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BMW Vision iNEXT: Preislich auf X5-Niveau?

Die Tage kündete BMW die Stromer-Studie für „demnächst“ an, schon fällt der Vorhang. Die Bayern zeigen erste Bilder zum BMW Vision iNEXT, Live-Premiere feiert das Concept Car in knapp drei Wochen in Paris.

BMW Vision iNEXT 2018

Kurz vor der offiziellen Premiere auf dem Pariser Autosalon (4. bis 14. Okt.) stellt BMW erste Bilder zum Vision iNEXT ins Netz. Der Stromer rollt zwar erst ab 2021 in Dingolfing vom Band, gilt aber als nächster Schritt der 2013 mit dem kleinen BMW i3 gestarteten Elektroauto-Familie. Laut BMW-Chef Harald Krüger ist

„Das Projekt iNEXT unser Zukunftsbaukasten, von dem das gesamte Unternehmen und alle Marken profitieren sollen.“

Tatsächlich stellt der iNEXT den (über)nächsten Schritt und bündelt alle Zukunftsthemen. Sprich: automatisiertes Fahren, Konnektivität, Elektrifizierung sowie Services (ACES).

BMW Vision iNEXT: Die elektrische Zukunft?

Die Premiere des Vision iNEXT ist jedenfalls keine Überraschung, kündete BMW doch schon vor Monaten erste Vorschauen von iX3, iNEXT und i4 an. Optisch wieder folgt der BMW Vision iNEXT der 2017er IAA-Studie BMW i Vision Dynamics, der 2021 wohl als i4 in Serie geht. Die Front dominiert eine nun eher hohe denn breite BMW Niere, die wieder flankiert ist von ultraflachen Scheinwerfern. Auch die seitliche Fensterlinie erinnert mit ihren Ausbuchtungen oben und unten an der (nicht vorhandenen) B-Säule an den i Vision Dynamics.

Viel interessanter aber ist die Technik des BMW Vision iNEXT, der die „strategischen Innovationsfelder“ (D+ACES) der BMW Group erstmals gebündelt auf die Straße bringt.

Klaus Fröhlich, Mitglied des Vorstands der BMW AG für Entwicklung:

„Die individuelle Mobilität steht vor großen Veränderungen. Die Möglichkeiten des autonomen Fahrens und der fortschreitenden Vernetzung erlauben unterwegs vollkommen neue Erlebnisse und Möglichkeiten, die Fahrt zu gestalten. Entsprechend gestalteten wir den rein elektrisch angetriebenen BMW Vision iNEXT als mobilen Raum der Lebensqualität – als neuen „Lieblingsplatz“, an dem wir selbstbestimmt und entspannt sein können. Denn der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen an Mobilität ist auch in Zukunft Mittelpunkt aller Bestrebungen von BMW.“

Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design:

„BMW i hat die Aufgabe, kreative und wegweisende Ideen zu generieren, die die Art und Weise, wie wir über Mobilität denken, verändern. Der BMW Vision iNEXT ist ein weiterer großer Schritt auf dem Weg dieser Transformation, der zeigt, wie intelligente Fahrzeuge unser Leben leichter und schöner machen können.“

BMW Vision iNEXT: Exterieur & Interieur

Ausgelegt ist der Vision iNEXT wie erwartet als SUV bzw. laut BMW als SAC (Sports Activity Vehicle). Ein Hingucker dürfte die Lackierung in Liquid Greyrose Copper sein, die von warmen Kupfer zu dunklem Rosé verläuft. Blaue Akzente an Front, Seite und Heck weisen auf die BMW i Formensprache hin. Wird das Fahrzeug entriegelt, leuchten diese blauen Akzente auf. Die Niere gilt zudem als „Intelligenzfläche“, in der Sensoren verbaut sind.

BMW Vision iNEXT 2018

Ungewöhnlich sind außerdem die gegenläufig öffnenden Türen. Ob diese in die Serie finden, bleibt allerdings abzuwarten. Dazu bietet der BMW Vision iNEXT große Fensterflächen. Allein die Frontscheibe verlängert sich in ein großes gläsernes Panoramadach. Hinten fällt vor allem ein Diffusor auf, der obendrein durch Leuchtelemente in Szene gesetzt ist. Den Kontakt zur Straße garantieren 24-Zöller.

