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Suzuki

Die Suzuki Motor Corporation ist heute ein weltweit bekannter Hersteller vor allem von Autos, dem echten Kenner aber ebenso als Motorradschmiede und Motorenbauer bekannt. Tatsächlich ist Suzuki hinter dem ebenfalls japanischen Hersteller Honda die Nummer zwei im Export von Motorrädern, im Automobilbereich wieder kooperiert man gern mit anderen Automobilbauern. Allerdings setzt Suzuki im Gegensatz zu anderen großen Volumenherstellern besonders auf die Segmente der Klein(st)wagen, Kompaktklasse, Vans, SUVs und Kleintransporter.

Suzuki: Am Anfang war ein Webstuhl

Ähnlich wie Toyota startete Suzuki als Hersteller von Webstühlen, wobei der heute im Nikkei 225 gelistete Automobilbauer bereits 1909 gegründet wurde. Einmal mehr stammt der Firmenname vom Gründer selbst, nämlich von Michio Suzuki. Der Sitz der Firma war in oder viel mehr bei der japanischen Stadt Hamamatsu, welche ungefähr 200 Kilometer im Südwesten der Hauptstadt Tokio – tatsächlich findet man Suzuki noch heute hier.

Elf Jahr nach Firmengründung anno 1920 ging Suzuki an die Börse, damals hieß das Unternehmen – und zukünftige Autobauer – noch Suzuki Loom Manufacturing Co. Doch schon damals soll es bei Suzuki Überlegungen gegeben haben, in den Automobilbau einzusteigen, wobei Japan gerade in diesem Bereich weit hinter Europa und ebenso Amerika zurücklag, was zum heutigen Technikstand der japanischen Automobilbauer doch recht kurios erscheint.

Anno 1936 jedenfalls kaufte Firmengründer Michio Suzuki einen Austin 7, den er prompt in seine Einzelteile zerlegte und genau inspizierte. Ebenso prompt stellte Suzuki mit seinen eigenen Leuten einen ersten Prototyp auf die Räder, welcher 1937 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Trotz weiteren Entwürfen musste Suzuki jedoch seine Ziele unterbrechen, der Zweite Weltkrieg forderte Kriegsgerät und eben das produzierte Suzuki fortan. Logisch, dass Suzuki beispielsweise als Munitionslieferant Ziel alliierter Bomberangriffe war, welche die Produktionswerke größtenteils zerstörten. Just nach dem Krieg wandte sich Suzuki der Fertigung von Landmaschinen und Heizlüftern zu…

Suzuki nach dem Krieg: Motoren für die Welt

Allerdings dauerte es nur sieben Jahre, schon legte Suzuki anno 1952 sein erstes Fahrrad mit Motor auf. 1954 folgte das erste Motorrad, wobei diese Sparte so essentiell für Suzuki wurde, dass die Firma in Suzuki Motor Company umbenannt wurde – im gleichen Jahr beendete Suzuki die Produktion von Webstühlen!

Just 1955 folgte dem ersten „Bike“ das erste Auto, ein Kleinwagen mit einem Zwei-Zylinder-Motor und zarten 360 Kubikzentimeter Hubraum, der Suzulight. Der wurde tatsächlich erfolgreich und Suzuki war ergo im Automobilbau angekommen. Doch die Japaner wollten höher hinaus, wollten neue Märkte erobern und schon wurde anno 1963 im kalifonischen L.A. die Suzuki Motor Corporation als Vertriebsgesellschaft für den US-Markt auf die Beine gestellt.

Munter expandierte Suzuki weiter: 1965 warf Suzuki mit dem D55 ein Außenbordmotor auf den Markt, 1969 exportierte man erstmals seine Motorräder in die BRD, ab 1980 ebenso Autos, wobei sich der Sitz von Suzuki Deutschland im hessischen Bensheim wiederfindet. Vorher in 1976 kamen die GS-Modelle in den Handel, in 1983 das erste Suzuki Quad, 1984 das innovative Motorrad Suzuki GSX-R 750, 1990 wurde Suzuki zur heutigen Suzuki Motor Corporation!

