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Elektroauto-Förderung: Alle Antworten zum Umweltbonus

Förderung Elektroautos und Plug-in-Hybridautos

Es ist tatsächlich beschlossene Sache: Deutschland fördert (voraussichtlich) noch ab Mai den Kauf von E-Autos mit einem finanziellen Zuschuss. Doch wer bekommt Geld? Wie erhält man die Förderung überhaupt? Hier alle Antworten!

Lange ein absolutes Novum, nun doch: Die deutsche Politik sagt Ja zur Förderung von Elektroautos. Doch was gilt beim Bund als Elektroauto? Wer kann die Förderung bekommen? Wo muss das staatliche Sponsoring beantragt werden? Und wer bezahlt die Förderung überhaupt? Green-Motors.DE beantwortet Ihnen die wichtigsten Fragen.

Inhaltsverzeichnis Fragen zur Elektroauto-Förderung

Welche Autos werden gefördert?

Gefördert werden:

der Klassen M1 (Fahrzeug mit mindestens vier Rädern und maximal acht Sitzplätzen), N1 (Fahrzeuge für die Güterbeförderung bis 3,5 t) bzw. N2 (wenn sie mit der Fahrerlaubnis B gefahren werden dürfen), die ab dem 18. Mai 2016 erworben wurden.

Normale Hybride werden nicht gefördert?

Nein. Gefördert werden Hybride ausschließlich mit Stecker (Plug-in). Reguläre Hybridautos wie der Toyota Prius, die nicht extern geladen werden können, werden vom Staat nicht bezuschusst.

Gilt die Kaufprämie auch für E-Motorräder & Quads?

Nein. Gefördert werden ausschließlich Autos beziehungsweise Pkw, also keine E-Motorräder oder E-Quads. Daher ist auch der kleine Renault Twizy außen vor, wird der Mini-Stromer vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) doch lediglich als Quad eingestuft.

Gilt die Förderung nur für Privatkäufer?

Nein. Die Förderung gilt sowohl für

  • Privatkäufer,
  • Unternehmen,
  • Stiftungen,
  • Körperschaften und
  • Vereine.

Der Umweltbonus gilt hingegen nicht für

  • Bund und Bundesländer,
  • deren Einrichtungen und Kommunen,
  • teilnehmenden Autoherstellern und
  • deren Tochtergesellschaften.

Wie hoch ist die Prämie für E-Autos konkret?

Der Bund zahlt:

  • 4.000 Euro für Elektroautos,
  • 4.000 Euro für Brennstoffzellenautos sowie
  • 3.000 Euro für Plug-in-Hybride.

Ab 2018 wird die Prämie reduziert und zwar auf:

  • 3.000 Euro für Elektroautos,
  • 3.000 Euro für Brennstoffzellenautos und
  • 2.000 Euro für Plug-in-Hybride (bis maximal 50 g/km CO2).

Die Förderung gilt also auch für H2-Stromer?

Ja. Brennstoffzellenautos sind schließlich nichts anderes als Elektroautos ohne Batterie, bei denen mittels Brennstoffzellenantrieb der benötigte Strom direkt an Bord erzeugt wird. Den eigentlichen Antrieb übernimmt wie bei einem Batterie-Elektroauto ein E-Motor.

Müssen Plug-in-Hybride eine elektrische Mindestreichweite haben?

Nein, das scheint zumindest bisher nicht angedacht. Somit dürfte die Förderung für alle Plug-in-Hybride gelten, die den Listenpreis unterbieten. Egal, ob der Steckerhybrid 25 oder 50 Kilometer rein elektrisch fahren kann.

Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger und dem offiziellen Start der Prämie am 2. Juli 2016 ist allerdings neu, dass Plug-in-Hybridautos maximal 50 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren dürfen. Modelle über diesem Wert werden wohl nicht gefördert.

Listenpreis? Gilt die Prämie nicht für alle E-Modelle?

Nein, gefördert werden nur Elektroautos und Plug-in-Hybridautos mit einem Basispreis von maximal 60.000 Euro netto. Brutto wären das 71.400 Euro. Etliche Modelle von Mercedes, BMW oder sogar Tesla Motors sind somit NICHT förderfähig. Beispielsweise kostet das Einstiegsmodell des Tesla Model S mit Heckantrieb und 70 kWh aktuell knapp 69.500 Euro - ohne Mehrwertsteuer. Auch SUVs mit Plug-in-Hybrid im Premiumsegment wie der Mercedes GLE 500 e (62.350 Euro netto) werden nicht gefördert. Der BMW X5 xDrive40e hingegen liegt mit einem Nettopreis von 58.151,26 Euro unter der Grenze und wäre somit förderfähig.