Die Passagiere genießen dank einem großen Radstand und kurzen Überhängen viel Platz. Dem Fahrer stehen beim Losfahren zwei Modi zur Wahl. „Boost“ setzt auf Performance, „Ease“ hingegen auf eine eher entspannte Fahrweise. In dem Modus mutiert der BMW Vision iNEXT gar zum „Ort der Entspannung, der Interaktion, des Entertainments oder der Konzentration“, so BMW. Platz bietet der Stromer übrigens für bis zu vier Personen. Die Mittelkonsole ist als Möbelstück designt.

BMW Vision iNEXT setzt auf Shy Tech

Bildschirme oder Bedienelemente zeigt der Vision iNEXT schließlich nur mit Lenkrad und dem Display für den Fahrer. Stattdessen ist der BMW Vision iNEXT mit Shy Tech versehen, einer intelligenten Technologie, die erst auf Wunsch der Passagiere sicht- und nutzbar wird. Wobei selbst Displays künftig überflüssig sein könnten, weil intelligente Projektionen beliebige Flächen zu einem interaktiven Display machen. Mit Intelligent Personal Assistant, Intelligent material und Intelligent Beam zeigt der BMW Vision iNEXT gleich drei verschiedene Ideen dieser Shy Tech.

BMW Vision iNEXT 2018

Der Intelligent Personal reagiert auf „Hey BMW“ und schaltet daraufhin die intelligente Sprachsteuerung ein. Dabei ist der Stromer nahtlos in BMW Connected, Smart Devise und Smart Homes eingebunden. Entsprechend könnte der Fahrer also aus dem Elektroauto heraus daheim die Fenster öffnen oder schließen. Intelligent Material aktiviert wiederum im „Ease“-Modus die Holzoberfläche der Mittelkonsole als Bedienfunktion und erlaubt so zum Beispiel die Steuerung der Musik. Intelligent Beam macht schließlich Informationen wie etwa Medien durch Projektion sichtbar.

Der Elektroantrieb des BMW Vision iNEXT

Zum Elektroantrieb macht BMW vor Paris noch keine Angaben. auto motor und sport verriet zuletzt, dass der Stromer mit zwei Akkupaketen kommt. Das erste soll rund 550 km Reichweite erlauben, das zweite sogar bis zu 750 km. Damit wäre BMW der Konkurrenz - Stichwort Mercedes EQC, Audi e-tron oder Jaguar i-Pace - deutlich voraus. Offizielle Infos gibt es vielleicht in Paris.

Bis dato verweist BMW lieber auf seine Meilensteine und zwar auf die künftigen. Schließlich wollen die Münchner bis 2025 etliche Neuheiten bringen. Darunter 25 Modelle mit elektrifizierten sowie zwölf Modelle mit rein elektrischem Antrieb. Den Start macht schon 2019 der MINI BEV auf Basis des MINI Dreitürers, 2020 folgt die Serie des jüngst vorgestellten BMW Concept iX3.

BMW iNEXT 2021: Preislich auf X5-Niveau?

26.09.2018

Kaum sind erste Bilder zum BMW iNEXT bzw. zur ersten Studie enthüllt, gibt es auch schon vage Preise. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) verriet BMWs Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich, dass sich der autonome Stromer auf dem Preisniveau des BMW X5 bewegen soll.

Fröhlich:

„Der X5 kostet je nach Modell zwischen 70.000 und 130.000 Euro – in diesem Preisband wird sich auch der iNext bewegen.“

Außerdem wird der Stromer laut Fröhlich „kein Nischenauto“. Der Name iNEXT ist ebenfalls noch nicht in Stein gemeißelt, sondern lediglich der Arbeitstitel. In Serie dürfte der iNEXT also anders heißen.

Bild & Video: BMW - Quellen: BMW, auto-motor-und-sport.de (E-Antrieb), faz.net (Preis)


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