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Profitabel: Tesla Model 3 kostet in Herstellung 28.000 $

Bisher galt der neue Tesla Model 3 unter Experten als wenig bzw. gar nicht profitabel. Deutsche Ingenieure widerlegen diese These nun jedoch. Demnach kostet der „Dreier“ nur 28.000 Dollar in der Herstellung.

Tesla Model 3 2017 Serie Exterieur

Ist der Tesla Model 3 profitabel oder nicht? Die meisten Autoexperten - speziell die der Konkurrenz - tendierten bisher zu einem klaren Nein. Das scheint jedoch falsch. Denn deutsche Spezialisten haben den Kalifornier genau „seziert“, wie WirtschaftsWoche berichtet. Ergebnis: Für Material und Zulieferkosten des Model 3 sind 18.000 Dollar nötig. Für die Produktion weitere 10.000 Dollar. Macht im Fazit 28.000 Dollar. Verkauft wird der Model 3 dagegen für 35.000 bis 78.000 Dollar für Model 3 Dual und Performance. Ein Gewinn dürfte somit wohl generell übrig bleiben. Und zwar mindestens 7.000 Dollar. Zumal der Gewinn steigt, je mehr Elektroautos vom Band rollen.

Deutsche Ingenieure zerlegen Tesla Model 3

In der letzten April-Woche liefen 2.270 Einheiten vom Band. Geplant sind dagegen ganze 10.000. Eben dann dürfte laut einem Bericht von Stefan Hajek:

„ein erheblicher positiver Ergebnisbeitrag“

herauskommen. Übrigens zerlegten die Ingenieure nicht nur einen Model 3, sondern gleich mehrere. Was in der Brache durchaus üblich. Um ganz einfach Modelle der Konkurrenz und speziell deren Technologie zu durchleuchten. Bei der Analyse des Tesla Model 3 kam außerdem etwas heraus, das die Konkurrenz zittern lassen dürfte. Und zwar die Tatsache, dass Tesla der Konkurrenz bei den Akkus eine ganze Ecke voraus ist.

Tesla reduziert Kobalt-Anteil in Akkus

Tesla und Panasonic scheinen bei ihren neuen 2170er Batteriezellen einen wahren Durchbruch erzielt zu haben. Der Kobalt-Anteil in den Zellen beträgt nur noch 2,8 Prozent. Bisher galten jedoch acht Prozent quasi als unentbehrlich. Panasonic will den Kobalt-Anteil in Zukunft sogar auf eine glatte Null senken. Die Reduzierung scheint übrigens mit einer Erhöhung des Nickel-Anteils möglich. Trotzdem komme der Akku laut Tesla auf eine „überlegene thermische Stabilität“. Wobei die Kalifornier schon zuvor prahlten, dass die neuen 2170-Zellen die „höchste Energiedichte bieten, die je in einem Elektroauto“ erzielt wurde.

Der Verzicht auf Kobalt macht jedenfalls in doppelter Sicht Sinn. Erstens ist Kobalt selten und somit teuer. Zweitens gilt der Kongo als größter Lieferant. 2016 wurden in dem afrikanischen Land über die Hälfte - konkret 66.000 Tonnen - der weltweiten Förderung von 123.000 Tonnen abgebaut. Entsprechend diktiert der Kongo die Marktpreise. Davon ab erfolgt die Förderung unter unmenschlichen Bedingungen und sogar Lebensgefahr. Daher will Tesla künftig möglichst auf Kobalt verzichten.

Bild: Tesla - Quelle: electrive.net


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