Eine genaue Liste mit allen förderfähigen Modellen will Finanzminister Wolfgang Schäuble die Tage veröffentlichen. Zumal die Förderung auch die Hersteller betrifft.

Warum betrifft die Förderung die Hersteller?

Weil der Bund von den 4.000 Euro (Elektroautos, Brennstoffzellenautos) bzw. 3.000 Euro (Plug-in-Hybride) Kaufprämie lediglich die Hälfte übernimmt, also 2.000 respektive 1.500 Euro. Die andere Hälfte muss der jeweilige Hersteller zahlen.

Machen denn (nicht) alle Autobauer mit?

Offiziell (noch) nicht. Im Boot sind bisher lediglich Volkswagen, Daimler und BMW. Allerdings haben die Importeure - Nissan, Renault, Citroen, Hyundai, Kia, Mitsubishi, Peugeot, Toyota und Volvo - laut VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller) ihre Teilnahme zugesichert.

Nissan und Renault stocken die Prämie sogar von 4.000 auf 5.000 Euro auf. Auch Toyota wirbt bereits mit 3.000 Euro Hybridprämie, welche die Japaner sogar auf ihre Hybridautos ohne Stecker (aus eigener Tasche) gewähren. Kia ist definitiv dabei und verbilligt gar seinen Soul EV. Die PSA-Marken Peugeot und Citroen starten ein neues Leasingprogramm, in Berufung auf die Kaufprämie.

Die tatsächliche Förderfähigkeit entsprechender Modelle wird die versprochene Liste der Ministerien verraten. Die dürfte noch im Mai veröffentlicht werden.

Die Kaufprämie ist also nicht auf deutsche Modelle beschränkt?

Nein. Teilnehmen kann jeder Hersteller mit förderfähigen Elektro- oder Hybridmodellen. Nur muss dieser Hersteller seinen Teil der Prämie übernehmen, ansonsten zahlt auch der Staat nichts. Ob der Hersteller nun Mercedes, Renault oder Nissan heißt, ist dem Bund egal.

Wo kann ich Elektroautos denn kaufen?

Im Autohaus. Spaß beiseite, zur Option stehen etwa 30 Serienmodelle. Allerdings zählt der Bund auch Hybridautos mit Stecker dazu, also Fahrzeuge mit der Kombination Verbrenner und Elektroantrieb. Reine Elektroautos sind hingegen nach wie vor recht rar und werden derzeit - bezogen auf die deutschen Hersteller ohne Importeure - nur von Volkswagen (e-Golf und e-up), Daimler (smart ed und Mercedes B-Klasse ED) und BMW (i3) angeboten.

Opel will ab 2017 mit dem Ampera-e wieder einen Stromer auf die Straße bringen. Audi folgt wohl 2018, Porsche mit seinem Mission E bis spätestens 2019. Ob die Modelle von Audi und Porsche aber förderfähig - wenn die Kaufprämie bis dahin überhaupt aktuell ist - sind, hängt von derem Nettopreis ab.

Welche Brennstoffzellenautos gibt es bereits?

Derzeit sind es lediglich zwei, der Hyundai ix35 Fuel Cell und der Toyota Mirai. Ende 2016 bringt Honda seinen Clarity nach Europa. Allerdings ist noch nicht klar ist, ob das Modell - und wenn ja, zu welchen Preis - in Deutschland verkauft wird.

Hyundai ix35 FCEV

Förderfähig wäre übrigens nur der Hyundai ix35 Fuel Cell mit einem Nettopreis von genau 55.000 Euro. Toyota verlangt für seinen Mirai hingegen mindestens 66.000 Euro netto, womit die Mittelklasse über dem Listenpreis liegt und nicht förderfähig ist.

Welche E-Modelle kommen konkret in Frage?

Die folgende Aufzählung ist nicht offiziell, sondern zählt lediglich die anhand ihres Nettopreises von unter 60.000 Euro in Frage kommenden Modelle auf. Denn wie schon gesagt: Gefördert werden die Fahrzeuge nur, wenn deren Hersteller sich aktiv an der Förderung beteiligen - sonst nicht. Die Liste ist also ohne Gewähr.

förderfähige Elektroautos:

förderfähige Elektroautos mit Brennstoffzelle:

  • Hyundai ix35 Fuel Cell

förderfähige Plug-in-Hybride:

Eine ausführliche (derzeit noch inoffizielle) Liste förderfähiger Modelle mit allen Daten finden Sie hier.

