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Kia e-Niro 2019 startet bei 34.290 Euro (Update)

Die Premiere ist längst Geschichte, in Paris debütierte zuletzt die Europa-Version. Nun ist der neue Kia e-Niro 2019 endlich eingepreist: Erhältlich ist der Stromer ab 34.290 Euro. Die stärkere Version startet bei 38.090 Euro.

Kia Niro EV 2018

Auf der CES 2018 zeigte Kia eine erste Studie. Auf der „International Electric Vehicle Expo“ in Jeju (Korea) folgte im Mai die Serie. Und zwar vom Kia Niro EV 2018. Dessen Europapremiere ist für den Pariser Autosalon geplant. Sprich: für den 4. bis 14. Oktober 2018. Dann dürfte der Stromer in Korea sogar schon beim Händler stehen. Denn für die Heimat visiert Kia als Marktstart die zweite Jahreshälfte 2018 an. In Deutschland soll der Kia Niro EV 2018 ebenfalls noch im aktuellen Jahr erhältlich sein.

Kia Niro EV 2018: zwei Akkus zur Wahl

Update: 19.09.2018

Der Elektroantrieb stammt aus dem Hyundai Kona Elektro. Heißt: Es stehen zwei Motoren mit 100 kW (136) sowie 150 kW (204 PS) zur Wahl. Das Drehmoment beträgt jeweils 395 Nm. Den Sprint von null auf Tempo 100 schafft der Kia Niro EV so in 9,8 bzw. sogar in 7,8 Sekunden.

Beim Akku (Lithium-Polymer) gewährt Kia ebenfalls zwei Optionen, die jedoch fest mit den Motoren gepaart sind. Der kleine E-Motor bekommt einen Akku mit 39,2 kWh, der stärkere E-Motor einen mit 64 kWh. Letzterer ist bereits aus der Studie bekannt. Damals nannte Kia übrigens 383 km Reichweite. Im Juli 2018 korrigierte Kia die Werte auf 300 (39,2 kWh) bzw. 450 kW (64 kWh). Nun korrigieren die Koreaner erneut: auf 312 km im Basismodell (39,2 kWh) sowie sogar 485 km mit dem großen Akku. Zudem nennt Kia endlich einen Zyklus: WLTP. Die Daten gelten übrigens im Mix, in der Stadt sollen sogar bis zu 615 km (64 kWh) möglich sein. Den Verbrauch verrät Kia im Mix mit 14,2 bzw. 14,9 kWh/100 km.

Möglich macht die Reichweite unter anderem das regenerative Bremssystem sowie zwei Assistenten: der Coasting Assistent (Coasting Guide Control, CGC) und der Effizienz Assistent (Predictive Energy Control, PEC). Beide Systeme sind mit dem Navi verbunden und analysieren die Fahrstrecke auch topografisch. Entsprechend geben sie dem Fahrer vor Kurven oder Kreuzungen sowie Steigungen und Gefälle Hinweise für eine möglichst effiziente Fahrweise. Via Schnelllader á 100 kW ist der große Akku übrigens in 54 Minuten zu 80 Prozent neu geladen. Der im Gepäckraumboden verbaute Akku gewährt außerdem einen tiefen Schwerpunkt. Damit Fahrspaß und vor allem Stabilität in Kurven.

Kia Niro EV 2018: Design aus Korea

Die Optik des Elektroautos ist ebenfalls an die CES-Studie angelehnt. Apropos: Das Design stammt aus den Kia Designzentren in Namyang (Korea) sowie Kalifornien. Auffallen dürften jedenfalls der geschlossene Grill (samt Ladeanschluss), der Lufteinlass und das LED Tagfahrlicht in Form eines Pfeils. Letztere sind durch hellblaue Zierleisten betont. In den Radhäusern rotieren neu designte Leichtmetallfelgen in 17 Zoll. Auch im Heck zeigt der Kia Niro EV hellblaue Zierelemente. Außerdem neue Rücklichter mit LEDs, die dem EV eine eigenständige Lichtsignatur geben.

Interieur & Kofferraum des Kia Niro EV

Update: 14.06.2018

Die Tage gab der Niro EV einen weiteren Auftritt auf der Busan International Motor Show in Korea, wo der Autobauer neue Daten enthüllte. Demnach misst das Elektro-SUV 4,38 m Länge, 1,81 m Breite und 1,56 m Höhe. Im Radstand kommt der Niro EV auf 2,70 m. Der Kofferraum des Crossovers fasst 451 l und damit 15 l mehr als der Niro Hybrid (436 l).

