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Honda CR-Z

Mit dem CR-Z (Compact Renaissance Zero) brachte der japanische Hersteller Honda, immerhin weltgrößter Motorenhersteller, anno 2010 ein rassiges Sportcoupé in den Handel, welches allein auf Hybridantrieb baut. So ganz neu aber ist das Coupé nicht, die Basis nämlich stellt quasi der Hybridbruder Honda Insight...

Interessanter als die Plattform ist zudem wohl der Antrieb respektive eben die Hybridtechnik, welche unter dem Blech des Sportlers zum Einsatz kommt. Auch die Hybridtechnik ist alles andere als neu, sondern logischerweise die gleiche IMA-Technik, die auch in anderen Hybridautos mit Honda-Logo verbaut wird, ergo im Insight oder im Honda Civic Hybrid.

Honda CR-Z: Von der Idee zum "Doppel-Sportler"

Anfangs jedoch war der Erbe des Honda CRX nur eine Idee, wobei der Honda CR-Z bei seiner Entwicklung gleich einige Paten fand. Tatsächlich orientierten sich die Japaner am Elise von Lotus Cars wie ebenso am Mini oder dem Scirocco von Volkswagen. Im Vordergrund jedoch stand die Umweltverträglichkeit des Honda CR-Z, der Fahrspaß durfte aber ebenfalls nicht zu kurz kommen.

Die erste Idee zum Honda CR-Z wurde schon 2008 präsentiert, die endgültige Serienversion 2010, wo der Hybrid auch prompt in Produktion ging. Beim bekannten Hybridantrieb IMA (Integrated Motor Assist) gibt es jedoch eine klitzekleine Änderung, beim Verbrennungsmotor nämlich setzt der Hersteller erstmals auf den i-VTEC-Benziner (Reihen-Vierzylinder) mit 1,5 Litern Hubraum und 84 kW/114 PS, welchem ein E-Motor mit weiteren 10 kW/14 PS zur Seite steht.

Ebenso ist der Honda CR-Z das erste Hybridmodell, das auf ein Schaltgetriebe mit sechs Gängen setzt, die (Gesamt)Leistung liegt schließlich bei 91 kW respektive 124 PS (6.000 U/min). Das Drehmoment könnte vielleicht besser sein, der Benziner kommt auf 145 Newtonmeter (4.800 U/min), der Elektromotor auf 78,4 Nm. Top präsentieren sich dafür aber die Verbrauchsdaten, hier nämlich glänzt der Honda CR-Z mit 5,0 Liter (kombiniert) auf 100 Kilometer und einer CO2-Emission von 117 Gramm pro Kilometer...

Honda CR-Z: Energie ist alles

Die Combo Verbrennungsmotor und Elektromotor weiß somit durchaus zu überzeugen, wobei der E-Motor jedoch nur als Unterstützung und somit nur gemeinsam mit dem Benziner wirkt. Allein mit Elektroantrieb wie beispielsweise der Toyota Prius als Konkurrent Nummer eins kann der Honda CR-Z nicht fahren, ergo ist der Hybrid-Sportler ein Mild-Hybrid und kein Voll-Hybrid.

Trotzdem: Ohne ist der „milde“ Honda CR-Z in der Fahrpraxis nicht, zumal bei Schub und ebenso beim Bremen der E-Motor quasi zum Generator wird und fix die Akkus (100 Volt) mit neuem Saft lädt. Neben Honda Insight und der Konkurrenz von Toyota mit Prius und Auris HSD ist der Honda CR-Z somit durchaus eine Alternative.

Selbst wenn zudem das maximale Drehmoment nicht gerade üppig erscheint, glänzt der Honda CR-Z gerade im niedrigen Gängen mit einen doch recht hohen Drehmoment und somit spritzigen Anzug. Typisch japanische Hybridautos ist der Honda CR-Z außerdem deutlich preiswerter als die deutsche Konkurrenz wie etwa Mercedes S 400 HYBRID oder VW Touareg Hybrid...

Datenblatt: Technische Daten Honda CR-Z

  • Fahrzeugklasse: Sportcoupé
  • Karosserie: Coupé (Dreitürer, Viersitzer)
  • Länge: 4.080 mm
  • Breite: 1.740 mm
  • Höhe: 1.395 mm
  • Radstand: 2.425 mm
  • Spur: 1.520/1.500 mm (vorn/hinten)
  • Leergewicht: 1.245 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 1.520 kg
  • Zuladung: 275 kg
  • Wendekreis: 10,8 m
  • Kofferraum: 233 l
  • Hybridantrieb (Vorderradantrieb)
  • Leistung: 91/124 kW/PS
  • Verbrennungsmotor: Vierzylinder-Reihenmotor i-VTEC
  • Hubraum: 1.497 ccm
  • Leistung: 84/114 kW/PS
  • Drehmoment: 145 Nm (4.800 U/min)
  • Abgasnorm: Euro 5
  • Tankvolumen: 40 l
  • Elektromotor
  • Drehmoment: 78,4 Nm (1.000 U/min)
  • Leistung: 10/14 kW/PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
  • 0-100 km/h: 9,9 s
  • Verbrauch: Super bleifrei (95 ROZ)
  • innerorts: 6,1 l/100 km
  • außerorts: 4,4 l/100 km
  • kombiniert 5,0 l/km
  • CO2-Emission: 117 g/km
  • Preis: ab 21.990 Euro

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