Wo und wie wird die Förderung beantragt?

Die Beantragung der Förderung - neuerdings als „Umweltbonus“ deklariert - erfolgt ähnlich wie bei der Abwrackprämie 2009. Zuständig ist die BAFA, also das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Dort reicht der Käufer unten stehende Unterlagen ein und zwar innerhalb eines Monats ab Kauf.

Die Antragstellung ist ausschließlich online möglich und zwar unter:

https://fms.bafa.de/BafaFrame/umweltbonus

Außerdem hat die BAFA eine Hotline eingerichtet:

06196/908-1009

Welche Vorlagen sind beim Antrag der Prämie nötig?

Diese:

  • eine Kopie des Kfz-Scheins,
  • eine Kopie des Kfz-Briefs und
  • eine Kopie der Rechnung oder des Leasingvertrags.

Wichtig: Der Händler muss auf der Rechnung seinen Anteil der Prämie beziehungsweise deren Abzug vom Nettopreis vermerken.

Es gilt also auch das Leasing eines E-Fahrzeugs?

Ja.

Und wie schaut's mit Gebrauchtwagen aus?

Gebrauchtwagen und Jahreswagen werden nicht gefördert. Laut BAFA sind nur E-Fahrzeuge förderfähig, die erstmals zugelassen werden. Selbst Tageszulassungen sind somit außen vor.

Wie schnell werden Anträge von der BAFA bearbeitet?

Unbekannt. Die Bearbeitung soll schneller erfolgen als bei der Abwrackprämie 2009, bei welcher die Anträge im Schnitt in vier bis fünf Wochen abgearbeitet wurden. Dafür rüstet die Behörde sogar auf und stellt bis zu 30 neue Mitarbeiter auf Zeit ein.

Ist der Fördertopf auf eine bestimmte Summe begrenzt?

Ja. Der Bund legt für die Förderung maximal 1,2 Milliarden Euro auf. Die Hälfte (600 Millionen Euro) tragen wie gesagt die Autobauer. Ist der Fördertopf von maximal 1,2 Milliarden Euro leer, läuft die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybridautos automatisch aus. Ist das Geld also alle, gibt es keinen Cent mehr.

Ist der Umweltbonus zeitlich befristet?

Ja und zwar auf den 30. Juni 2019. Spätestens dann wird die Förderung beendet. Allerdings gehen die Politiker von einer früheren Leerung der Förderkasse aus. Eine Verlängerung wird es laut Schäuble definitiv nicht geben, selbst wenn 2019 noch Geld übrig sein sollte.

Ab wann kann ich die Förderung beantragen?

Wahrscheinlich ab Mitte Mai 2016. Am 18. Mai 2016 segnete das Bundeskabinett den Umweltbonus offiziell ab. Somit dürfte die Prämie eigentlich ab sofort gelten (keine Gewähr hierfür) und zwar nach dem sogenannten „Windhund-Prinzip“.

Was ist denn das Windhund-Prinzip?

Ganz einfach: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Noch einmal: Ist der Fördertopf leer, wird oder vielmehr ist die Kaufprämie für Elektroautos automatisch beendet. Wer also zu spät kommt, bekommt nichts mehr.

Gibt es irgendwelche Bestimmungen oder „Knebel“?

Gewissermaßen. Der Käufer muss das E-Auto mindestens sechs Monate halten. Das gilt auch beim Leasing. Außerdem muss das Fahrzeug auf den Antragsteller und im Inland zugelassen werden.

Wie lange reicht die Kaufprämie überhaupt?

Der Bund hofft dank der Prämie auf bis zu 500.000 neue Stromer auf deutschen Straßen. Rein rechnerisch könnten die 1,2 Milliarden Euro aber schon nach 300.000 Fahrzeugen aufgebraucht sein - wenn alle Käufer zu einem echten Elektroauto statt zu einem Plug-in-Hybrid greifen. Werden wiederum ausschließlich Plug-in-Hybride gekauft, würde die aufgelegte Summe für 400.000 Fahrzeuge reichen. Mit der halben Million wird es daher so oder so nichts, mit der anvisierten Million E-Autos bis 2020 schon mal gar nichts.

Für Interessenten gilt es daher, möglichst schnell zu handeln. Käufer sollten zudem bedenken, das 2018 die Kaufprämie - wenn diese bis dahin nicht schon aufgebraucht ist - auf 3.000 (E-Auto) bzw. 2.000 Euro (Hybrid) reduziert wird.

