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Vorurteile E-Mobilität IV: Die Angst vorm Liegenbleiben

Vorurteile gegen die Elektromobilität gibt es viele. Nissan hat es sich daher - nicht ohne Eigennutz - zur Aufgabe gemacht, diese aufzuklären. Heute in Teil VI der Vorurteile gegen E-Mobilität: Die Angst vor dem Liegenbleiben.

Vorurteile E-Mobilität Nissan Leaf & Nissan e-NV200

Elektroautos kommen nicht allzu weit. Zumindest mit der ersten Generation stimmte dieses typische Vorurteil gegen E-Mobilität. 150 km laut NEFZ waren wirklich ein Klacks - und in der Realität schlicht nicht haltbar. Mittlerweile hat sich in dem Bereich aber eine Menge getan. Trotzdem gilt die Reichweite nach wie als eines der größten Manko von E-Autos überhaupt. Zugegeben: Mit Benziner oder gar Dieseln können Stromer immer noch nicht konkurrieren. Doch so „wenig“ bieten E-Autos dann doch nicht.

Reichweite: Elektroautos legen deutlich zu

Zum Beispiel der Nissan Leaf. Die erste Generation anno 2010 bot anfangs noch recht magere 160 km Reichweite. Doch schon 2013 legte Nissan nach, die Reichweite stieg auf 200 km. 2016 folgte dann ein Akku-Upgrade von 24 auf 30 kWh und 250 km Reichweite. Mit der neuen zweiten Generation des Nissan Leaf der nächste Fortschritt: 378 km. Dank einem Akku mit 40 kWh. Gerüchten zufolge könnte es schon 2018 das nächste Akku-Upgrade geben. Und zwar auf 60 kWh. Technisch wäre ein solches Upgrade keine Überraschung. Die Reichweite des Nissan Leaf jedenfalls hat sich von der ersten zur zweiten Generation mehr als verdoppelt.

Auch bei anderen Herstellern bzw. Elektroautos ist dieser technische Fortschritt erkennbar. So legte 2016 der BMW i3 von 22 auf 33 kWh zu. Ebenfalls 2016 pimpte Renault seinen Zoe auf 41 kWh. Anfang 2017 schärfte dann auch VW seinen e-Golf auf 35,8 kWh und 300 km. Die nächste Generation an Elektroautos verspricht sogar 500 bis 600 km. Und eben diese neue Generation steht quasi am Start. Stichwort Opel Ampera-e, Tesla Model 3, Audi e-tron und und und.

Die Angst vor dem Liegenbleiben schwindet also mit jedem neuen Elektroauto, das auf dem Markt erscheint. Sowie quasi mit jedem Jahr. Denn die Technologie schreitet stetig voran. Nissan meint also ganz zu Recht, dass es kaum noch Gründe für die „Reichweitenangst“ gibt.

Elektroauto: Reichweite und Fahrprofil

Zumal die Reichweite auch vom jeweiligen Fahrer bzw. dessen Fahrprofil abhängt. Zum einen ganz einfach mit dessen Fahrweise. Wer permanent auf dem Gas steht, braucht sich über einen leeren Akku nicht wundern. Ebenso wie über einen leeren Tank bei Benziner oder Diesel. Außerdem verrät das KBA interessante Daten zum Fahrprofil. So legte jeder in Deutschland zugelassene Pkw 2016 im Schnitt 14.000 km zurück. Das macht gerade mal 38 km am Tag. Laut Nissan würde daher der neue Leaf bei einem Arbeitsweg von 50 km hin und zurück die ganze Woche reichen - ohne Ladestopp.

Quasi nebenbei wirkt zudem der Ausbau der Infrastruktur der Reichweitenangst entgegen. Jede neue Ladesäule ist eine Sorge weniger. Apropos: Laut Nissan gibt es mittlerweile 7.500 solcher Ladestation in ganz Deutschland. Und zwar mit 22.000 Anschlüssen. Tendenz: steigend. Schließlich stellt auch der Bund im Zuge der Förderung von Elektroautos hunderte Millionen Euro für den Ausbau bereit. Nissan selbst gewährt für E-Fahrer sogar deutschlandweit kostenloses Laden. Egal, welches Fabrikat das Modell ist.

Für die lange Urlaubsfahrt bietet der Autobauer Haltern von Nissan Leaf und Nissan e-NV200 außerdem die MOBI Card. Mit dieser können Halter der Nissan-Stromer für 14 Tage pro Jahr einen Nissan Qashqai mieten.

Vorurteile E-Mobilität: Serie mit sieben Teilen

Die Serie „Fakten gegen Vorurteile zur Elektromobilität“ umfasst sieben Teile.

  1. Kosten Elektromobilität (Juni)
  2. Auswahl an E-Modellen (Juli)
  3. Fahrspaß & Handhabung (August)
  4. Elektroauto und Reichweite (September)
  5. Elektroautos nachladen (Oktober)
  6. Umwelt: CO2-Bilanz eines E-Autos (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

Update folgt...

Bild: Nissan


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