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Mercedes Urban eTruck: Kleinserie für 2017 fix

Auf der IAA 2016 war er einer der Stars, der Mercedes Urban eTruck. Nun ist fix: Der Elektro-Brummi mit Stern geht in Serie - wenn auch nur in die Kleinserie. Trotzdem: Daimler will den Urban eTruck im Verteilerverkehr erproben.

Mercedes Urban eTruck 2017 Kleinserie

Daimler startet 2017 mit einer Kleinserie des auf der IAA 2016 enthüllten Mercedes Urban eTruck. Der Elektro-Lkw geht für jeweils zwölf Monate an Kunden in ganz Europa und soll so in der Praxis erprobt werden.

Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Lkw:
„Nach der Weltpremiere im September 2016 auf der IAA war die Kundenresonanz hervorragend. Wir sprechen derzeit mit rund 20 potenziellen Kunden aus der Entsorgungs-, Lebensmittel- und Logistikbranche. Mit der Kleinserie machen wir jetzt zügig den nächsten Schritt in Richtung Serienprodukt.“

Mercedes Urban eTruck: Bis 2020 (Groß)Serie

Bis 2020 will Daimler dann laut Buchner „mit der Seriengeneration am Markt sein“. Also die Großserie starten. Ein Wunder scheint die erste Kleinserie jedenfalls nicht. Denn der Mercedes Urban eTruck mit 25 t zulässigem Gesamtgewicht erlaubt 12,8 t Zuladung. Außerdem bis zu 200 km Reichweite - ohne Emissionen und flüsterleise. Trotzdem sind zuerst nur niedrige zweistellige Stückzahlen geplant.

Denn Daimler will den Mercedes Urban eTruck im realen Einsatz testen und entsprechend weiter optimieren. Im Fokus steht zum Beispiel der Einsatz im Schichtbetrieb. Aber auch Ladezeiten sowie das Management von Batterie und Reichweite. Gebaut wird der Mercedes Urban eTruck als 18- und 25-Tonner mit Kühlaufbau, als Trockenkoffer oder Pritschenfahrzeug.

Mercedes Urban eTruck: Teil einer E-Offensive

Letzten Endes ist der Mercedes Urban eTruck Teil einer „umfassenden Elektro-Offensive von Daimler Trucks“, so der O-Ton des Herstellers. Tatsächlich legen die Schwaben schon seit 2017 ihren Fuso eCanter in einer Kleinserie auf. 150 „Elektroautos“ sind bereits in Europa, Japan und den USA im Test.

Mit Elektro-Lkws will Daimler die Luftqualität verbessern sowie den Lärmpegel senken. Außerdem können so mögliche Einfuhrverbote umgangen werden. Schließlich reagieren immer mehr Großstädte und sperren „Stinker“ aus. Trotzdem wachsen die Metropolen, womit ständig mehr Güter für den täglichen Bedarf herbei zu schaffen sind. Daher werden vollelektrische Brummis immer wichtiger.

Die technische Entwicklung scheint hierbei auf Seiten der Hersteller. So erwartet Daimler zum Beispiel, dass die Akkus von 1997 bis 2025 um den Faktor 2,5 billiger werden. Und zwar von 500 auf 200 Euro pro kWh. Gleichzeitig steigt die Energiedichte um den gleichen Faktor von 80 auf 200 Wh pro kg.

Bild: Daimler


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