BMW i3 94 Ah/33 kWh 2016

Wie kontrolliert der Staat die Händler?

Gute Frage, denn vorherige Preiserhöhungen - zum Ausgleich der eigenen Beteiligung an der Prämie - seitens der Händler sind von Schäuble nicht erwünscht. Daher will der Finanzminister „eine Liste mit den entsprechenden Listenpreisen erstellen“. Von diesen Listenpreisen wird wieder die Beteiligung der Hersteller/Händler abgezogen, also 2.000 Euro bei Elektroautos und Brennstoffzellenautos beziehungsweise 1.500 Euro bei Hybriden.

Neuesten Informationen zufolge gelten die Netto-Listenpreise vom 31. Dezember 2015.

Gewährt der Staat für Stromer Steuervorteile?

Ja. Die Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektroautos wurde von fünf auf zehn Jahre verlängert. Die Steuerbefreiung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2016 für neue wie auch umgerüstete Elektrofahrzeuge.

Ebenfalls beschlossen ist eine Befreiung bei der Einkommensteuer, wenn Arbeitnehmer am Arbeitsplatz ihren privaten Stromer auf Firmenkosten laden. Bisher galt das als geldwerter Vorteil und musste bei der Steuererklärung entsprechend angegeben werden. Arbeitgeber dürfen geldwerte Vorteile pauschal mit 25 Prozent Lohnsteuer besteuern. Diese Regelung ist allerdings befristet, nämlich vom 1. Januar 2017 bis Ende 2020.

Was macht der Staat sonst noch für die E-Mobilität?

Weitere 300 Millionen Euro will der Bund in den Aufbau der Infrastruktur investieren. Hierzu stellt das Bundesfinanzministerium einen Sondertopf parat, nämlich seinen für die Energiewende aufgelegten Energie- und Klimafonds. Geplant sind mit dem Geld jedenfalls rund 15.000 neue Ladestationen - darunter mindestens 5.000 Schnellladestationen - und zwar „möglichst schnell“. Schäuble zufolge fließen 200 Millionen Euro in Schnelllader, 100 Millionen Euro in reguläre AC-Ladestationen. Das Aber folgt übrigens auf dem Fuß: Das Geld steht wohl erst 2017 bis 2020 parat, vorher dürfte in punkto Infrastruktur also eher wenig geschehen.

Zusätzlich will der Bund für 100 Millionen Euro seinen Fuhrpark auf mehr E-Autos umstellen, ab 2017 soll der Stromer-Anteil bei Ministerien und Behörden 20 Prozent betragen. Interessanter Nebeneffekt: Mit der Anschaffung solcher Elektroautos durch die öffentliche Hand würde ein Gebrauchtwagenmarkt entstehen. Im Fazit will die Bundesrepublik so jedenfalls über eine Milliarde Euro in die Elektromobilität investieren.

Wie schaut’s mit der Produktion von Akkus aus?

Auch die will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel wieder in Deutschland ansiedeln, nachdem Daimler diese erst 2015 aufgegeben hatte. Auch hier gibt es wieder ein Aber, denn so richtig konkret wurde Gabriel in diesem Punkt nicht. Zumindest haben die Hersteller wohl zugesagt, mehr in die Forschung von Batterien zu investieren.

Wie viele Elektroautos gibt es überhaupt in Deutschland?

Wenige, 50.000 nennt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Und wieder ein Aber: Die Zahl enthält nämlich etliche tausend Plug-in-Hybride. Reine Elektroautos gibt es derzeit um die 33.000, dazu kommen 19.000 Plug-ins. Das KBA nennt sogar nur rund 25.500 reine Elektroautos.

Ob nun 33.000 oder 25.500, im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen stellen Elektroautos und Plug-in-Hybride eine kaum existente Minderheit. Insgesamt fahren derzeit in Deutschland nämlich rund 45 Millionen Pkw.

Quizfrage: Lohnt ein Stromer vs. Diesel & Benziner?

Gute Frage. Entscheidend am wirtschaftlichen Sinn oder Unsinn eines Stromers sind vor allem die Energiepreise. Derzeit sind Benziner und Diesel extrem günstig, für Elektroautos ein großer Nachteil. Tatsächlich sind Stromer daher aktuell sogar teurer als Fahrzeuge mit Verbrenner, zumal nach wie vor das Thema Reichweite kritisiert wird. E-Autos schaffen in der Regel keine 200 Kilometer, Benziner hingegen das Dreifache. Diesel kommen mit einer Tankfüllung noch weiter. Apropos tanken: Während Benziner und Diesel in wenigen Minuten neu befüllt sind, benötigt ein Elektroauto etliche Stunden an der Steckdose. Selbst an einem (der nach wie vor raren) Schnelllader sind 30 Minuten ein Muss und der Akku meist nur zu 80 neu geladen.

