felix da Costa (Andretti)

Schon gingen die 20 Elektroautos ins Rennen. Lopez kam schlecht vom Fleck, Rosenqvist und Heidfeld rasten prompt vorbei. Weiter hinten knallte es zwischen Buemi und Sarrazin, was jedoch ohne Folge blieb. Kurz und knapp: Das Rennen entwickelte sich zu einem Duell zwischen di Grassi und Rosenqvist, in welchem der Schwede die Oberhand behielt. Der Schwede holte damit den ersten Formel E Sieg für Mahindra. Heidfeld komplettierte das gute Ergebnis mit einem weiteren dritten Platz nach Paris 2017 und Monaco 2017.

ePrix Berlin 2017: Rosenqvist gewinnt erstes Rennen

Buemi legte derweil eine furiose Aufholjagd bis auf Platz fünf hin. Doch am Samstagabend folgte der Schock: die FIA strich dem Schweizer alle Punkte. Die Reifen seines e.dams lagen unter dem Mindestdruck von 1,60 bar. Das gleiche Problem gab es zudem beim zweiten Buemi-Renner.

  1. Felix Rosenqvist (Mahindra), 44 Runden
  2. Lucas di Grassi (Abt), +2,232 s
  3. Nick Heidfeld (Mahindra), +4,058 s
  4. Jose Maria Lopez (Virgin), +13,683 s
  5. Nicolas Prost (e.dams), +17,888 s
  6. Daniel Abt (Abt), +19,799 s
  7. Sam Bird (Virgin), +20,065 s
  8. Jean-Eric Vergne (Techeetah), +15,689 s (+5 s Zeitstrafe)
  9. Maro Engel (Venturi), +39,030 s
  10. Oliver Turvey (NextEV), +40,985 s
  11. Stephane Sarrazin (Techeetah), +42,689 s
  12. Nelson Piquet jr. (NextEV), +42,980 s
  13. Jerome d'Ambrosio (Dragon), +45,712 s
  14. Adam Carroll (Jaguar), +49,658 s
  15. Loic Duval (Dragon), +59,010 s
  16. Antonio Felix da Costa (Andretti), +1:00,269 min
  17. Robin Frijns (Andretti), +1:02,463 min
  18. Tom Dillmann (Venturi), +1:07,695 min
  19. Mitch Evans (Jaguar), DNF
  20. Sébastien Buemi (e.dams), DSQ

ePrix Berlin 2017: Buemi siegt im zweiten Lauf

Am Sonntag stand dann prompt der zweite ePrix Berlin 2017 an. Rosenqvist scheint die Strecke zu liegen, stellte der Schwede seinen Mahindra doch auf Pole. Heidfeld hatte dagegen kein Glück. Technische Probleme verhagelten dem Deutschen seinen schnellste Runde, nur Startplatz 20. Dafür meldete sich Buemi mit Startplatz zwei zurück, di Grassi schaffte lediglich Platz sieben.

Startaufstellung ePrix Berlin 2017 Lauf II

  1. Felix Rosenqvist (Mahindra)
  2. Sébastien Buemi (e.dams)
  3. Jose Maria Lopez (Virgin)
  4. Sam Bird (Virgin)
  5. Jean-Eric Vergne (Techeetah)
  6. Oliver Turvey (NextEV)
  7. Lucas di Grassi (Abt)
  8. Daniel Abt (Abt)
  9. Mitch Evans (Jaguar)
  10. Nicolas Prost (e.dams)
  11. Loic Duval (Dragon)
  12. Jerome d'Ambrosio (Dragon)
  13. Maro Engel (Venturi)
  14. Robin Frijns (Andretti)
  15. Tom Dillmann (Venturi)
  16. Stephane Sarrazin (Techeetah)
  17. Antonio Felix da Costa (Andretti)
  18. Nelson Piquet jr. (NextEV)
  19. Adam Carroll (Jaguar)
  20. Nick Heidfeld (Mahindra)

Das Rennen zum zweiten Lauf ePrix 2017 startete kurz nach der Qualifikation. Rosenqvist setzte sich prompt in Front fest. Engel crashte mit Sarrazin, worauf der Deutsche an die Box musste. Das Rennen war für Engel gelaufen, dafür brannte der Venturi-Pilot die schnellste Rennrunde in den Tempelhof-Asphalt. Heidfeld machte am Start vier Plätze gut. Bis Rennmitte pflügte der Mönchengladbacher nur so durch das Feld - bis auf Platz zehn. Dann aber war der Akku seines Boliden so leer, dass Quick Nick Tempo heraus nehmen musste.

