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Faraday Future: Manager-Abgänge und Tata-Einstieg

Es scheint derzeit das Chaos beim Startup Faraday Future zu regieren. Laut Medien verlassen immer mehr Top-Manager das Boot. Zu sinken scheint dieses aber noch nicht. Angeblich konnte FF Tata Motors als Investor gewinnen.

Faraday Future FF 91 2017

Das Boot Faraday Future erscheint böse leck. Die erst 2017 angeheuerten Manager Stefan Krause sowie Ulrich Kranz sind beide schon wieder von Bord. Gründe sind keine bekannt. Faraday selbst erklärt in einer Pressemitteilung, beide Manager gefeuert zu haben. Krause droht FF sogar mit einer Klage wegen „rechtswidrigem Verhalten und Pflichtverletzung“. Details erklärt das Startup aber nicht. Medien berichten dagegen, Krause und Kranz hätten von sich gekündigt. Krause angeblich aus dem Grund, weil er eine Klage wegen Insolvenzverschleppung befürchte. Sicher nicht ohne Grund, denn bei den Kaliforniern mit chinesischen Geldgebern war Krause als Finanzchef tätigt.

Zumal diese Befürchtung durchaus ins Bild passt. 2016 gab es wegen unbezahlter Rechnungen einen ersten Baustopp der Faraday-Fabrik in Nevada. Im Sommer wurde der Bau schließlich komplett gestoppt. Krause - zuvor bei BMW und der Deutschen Bank tätig - holten die Kalifornier erst danach ins Boot. Zu der Zeit hatte Faraday seine Pläne schon deutlich zurückgeschraubt. Von einst sieben war nur noch von zwei Elektroautos die Rede. Doch auch Krause konnte keine Wunder bewirken. Jeder interessierte Investor soll nach einem Blick in die Zahlen abgesagt haben.

Faraday Future: Tata Motors als Retter?

Derweil stellte FF auch noch Ulrich Kranz als Technikchef ein, zuvor bei BMW i unter Vertrag. Kurz darauf war ein neues Werk gefunden und zwar eine alte Fabrik von Pirelli in Hanford, Kalifornien. Hier soll Ende 2018 die Produktion starten. Der Abgang von Kranz gefährde diesen Termin nicht, sagt FF. Ob das stimmt, ist fraglich. Denn neben Krause und Kranz sollen weitere Manager das Startup verlassen haben.

Immerhin scheint ein Retter parat zu stehen: Tata Motors. Laut chinesischen Medien kauft der indische Fahrzeugriese zehn Prozent der Faraday-Anteile. Dafür bezahlt Tata 900 Millionen Dollar (768 Mio. Euro) und erhält obendrein Zugriff auf die Technologien von FF. Offiziell bestätigt ist das Investment aber weder von Faraday Future noch von Tata Motors.

Sein erstes Modell zeigte FF übrigens mit dem Zero1 Anfang 2016. Der futuristische Sportler war aber nie für die Serie gedacht. Das folgte ein Jahr später mit dem Faraday FF 91, einem Crossover (Bild oben) mit über 1.000 Elektro-PS. Geht der Stromer tatsächlich in Produktion, wird es wohl nicht billig. Faraday selbst nannte einen Preis von „unter 300.000 Dollar“.

Bild: Faraday Future - Quelle: electrive.net (Manager), electrive.net (Tata Motors)


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