Das der Sprit allerdings so preiswert bleibt, ist fraglich. Öl wird nicht ewig zu den aktuellen Tiefstpreisen gehandelt werden. Steigt der Ölpreis, werden natürlich auch Benzin und Diesel wieder teurer. Und je mehr fossiler Sprit kostet, desto günstiger wird wiederum das Elektroauto. Allerdings kommt es auch auf die individuelle Nutzung des Fahrzeugs an. Wenigfahrer brauchen länger, um die Mehrkosten bei der Anschaffung zu amortisieren - wenn sie denn überhaupt in den „grünen“ Bereich kommen.

Nur als Beispiel: Die Mercedes B-Klasse Electric Drive startet derzeit bei 39.151 Euro, das Basismodell mit Benziner hingegen schon bei 26.358,50 Euro. Das sind also fast 13.000 Euro Unterschied und die können nur über günstigeren Treibstoff (Strom) wieder eingefahren werden. Schwierig, wenn Öl und somit Benzin und Diesel weiterhin preiswert bleiben.

Sie haben Fragen zur staatlichen Förderung? Dann nutzen Sie bitte unsere Kommentar-Funktion!

Unser Fragen-und-Antwort-Katalog wird regelmäßig aktualisiert.
Erste Version: 04. Mai 2016, letztes Update: 04. Juli 2016

Bilder: pixabay.com/Unsplash, Hyundai, BMW


Kommentare

Da muss ich Sie leider

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Verfasst von menace am 10.05.2016.

Da muss ich Sie leider enttäuschen: Motorräder werden NICHT gefördert - es geht ausschließlich um Autos. Daher wird auch der Renault Twizy nicht gefördert, denn beim KBA gilt der Mini-Stromer lediglich als Quad und nicht als Auto.

Trotzdem danke für die Frage, das trage ich die Tage nach!

Nicht das ich wüsste. Wäre

No Avatar
Verfasst von menace am 17.06.2016.

Nicht das ich wüsste. Wäre auch unlogisch. Oder wurde damals die Abwrackprämie auch auf Gebrauchte gewährt?

Hallo TheBrain. Mmh, gute

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Verfasst von menace am 12.10.2016.

Hallo TheBrain. Mmh, gute Frage. Ich gehe mal von netto aus. Weil bei den Listenpreisen die Nettopreise zählen. Also ohne Steuer. Am besten beim Kauf einfach den Händler fragen! LG Green-Motors.DE

Wie gesagt: Ich bin der

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Verfasst von menace am 01.11.2016.

Wie gesagt: Ich bin der Meinung, dass es nach netto geht. Weil man eben die Netto-Listenpreise nimmt. Ich frage aber gern mal bei der BAFA nach!

Hallo M.K, die gleiche Frage

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Verfasst von menace am 28.11.2016.

Hallo M.K, die gleiche Frage stellte bereits TheBrain. Auf Nachfrage erklärte die BAFA, dass bei der Summe generell der NETTOPREIS gilt. Ein näherer Artikel geht die nächsten Tage online. Leider war es aufgrund technischer Probleme die letzten zwei Wochen leider nicht möglich. Sorry.

Hallo TheBrain, gute Idee.

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Verfasst von menace am 15.12.2016.

Hallo TheBrain, gute Idee. Der versprochene Artikel geht übrigens nächste Woche online. Leider bin ich die letzten Tage nicht zu gekommen. LG Green-Motors.DE

So Freunde, noch mal: Laut

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Verfasst von menace am 22.12.2016.

So Freunde, noch mal: Laut BAFA gilt der Nettopreis. Hier auch endlich der versprochene Artikel:

http://www.green-motors.de/news/1612224081-umweltbonus-abzug-netto

Hallo Stefan, da gibt es

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Verfasst von menace am 30.12.2016.

Hallo Stefan, da gibt es meines Wissens keine Förderung. Ansonsten einfach mal bei der BAFA (bafa.de) nachfragen. Aber wie gesagt: Die Chancen stehen schlecht. Zumal es in dem Fall ja keinen Hersteller gibt, der die Hälfte der Förderung übernimmt.

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