Suzuki: Mit zwei Partnern in neue Sphären

1981 landete Suzuki einen cleveren Coup, indem der Autobauer mit dem ebenfalls in Japan beheimateten Hersteller Isuzu und parallel mit General Motors eine Zusammenarbeit einging. Anno 2000 hielt General Motors gar 20 Prozent an Suzuki, was die US-Amerikaner immerhin 653 Millionen US-Dollar kostete. Zwar sollte General Motors seine Anteile bis 2006 wieder abstoßen, bis dahin aber waren sowohl der Suzuki Splash entstanden wie ebenso das Schwesternmodell Opel Agila.

Anno 2009 wurde ein neuer Partner gefunden, noch dazu ein deutscher: Volkswagen übernahm 19,9 Prozent der Anteile an Suzuki, die Japaner wiederum erwarben für eine Milliarde US-Dollar Aktien von Volkswagen. Allerdings hat Suzuki deutlich gemacht, dass man sich als Marke nicht in den Volkswagen-Konzern eingliedern will, eine Schwesternmarke von Audi, Seat und Skoda wird man daher wohl nicht.

Heute betreibt Suzuki allein in der japanischen Heimat sechs Werke, ebenso besitzt der Automobilbauer Produktionsstätten in Ägypten, China, Indien, Indonesien, Pakistan, Spanien, Thailand und Ungarn. Anno 2003 beschäftigte Suzuki an die 14.000 Mitarbeiter, einige Modelle werden allerdings auch „fremdgefertigt“, sprich bei Kooperationspartnern in externen Werken und als Lizenzbau wie etwa der Suzuki Jimny oder der Suzuki Vitara, Vorgänger des Grand Vitara. Ebenso wurde der Suzuki Swift in einer Kopperation mit den Allrad-Experten von Subaru als Subaru Justy gebaut, allerdings nur bis 2007…

Für Japan: Suzuki im Motorsport

Selbstredend war und ist eine Marke wie Suzuki im Motorsport präsent – und dabei auch erfolgreich. Allerdings feierte Suzuki seine wirklich großen Erfolge bisher eher auf zwei denn vier Rädern, tatsächlich konnte Suzuki in der Motorrad-WM bisher 15 Fahrer- wie ebenso 15 Konstrukteurstitel erringen, was zusammen die stolze Zahl von 30 Weltmeisterschaften bedeutet.

Den ersten Titel für Suzuki im internationalen Motorradsport holte gar ein Deutscher, nämlich Ernst Degener anno 1962 in der 50-Kubikzentimeter-Klasse. 1976 räumte Suzuki bei den ganz Großen ab, als Barry Sheene den ersten WM-Titel in der 500er-Klasse holen konnte und diesen prompt 1977 erfolgreich verteidigte. Ebenfalls siegreich war Suzuki in der Superbike-Weltmeisterschaft oder in der Supersport-Weltmeisterschaft, wo die Japaner jeweils einen Fahrer- und einen Konstrukteurs-Titel einfahren konnten.

Auf vier Rädern geht es bei Suzuki mitunter aber auch recht zackig zu, beispielsweise im Suzuki Cup, wo Rallyes allein mit Suzuki-Modellen gefahren werden. Das Thema Rallye wird bei Suzuki denn auch groß geschrieben, war man doch schon in der WRC (World Rally Championship) oder der JWRC (Junior World Rally Championship) aktiv. Aber: Titel konnte Suzuki hier bisher noch nicht einfahren, zumal die WRC in den letzten Jahren von Citroen, Peugeot, Subaru und Ford dominiert wurde…

Aktuelle Modelle von Suzuki

Kleinstwagen:

  • Suzuki Alto

Kleinwagen:

  • Suzuki Swift

Microvan:

  • Suzuki Splash

Kompaktklasse:

  • Suzuki SX4

Mittelklasse:

  • Suzuki Kizashi

Geländewagen:

  • Suzuki Jimny

Sport Utility Vehicle:

  • Suzuki Grand Vitara

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