Bird wagte einen Angriff auf einen Teamkollegen Lopez auf Platz drei. Das ging schief, worauf das Virgin-Duo quasi der Reihe nach von Vergne, di Grassi und Abt geschnupft wurde. Beim Boxenstopp dann das Drama bei Mahindra: Rosenqvist ging raus, als Heidfeld rein kam. Die Rennleitung sah den Fast-Crash als Unsafe Release an. Der Schwede kassierte dafür eine 10-Sekunden-Strafe. Und diese sollte Folgen haben.

ePrix Berlin 2017: Strafe für Rosenqvist

Obwohl Rosenqvist vor Buemi lag und das Rennen quasi gewann, verlor er wegen der Strafe den Sieg. So wurde es nur Platz zwei hinter Buemi und vor di Grassi. Heidfeld raste immerhin auf Platz zehn ins Ziel. Abt wurde Vierter.

  1. Sébastien Buemi (e.dams), 46 Runden
  2. Felix Rosenqvist (Mahindra), +7,195 s (10 s Strafe)
  3. Lucas di Grassi (Abt), +10,862 s
  4. Daniel Abt (Abt), +13,631 s
  5. Jose Maria Lopez (Virgin), +20,324 s
  6. Jean-Eric Vergne (Techeetah), +20,751 s
  7. Sam Bird (Virgin), +21,959 s
  8. Nicolas Prost (e.dams), +22,155 s
  9. Oliver Turvey (NextEV), +34,949 s
  10. Nick Heidfeld (Mahindra), +35,814 s
  11. Antonio Felix da Costa (Andretti), +44,057 s
  12. Nelson Piquet jr. (NextEV), +44,439 s
  13. Jerome d'Ambrosio (Dragon), +47,336 s
  14. Stephane Sarrazin (Techeetah), +51,653 s
  15. Tom Dillmann (Venturi), +56,977 s
  16. Adam Carroll (Jaguar), +1:05,426 min
  17. Mitch Evans (Jaguar), +1:07,018 min
  18. Robin Frijns (Andretti), +1:12,083 min
  19. Loic Duval (Dragon), DNF
  20. Maro Engel (Venturi), DNF

Formel E Meisterschaft Fahrer 2016/2017

Stand nach 8 von 14 Rennen

Trotz seinem Nuller - „dank“ Disqualifikation - bleibt Buemi in Front. Allerdings verkürzt di Grassi den Abstand von 43 auf nun 32 Zähler. Rosenqvist prescht mit seiner starken Leistung auf Platz drei vor. Heidfeld rutscht auf fünf ab, ist aber nah dran an Prost.

  1. Sébastien Buemi: 157
  2. Lucas di Grassi: 125
  3. Felix Rosenqvist: 86
  4. Nicolas Prost: 72
  5. Nick Heidfeld: 63
  6. Jean-Eric Vergne: 52
  7. Jose Maria Lopez: 50
  8. Sam Bird: 47
  9. Daniel Abt: 46
  10. Nelson Piquet jr.: 33
  11. Oliver Turvey: 18
  12. Mitch Evans: 16
  13. Robin Frijns: 16
  14. Maro Engel: 15
  15. Antonio Felix da Costa: 10
  16. Jerome d'Ambrosio: 10
  17. Loic Duval: 9
  18. Esteban Gutierrez: 5
  19. Adam Carroll: 4
  20. Tom Dillmann: 4
  21. Stephane Sarrazin: 2
  22. Mike Conway: 0
  23. Ma Qing Ma: 0

Formel E Meisterschaft Teams 2016/2017

Stand nach 8 von 14 Rennen

Das Bild in der Teamwertung ist ähnlich. Abt kann auf e.dams aufholen, die Franzosen bleiben jedoch in Führung. Techeetah überholt NextEV, Venturi macht sogar zwei Plätze gut.

  1. e.dams: 229
  2. Abt Sport: 171
  3. Mahindra: 149
  4. Virgin Racing: 97
  5. Techeetah: 57
  6. NextEV: 51
  7. Andretti: 26
  8. Venturi: 21
  9. Jaguar Racing: 20
  10. Dragon Racing: 19

Das nächste Rennen - der ePrix New York - findet erst in über einem Monat statt. Dafür wieder als Doppelevent am 15. und 16. Juli 2017.

Bild & Video: Formula E Holdings


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