Kia Niro EV 2018 Interieur

Das Interieur ist im Vergleich zu Niro Hybrid (seit 2016) und Niro Plug-in-Hybrid (seit 2017) deutlich aufgefrischt. Das Armaturenbrett zieren ein paar auffällige blaue Akzente, außerdem eine neue Zentralkonsole. Neben zusätzlichen Ablagen für kleinere Gegenstände ist eine induktive induktive Ladestation für Smartphones vorhanden. Technische Premiere feiert ein Drehknopf, der statt einem Wählhebel das Getriebe (Shift-by-Wire) steuert.

Kia Niro EV 2018: Ausstattung

Mittig im Armaturenbrett sitzt ein Touchscreen in acht Zoll. Dieser dient natürlich der Bedienung des Infotainments. Obendrein bietet der Screen ein paar Extras wie Restreichweite oder die nächste Ladestation. Die eigentlichen Infos erhält der Fahrer über ein Display in Farbe sowie sieben Zoll hinter dem Lenkrad. Ebenfalls clever: Eine Anzeige oben auf dem Armaturenbrett zeigt selbst bei einem Blick von außen den aktuellen Ladestand des Akkus beim Laden.

Davon ab spendiert Kia eine ganze Reihe moderner Helfer. Etwa einen Frontkollisionswarner samt einem autonomen Notbremsassistenten sowie einer adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Stop & Go-Funktion. Ebenfalls an Bord ist der Stauassistent Lane Following Assist, der den Crossover auf der Autobahn bei bis 130 km/h nach Level 2 (teil)autonom fahren kann. Das System erkennt anhand der Markierungen die Fahrbahn und hält den Crossover so in der Spur. Mittels Sensoren orientiert sich der Stauassistent zudem am vorausfahrenden Verkehr und übernimmt Gas geben, Bremsen und Lenken.

Kia Niro EV: Start in Europa Anfang 2019

Premiere feierte die Euro-Version in Paris (4. bis 14. Okt.). Heißen soll der Niro EV hierzulande neuerdings e-Niro. Die typische Kia-Garantie über sieben Jahre (bzw. bis 150.000 km) gilt zudem auch für den Akku.

Update: 06.12.2018

Der Kia e-Niro ist eingepreist und zwar ab 34.290 Euro. Die stärkere 150-kW-Version startet ab 38.090 Euro. Bestellungen sind ab dem 10. Dezember 2018 möglich, die Marktpremiere ist für den 6. April 2019 geplant. Eine Korrektur nach unten gibt es übrigens bei der Reichweite. Nach WLTP schafft der e-Niro mit 39,2 kWh nur 289 statt 312 km, die Variante mit 64 kWh nur 455 statt 485 km. Eine externe Organisation hatte falsch gemessen. Immerhin: In der City sind wie gehabt bis zu 615 km möglich. Via CCS sowie 100 kW ist der Akku in nur 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent gefüllt. Neue Zahlen gibt es zudem zum Verbrauch. Hier nennt Kia nun 15,3 (100 kW) bzw. 15,9 kWh (150 kW) auf 100 km.

Erhältlich ist der Kia e-Niro schließlich in drei Linien: Edition 7, Vision und Spirit. Zur Basisausstattung zählen ein Audiosystem mit einem sieben Zoll großen Touchscreen, Smartphone-Integration, Klimaautomatik und Smart-Key. Je nach Ausführung und Sonderausstattung kommen LED-Scheinwerfer, eine Kartennavigation in sieben oder acht Zoll, Premium-Soundsystem, eine induktive Ladestation für Smartphones, eine Steckdose á 220 Volt, Lederausstattung, ein elektrischer Fahrersitz, Sitzventilation vorn oder ein Glasschiebedach hinzu.

Zig moderne Helfer sind ebenfalls inbegriffen. Zum Beispiel ein Frontkollisionswarner samt Notbremsassistent und Fußgängererkennung, ein aktiver Spurhalteassistent, Fernlichtassistent und Müdigkeitswarner (jeweils Serie). Weitere Helfer sind je nach Ausstattung ein Spurwechselassistent sowie ein Querverkehrwarner.

Bilder: Kia


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