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ADAC EcoTest: Schlechte Noten für Plug-in-Hybride

Schlechte Noten und zwar für Plug-in-Hybride. Der ADAC testete gerade fünf Modelle, von denen nur eines mit fünf Sternen glänzen konnte. Nämlich der neue Toyota Prius Prime. VW, Kia und BMW bekamen dagegen nur drei.

Toyota Prius Prime 2017

Fünf alternative Modelle mit Plug-in-Hybrid mussten sich gerade im ADAC EcoTest beweisen. Und zwar:

  • BMW 225xe iPerformance,
  • Kia Optima Plug-in-Hybrid,
  • Toyota Prius Prime (Prius 1.8),
  • Volvo XC90 T8 Twin Engine,
  • VW Passat GTE (Variant).

Das Urteil ist quasi vernichtend. Von den fünf Teilzeitstromern konnte allein der Toyota Prius Prime - die zweite Generation des Prius PHEV - überzeugen. Positiv wertete der ADAC beim Japaner den Verzicht auf eine Direkteinspritzung. Außerdem wäre der Toyota Prius Prime generell sparsam, sowohl mit Sprit wie auch mit Strom. Daher kassierte der Japaner fünf Sterne und somit Bestwertung.

ADAC EcoTest: Nur ein Mal fünf Sterne

Die anderen Teilzeitstromer kamen dagegen im ADAC EcoTest weniger gut weg. Zum Beispiel der VW Passat Variant GTE. Beim Start mit entsprechend vollem Akku konnte der Passat mit Stecker zwar noch glänzen. Trotzdem reichte es im Fazit nur für drei Sterne. Ebenso wie beim Kia Optima PHEV, den der ADAC für seinen „relativ hohen Schadstoffausstoß“ rügt.

Gleiches Urteil für den BMW 225xe (drei Sterne), wobei der Münchner noch mehr Benzin sowie Stromer „schluckt“ als der Kia. Mängel sah der ADAC hier vor allem in der geringen elektrischen Reichweite und dem verkleinerten Benzintank. Entsprechend muss der BMW 225xe öfter betankt und geladen werden. Das Schlusslicht der fünf Plug-in Hybridautos stellt schließlich der Volvo XC90 T8 Twin Engine, was vor allem an dessen hohen Gewicht liegt. Daher fällt der Schwede mit Verbrauch und Emissionen negativ auf. Und bekommt nur einen Stern.

Plug-in-Hybride: Nur ein Saubermann

Fazit: Unter den fünf Plug-in Hybriden gilt laut ADAC allein der Toyota Prius Prime als Saubermann. Ansonsten könnten die Hersteller „deutlich mehr für die Umwelt tun“. Ebenso wie die Verbraucher.

Dr. Reinhard Kolke, Leiter Test und Technik:
„Als Brückentechnologie ins Elektrozeitalter werden Plug-in-Hybride noch Jahrzehnte im Einsatz sein. Deshalb sind sie von besonderer Bedeutung. Die Hersteller sind gefordert, diese Autos über Batterietechnik, Energiemanagement und optimierte Verbrennungsmotoren noch effizienter zu machen. Um die Umweltvorteile innerorts zu nutzen, sind aber auch die Autofahrer gefragt. Sie sollten in der Stadt im Elektromodus fahren und möglichst oft Strom nachladen.“

Getestet wurden die Plug-in-Hybride übrigens im ADAC Testzentrum „realitätsnäher als dies Hersteller und staatliche Institutionen tun“. Neben schärferen Fahrzyklen und Maßstäben wurde außerdem auf der Straße (Real Driving Emissions) getestet.

Bild: Toyota - Quelle: adac.de


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