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Kia Niro EV 2018: Infos zum Interieur und Motor

Der Vorhang ist längst gefallen und zwar vom Kia Niro EV. Erste Daten besagen für den Korea-Stromer bis zu 450 km Reichweite. Nun verriet Kia Zahlen zum Kofferraum und zum Motor. Außerdem erste Infos zu den Assistenten.

Kia Niro EV 2018

Auf der CES 2018 zeigte Kia eine erste Studie. Auf der „International Electric Vehicle Expo“ in Jeju (Korea) folgte im Mai die Serie. Und zwar vom Kia Niro EV 2018. Dessen Europapremiere ist für den Pariser Autosalon geplant. Sprich: für den 4. bis 14. Oktober 2018. Dann dürfte der Stromer in Korea sogar schon beim Händler stehen. Denn für die Heimat visiert Kia als Marktstart die zweite Jahreshälfte 2018 an. In Deutschland soll der Kia Niro EV 2018 ebenfalls noch im aktuellen Jahr erhältlich sein.

Kia Niro EV 2018: zwei Akkus zur Wahl

Der Elektroantrieb entstammt wenig überraschend der „nächsten Generation“. Wie in der CES-Studie ist ein E-Motor mit 150 kW bzw. 204 PS verbaut. Das Drehmoment nennt Kia mit 395 Nm. Diese Leistung reicht dem Fronttriebler für einen Spurt von null auf 100 km/h in 7,8 Sekunden. Die Daten erinnern natürlich nicht zufällig an den Kona Elektro von Hyundai. Wobei die Konzernschwester ihren Stromer sogar mit zwei Motoren feilbietet: mit 99 oder 150 kW. Möglich, dass der Kia Niro EV (später) ebenfalls noch den kleineren E-Motor erhält.

Beim Akku gewährt Kia dagegen wie Hyundai zwei Optionen. Konkret zwei Lithium-Polymer-Akkus mit 39,2 kWh bzw. 64 kWh. Letzterer ist bereits aus der Studie bekannt. Damals nannte Kia übrigens noch 383 km Reichweite. Nach welchen Zyklus ließen die Koreaner offen. Für die Serie nennt Kia mit dem großen Akku neuerdings bis zu 450 km nach WLTP. Das entspricht einem Verbrauch von 13,9 kWh/100 km. Mit dem kleineren Akku á 39,2 kWh sind ebenfalls nach WLTP bis zu 300 km (Verbrauch: 14,3 kWh/100 km) möglich. Via Schnelllader á 100 kW ist der große Akku übrigens in nur 54 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen. Der im Gepäckraumboden verbaute Akku gewährt außerdem einen tiefen Schwerpunkt. Damit Fahrspaß und vor allem Stabilität in Kurven.

Kia Niro EV 2018: Design aus Korea

Die Optik des Elektroautos ist ebenfalls an die CES-Studie angelehnt. Apropos: Das Design stammt aus den Kia Designzentren in Namyang (Korea) sowie Kalifornien. Auffallen dürften jedenfalls der geschlossene Grill (samt Ladeanschluss), der Lufteinlass und das LED Tagfahrlicht in Form eines Pfeils. Letztere sind durch hellblaue Zierleisten betont. In den Radhäusern rotieren neu designte Leichtmetallfelgen in 17 Zoll.

Auch im Heck zeigt der Kia Niro EV hellblaue Zierelemente. Außerdem neue Rücklichter mit LEDs, die dem EV eine eigenständige Lichtsignatur geben.

Interieur & Kofferraum des Kia Niro EV

Update: 14.06.2018

Die Tage gab der Niro EV einen weiteren Auftritt auf der Busan International Motor Show in Korea, wo der Autobauer neue Daten enthüllte. Demnach misst das Elektro-SUV 4,38 m Länge, 1,81 m Breite und 1,56 m Höhe. Im Radstand kommt der Niro EV auf 2,70 m. Der Kofferraum des Crossovers fasst 451 l und damit 15 l mehr als der Niro Hybrid (436 l).

Kia Niro EV 2018 Interieur

Das Interieur ist im Vergleich zu Niro Hybrid (seit 2016) und Niro Plug-in-Hybrid (seit 2017) deutlich aufgefrischt. Das Armaturenbrett zieren ein paar auffällige blaue Akzente, außerdem eine neue Zentralkonsole. Neben zusätzlichen Ablagen für kleinere Gegenstände ist eine induktive induktive Ladestation für Smartphones vorhanden. Technische Premiere feiert ein Drehknopf, der statt einem Wählhebel das Getriebe (Shift-by-Wire) steuert.

Kia Niro EV 2018: Ausstattung

Mittig im Armaturenbrett sitzt ein Touchscreen in acht Zoll. Dieser dient natürlich der Bedienung des Infotainments. Obendrein bietet der Screen ein paar Extras wie Restreichweite oder die nächste Ladestation. Die eigentlichen Infos erhält der Fahrer über ein Display in Farbe sowie sieben Zoll hinter dem Lenkrad. Ebenfalls clever: Eine Anzeige oben auf dem Armaturenbrett zeigt selbst bei einem Blick von außen den aktuellen Ladestand des Akkus beim Laden.

Davon ab spendiert Kia eine ganze Reihe moderner Helfer. Etwa einen Frontkollisionswarner samt einem autonomen Notbremsassistenten sowie einer adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Stop & Go-Funktion. Ebenfalls an Bord ist der Stauassistent Lane Following Assist, der den Crossover auf der Autobahn bei bis 130 km/h nach Level 2 (teil)autonom fahren kann. Das System erkennt anhand der Markierungen die Fahrbahn und hält den Crossover so in der Spur. Mittels Sensoren orientiert sich der Stauassistent zudem am vorausfahrenden Verkehr und übernimmt Gas geben, Bremsen und Lenken.

Bilder: Kia


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