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Honda CR-V 2019: Benziner & Hybrid, 7 Sitze, Preise

Auf der IAA 2017 zeigte Honda einen Prototypen, nun folgt die Serie. Auf dem 88. Genfer Autosalon debütiert der „europäische“ Honda CR-V 2019. Im Handel steht der SUV zum Herbst. Als Benziner sowie als Hybrid. Aber nicht als Diesel.

Honda CR-V 2019 Genfer Autosalon 2018

Honda zeigt nach dem Prototypen auf der IAA 2017 in Genf (8. bis 18. März) endlich den finalen CR-V (Comfortable Runabout Vehicle) bzw. dessen Serienversion für Europa. Zu den deutschen Händlern rollt der Kompakt-SUV irgendwann zum Herbst, also schon als Modelljahr 2019. Optisch jedenfalls scheint die Serie im Vergleich zum Prototypen keine großen Änderungen erfahren zu haben. Honda preist trotzdem das „dynamisch elegante“ Design. Effizienz soll zudem ein variabler Lufteinlass (Active Shutter Grill) im Grill versprechen.

Honda CR-V 2019: Benziner und Hybrid

Effizienz ist das Stichwort. In punkto Motoren stehen vorerst zwei Ideen parat. Und zwar ein konventioneller Benziner mit Turbo und 1,5 Litern Hub, manueller 6-Gang Schaltung oder stufenloser CVT. Sowie alternativ der i-MMD Hybrid (Intelligent Multi-Mode Drive), der einen zwei Liter großen Benziner (Atkinson) mit vier Zylindern, Elektroantrieb und einen separaten Generator paart. Statt Getriebe verfügt das System über eine einzelne feste Übersetzung, welche die beweglichen Komponenten direkt verbindet. Die Technik ist bereits im Honda Clarity verbaut und soll auch im neuen Insight 2018 zum Einsatz kommen.

Konkrete Daten nennt Honda vor Genf leider noch keine. Ein Blick auf andere Märkte verrät aber doch mehr. In China ist der Honda CR-V Hybrid nämlich schon im Handel. Und zwar mit 215 System-PS. Der konventionelle Benziner wiederum stammt aus dem Civic und liefert in diesem 182 PS sowie 240 Nm. In den USA (seit Ende 2016) stemmt jener Benziner wiederum 190 Pferde. Offiziell ist übrigens bereits die Paarung beider Motoren mit Front- oder Allradantrieb. Ein Diesel ist im neuen CR-V dagegen nicht geplant.

Honda CR-V #5: Plattform vom Civic

Apropos Civic: Vom Kompakten übernimmt der ebenfalls kompakte SUV auch gleich die Plattform. Auch das Interieur der fünften CR-V Generation ist komplett neu gestaltet. Optisch wirkt der Innenraum zudem deutlich aufgeräumter. Was wohl auch an der horizontal designten Mittelkonsole liegt. In der Armaturentafel finden sich zudem neuerdings zwei Display in jeweils sieben Zoll. Eines für den Fahrer als TFT und eben digitales Cockpit, das zweite als zentraler Touchscreen für das Infotainment. Wobei der Touchscreen wohl Aufpreis kostet. Dafür sind auch Apple CarPlay und Android Auto an Bord.

Ansonsten verspricht Honda vor allem Platz. Möglich machen es ein längerer Radstand sowie eine breitere Spur. Außerdem bietet der SUV einen breiteren und tieferen Laderaum. Der Kofferraum ist obendrein variabel. Das nimmt zwar ein paar Liter Ladevolumen weg. Dafür erlaubt das System eine ebene Fläche bei umgeklappten Sitzen. Entsprechend lassen sich größere Gegenstände besser verstauen. Bequem: Die elektrische Heckklappe öffnet den Kofferraum per Fußkick. Ebenfalls clever: Die Öffnungshöhe der Klappe ist je nach Bedarf einstellbar. Damit ist der Kontakt mit niedrigen Decken vermeidbar.

Honda CR-V 2019: Erstmals als 7-Sitzer

Die Sitze sind 60:40 teilbar. Der wahre Clou ist jedoch gegen Aufpreis die dritte Sitzreihe. Somit mutiert der Honda CR-V 2019 erstmals zum 7-Sitzer. Dabei sind die Lehnen der dritten Sitzreihe 101 Grad recht gemütlich geneigt. Längere Fahrten macht das jedenfalls für die Passagiere deutlich angenehmer. Selbst anständig Beinfreiheit soll die letzte Sitzreihe bieten.

Trotz längeren Radstand (+4 cm) ist der Honda CR-V 2019 übrigens nicht allzu viel gewachsen. Tatsächlich legt die reine Länge nur um dezente 15 mm zu. Die Bodenfreiheit wächst dafür um 38 auf nun bis zu 208 mm (Benziner mit Allrad).

Neuer CR-V: Ab Herbst 2018 im Handel

Wie gesagt: Bei den deutschen Händlern steht der neue Honda CR-V 2019 irgendwann im Herbst. Preise gibt es derzeit noch keine. Die alte Generation startet aktuell bei knapp 24.000 Euro. Allzu viel teurer dürfte auch der neue CR-V nicht werden.

Neben dem neuen SUV zeigt Honda in Genf übrigens noch ein paar weitere Fahrzeuge. Zum Beispiel die bekannten E-Studien Urban EV Concept (Serie 2019) und Sports EV Concept oder der Honda New Electric Urban Vehicle. Daneben parken die Japaner diverse Rennsportler wie den Civic Type T TCR, den NSX GT3 oder die Honda RC213V aus der MotoGP. Sein Messedebüt feiert außerdem der Jazz X-Road mit typischen Offroad-Anleihen wie schwarzen Kunststoff-Planken um die Radläufe oder Unterfahrschutzleisten.

Bild & Video: Honda


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