Gerade erfährt der EV4 eine kleine Auffrischung, schon rollt Kia das passende Sportmodell zum Händler. Der Kia EV4 GT verspricht neben Allradantrieb satte 292 Pferde – und ist ab sofort zu bestellen.
Kia baut seine GT-Serie aus: mit dem EV4 GT, der wie gehabt „made in Europe“ ist. So oder so: Die GT-Version des kompakten Stromers bringt einige Extras mit.
Elektrischer Allradantrieb und 292 PS
Interessant ist vor allem der Antrieb. Zwei Motoren machen den Kia EV4 GT zum Allrader. Der vordere liefert 145 kW/197 PS, der hintere 70 kW/95 PS. So liegen 215 kW bzw. 292 System-PS an. Außerdem ein maximales Drehmoment von 468 Nm. So rennt der 4,45 m lange Sportler in nur 5,6 Sekunden von null auf 100 km/h. Damit ist der GT noch mal fast eine Sekunde schneller als das just vorgestellten Allradmodell des Kia EV4 2027.
Wie die Allrader ist das Sportmodell übrigens generell mit dem großen Akku á 81,4 kWh ausgestattet. Damit schafft der GT bis zu 505 km ohne Ladestopp. Neu geladen ist der Akku via DC in nur einer halben Stunde (10 auf 80 %). Für daheim gibt es – gegen Aufpreis – zudem nun einen 22-kW-Lader, der die Batterie in 3:55 h lädt. Der serienmäßige 11-kW-Lader braucht hingegen 7:15 h.
Kia EV4 GT: Der ist auf Sport getrimmt
Ansonsten ist der GT ganz auf sportliches Fahren ausgelegt. Neben einer speziellen Fahrwerksabstimmung ist zum Beispiel eine elektronische Dämpferkontrolle an Bord. Dessen Road Review-System erkennt unter anderem Schlaglöcher im Voraus. Ein spezieller GT-Modus passt Kraftübertragung, Lenkung, Federung und die Cockpit-Displays an. Ein künstlicher Motorensound macht die Dynamik (O-Ton Kia) „klassisch erlebbar“.

Optisch unterstreichen wieder diverse Designelemente die Sportversion. Etwa eine Zweifarblackierung mit einem schwarzen Dach, die wie die Lackierung Blue Flame Metallic Serie ist. Aufpreis kosten Wolfgrau Metallic, Pentametal Metallic und Deluxeweiß Pearl, ebenfalls jeweils mit schwarzen Dach. Auch die Einfarblackierungen Zilinaschwarz Metallic und Ivory Silber (Matt) gehen extra. Die spezifischen Leichtmetallräder in 20 Zoll sind dagegen wieder Standard. Performance-Gummis von Michelin sind als Option verfügbar. Weitere Extras nennt der Hersteller mit neonfarbenen Bremssättel vorn samt GT-Schriftzug und einer vertikalen Rippenstruktur an Front- und Heckschürze.
Sport kostet mindestens 57.840 Euro
Innen setzt sich der sportliche Charakter nahtlos fort. Zum Beispiel mit Halbschalen-Sportsitzen und einer 12-Uhr-Markierung am Dreispeichen-Sportlenkrad. Die Lenkradtaste zur Fahrmodus-Wahl und die Sicherheitsgurte sind wieder neonfarben. Die dynamische Ambientebeleuchtung ist mit den GT-Fahrmodi verknüpft. Ansonsten zeigt der Kia EV4 GT das bekannte Panoramadisplay mit den Screens für Instrumente und Navi in jeweils 12,3 Zoll. Zur Serie zählen zudem ein Fahrersitz mit Memory-Funktion, Head-up-Display, eine elektrische Heckklappe, Wärmepumpe, V2L samt 230-V-Steckdose, V2X-Hardware-Vorbereitung (V2H/V2G), ein Soundsystem und eine zweite induktive Ladestation für Smartphones.
Dazu kommen diverse moderne Assistenten wie
- aktiver Totwinkelassistent mit Monitoranzeige,
- Rundumsichtkamera,
- fernbedienbarer Parkassistent,
- navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage,
- Autobahnassistent 2.0 mit Spurwechselunterstützung,
- Frontkollisionswarner 2.0 und
- Ausstiegsassistent.
Eingepreist ist der Kia EV4 GT schließlich ab 57.840 Euro. Ausliefern will Kia noch ab dem aktuellen Juli.
Bilder: Kia